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6 krasse "Matrix"-Fakten, die Du sicher noch nicht kanntest

Nicht nur Neos Kräfte in "Matrix" sind mehr als ungewöhnlich.
Nicht nur Neos Kräfte in "Matrix" sind mehr als ungewöhnlich. (©dpa 2017)

Kaum etwas versetzte die Fans von "Matrix" in jüngster Zeit dermaßen in Aufregung, wie die Ankündigung des geplanten Reboots. Anlass genug, die erfolgreiche Filmreihe einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Hier kommen sechs krasse Fakten zu "Matrix", die Du bisher sicher noch nicht kanntest.

"Matrix" und seine beiden Sequels setzten mit ihrem Erscheinen zwischen 1999 und 2003 neue Maßstäbe in Sachen Special Effects und alternativen (Film-) Universen. Mit der Welt der Maschinen und des Auserwählten Neo schufen die Wachowski-Schwestern den Grundstein für einen Fan-Hype ungeahnter Ausmaße. Doch um das zu erreichen, musste sich auch die Produktion zum Teil mehr als ungewöhnlicher Methoden bedienen. Wir haben sechs faszinierende Fakten zu "Matrix" für Dich zusammengestellt.

1. Das gesamte Anfangs-Budget wurde in die Eingangsszene investiert

Als die Wachowski-Schwestern sich mit ihrer Idee zu "Matrix" an Warner Bros. wandten, veranschlagten sie ein Budget von rund 74 Millionen Euro. Das Studio ließ sich von der Filmidee zwar überzeugen, gewährte den Regisseurinnen mit etwa 9,3 Millionen Euro aber nur einen Bruchteil der erhofften finanziellen Mittel. Anstatt sich damit zu begnügen, taten die Wachowskis etwas, das den Meisten völlig unvorstellbar erscheinen mag: Sie investierten das gesamte Budget in die Eingangssequenz des Films und präsentierten den Verantwortlichen das Ergebnis. Zum Glück für alle Beteiligten war Warner Bros. dermaßen begeistert, dass das Geld von da an keine Rolle mehr spielte.

2. "The Matrix Defense"

Kaum zu glauben, aber "Matrix" sorgte seit seinem Erscheinen nicht nur für einige revolutionäre Neuerungen innerhalb des Filmgenres und der Popkultur als solcher, sondern lieferte sogar die Basis für eine haarsträubende juristische Taktik. "The Matrix Defense" setzt auf das Paradigma der Trilogie und baut ganze Verteidigungen auf der Feststellung auf, dass "unsere Welt nur eine Illusion ist, die von unseren Maschinenherrschern erschaffen wird". Mehrere Mörder sollen dank dieser Strategie statt in der Todeszelle in psychiatrischen Kliniken gelandet sein.

3. Bei den Dreharbeiten zur Highway-Sequenz in "Matrix Reloaded" wurden über 300 Autos zerstört

Die atemberaubende Verfolgungsjagd auf dem Highway gehört bei Fans zu den beliebtesten Szenen in "Matrix Reloaded". Ganze 15 Minuten lang liefern sich Trinity, Morpheus und Neo eine wilde Verfolgungsjagd mit den Zwillingen und Agenten Johnson, Jackson und Thompson, die versuchen, den Schlüsselmacher wieder in ihre Gewalt zu bringen. Allein der Dreh dieser Sequenz nahm mehr als drei Monate in Anspruch und über 300 Autos wurden dabei zerstört. Da General Motors den Wachowskis mehr als großzügig immer neue Wagen zur Verfügung stellte, war dies allerdings kein allzu großes Problem – und eine bessere "Gratiswerbung", als sich der Konzern wohl je hätte erträumen lassen.

4. In "Matrix Revolutions" regnet es Code

Eines der verbindenden Elemente der Kampfszenen in "Matrix Revolutions": Es regnet in jeder davon mehr oder weniger stark. Doch weil die Wachowskis wahre Meister subtiler Untertöne sind, ist der Regen nicht etwa ordinäres H2O. Wer ganz genau hinschaut, dem fällt auf, dass es sich dabei vielmehr um Computercode handelt, der durch die Realität "tropft". Ein kleiner Trick, um die zunehmende Instabilität der Matrix im dritten Teil der Filmreihe visuell in Szene zu setzen.

5. Die Lobby-Schießerei in "Matrix" kommt völlig ohne Computergrafik aus

Die Lobby-Szene zählt zu den besonders denkwürdigen Sequenzen von "Matrix". Kaum ein anderer Film hat davor oder danach die Lobby eines Regierungsgebäudes dermaßen eindrucksvoll in ein Schlachtfeld verwandelt. Das wirklich Besondere an der Schießerei in der Lobby ist aber, dass sie völlig ohne Computergrafik auskommt, und das, obwohl "Matrix" in diesem Bereich insgesamt als wegweisend für alle nachfolgenden Produktionen gilt. Alle Stunts, die ganze Zerstörung und sämtliche Kampfszenen entstanden in beinahe zweiwöchiger Arbeit am Set.

6. Keanu Reeves kletterte wirklich aus dem Fenster

Ganz zu Beginn der "Matrix"-Reihe ist Thomas Anderson aka Neo noch meilenweit vom Status eines Erwählten entfernt. So wird auch seine erste Aufgabe – aus dem MetaCortex-Gebäude zu entkommen – zu einer echten Herausforderung. Obwohl Morpheus ihn via Handy durch das Gewirr von Gängen und Zellen lotst, überlässt er ihn ausgerechnet im entscheidenden Moment sich selbst. Um wie angeordnet auf das Gerüst des Wolkenkratzers zu gelangen, muss sich der von Keanu Reeves gespielte Held über das Außensims des Gebäudes schieben – 34 Stockwerke über dem Erdboden. Zuschauern auf der ganzen Welt lief es bei diesem nervenaufreibenden Anblick eiskalt den Rücken herunter – kein Wunder, kletterte Keanu Reeves für den Dreh doch tatsächlich aus dem Fenster!

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