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6 Filme und Serien, in denen Stars auf ihre früheren Rollen anspielen

Hat jemand "Gilmore Girls" gesagt?!
Hat jemand "Gilmore Girls" gesagt?! (©Warner Bros. 2018)

Die meisten Schauspieler können auf viele Filme zurückblicken, in denen sie mitgewirkt haben. Oft ist es allerdings eine einzige Rolle, mit der sie immer wieder in Verbindung gebracht werden. Sei es nun, weil es sich um eine Paraderolle oder einen völligen Fehlgriff handelt. Umso schöner ist es, wenn die Stars diese ständige Erinnerung mit Humor nehmen – und in neueren Projekten mit einem Augenzwinkern auf ebendiese Parts verweisen.

1. "Deadpool 2"

Ryan Reynolds feiert als Söldner mit der großen Klappe aktuell riesige Erfolge an den Kinokassen – und in der Rolle seines legendären Großmauls kann er es sich nun durchaus leisten, lachend auf zwei Patzer in seiner Karriere zurückzublicken. So killt der Marvel-Söldner in "Deadpool 2" Ryan Reynolds (ja, er tötet sich selbst), um ihn daran zu hindern, den Vertrag zum DC-Flop "Green Lantern" zu unterzeichnen. Und als wäre das nicht genug, rechnet Reynolds auch gleich noch mit seiner misslungenen Darbietung als Deadpool in "X-Men Origins: Wolverine" ab.

Auch Cable-Darsteller Josh Brolin hatte offenbar nichts dagegen, dass seine sonstigen Rollen in dem Film Erwähnung fanden: So fordert Deadpool mal "Latsch auf die Hassbremse, Thanos" (in Anspielung auf Brolins Schurken in "Infinity War") und bezeichnet Cable zwischenzeitlich als "One-Eyed Willy", eine Figur aus dem Spielfilm "Die Goonies", mit dem Brolin einst seinen Durchbruch feierte.

Anspielung auf: Ryan Reynolds Rollen in "X-Men Origins: Wolverine" und "Green Lantern sowie Josh Brolins Rollen in "Die Goonies" und "Avengers: Infinity War"

2. "Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal"

Hugh Jackman spielt den Mutanten Wolverine nicht nur, für viele Fans des Comichelden ist der Australier Wolverine. Blöd nur, dass der aus dem Museum entkommene Ritter Lancelot in "Nachts im Museum 3" so gar keine Ahnung hat, wen er vor sich hat, als er eine Theateraufführung Jackmans stürmt. Der will den Eindringling vertreiben – und macht sein "Wolverine-Ding", das allerdings so ganz ohne Krallen doch etwas merkwürdig anmutet.

Anspielung auf: Hugh Jackmans Rolle in "Logan – The Wolverine" und den "X-Men"-Filmen

3. "Supernatural"

Sam-Darsteller Jared Padalecki spielte nicht nur einst in der Kultserie "Gilmore Girls" mit, er datete auch im echten Leben Rory-Darstellerin Alexis Bledel – und ebendiese Verbindung hielt in "Supernatural" Einzug. So machen Sam und Dean eine Studiotour, die auch das Set von "Gilmore Girls" umfasst. Doch als es darum geht, die Show-Stars zu treffen, besteht Sam (Padalecki) plötzlich energisch darauf, die Tour sofort abzubrechen. Ein frecher Seitenhieb, der sicherlich den einen oder anderen Fan des Schauspielers zum Schmunzeln brachte.

Dies sollte nicht die einzige Referenz auf andere Serien bleiben: So ist in einer "Supernatural"-Szene ein mit Stacheldraht umwickelter Baseballschläger zu sehen und Dean erwähnt, diese Waffe hätte seinem Vater John (Jeffrey Dean Morgan) gefallen – eine Anspielung auf die Lieblingswaffe von Morgans Charakter in "The Walking Dead".

Anspielung auf: Jared Padaleckis Rolle in "Gilmore Girls" und Jeffrey Dean Morgans Rolle in "The Walking Dead"

4. "Ocean's 13"

Zugegeben, George Clooneys Danny Ocean ist ein kriminelles Mastermind, doch in "Ocean's 13" bedient er sich bei einem der wirklich ganz großen Gangster der Filmgeschichte. Im Gespräch mit Al Pacino's Willy Bank sagt Danny im englischen Original: "What I want ... What's most important to me" – dieselben Zeilen sprach auch schon Al Pacino selbst in seiner ikonischen Rolle als Michael Corleone in "Der Pate".

Anspielung auf: Al Pacinos Rolle in "Der Pate"

5. "Jessica Jones"

Diese Anspielung ist so gut versteckt, dass sie den meisten Zuschauern wohl einfach entgangen ist. In der achten Folge von "Jessica Jones"-Staffel 1 fährt Krysten Ritters toughe Titelheldin den Schurken Kilgrave an: "Du bist nicht mehr 10." Inwiefern das eine Anspielung sein soll? Ganz einfach: Kilgrave-Darsteller David Tennant war die zehnte TV-Inkarnation von "Doctor Who". Dieses Zitat ist somit eindeutig doppeldeutig.

Anspielung auf: David Tennants "Doctor Who"

6. "Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D."

Ebenso clever und ebenso leicht zu verpassen, ist die Referenz gegen Ende der ersten Staffel von "Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.": Für einen kurzen Moment sehen wir den Grabstein von Nick Fury, dem Direktor der Geheimorganisation, gespielt von Samuel L. Jackson. Der Schriftzug auf dem Stein verweist auf "Ezekiel 25:17". Klingelt's?

Jackson zitierte einst in seiner Rolle als Killer Jules in etwas abgewandelter Version die biblische Passage Ezekiel 25:17 (Hesekiel 25,17) in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction". Der Monolog gilt bis heute als eine der berühmtesten Szenen von Samuel L. Jackson – sie machte ihn praktisch unsterblich ... Die Grabinschrift ist somit ein eindeutiger Hinweis auf die weitere Handlung in der Marvel-Serie.

Anspielung auf: Samuel L. Jacksons Rolle in "Pulp Fiction"

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