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7 Hauptdarsteller, die in ihren Filmen kaum Text hatten

Superman ist eher der schweigsame Typ.
Superman ist eher der schweigsame Typ. (©Facebook/batmanvsuperman 2016)

Stille Wasser sind tief, das gilt auch für einige Kinohelden: Die faszinierendsten Rollen sind oft die, die kaum etwas von sich preisgeben. Ob wegen mangelnder Gesellschaft oder einer dunklen Vergangenheit – diese Hauptdarsteller mussten für ihre Filme nur sehr wenig Text lernen.

1. Matt Damon in "Jason Bourne"

Matt Damon lässt als ehemaliger CIA-Auftragskiller lieber Fäuste sprechen, als große Reden zu schwingen. In "Jason Bourne" schlüpft er zum vierten Mal in die Rolle des einsamen Wolfs auf der Suche nach Antworten über seine Vergangenheit. Sonderlich gesprächig ist er jedoch immer noch nicht: Gerade mal 25 Zeilen kommen dem oscarprämierten Mimen über die Lippen.

 Jason Bourne ist kein Freund vieler Worte. fullscreen
Jason Bourne ist kein Freund vieler Worte. (©Facebook/Bourne.DE 2016)

2. Robert Redford in "All Is Lost"

Manchmal lassen auch einfach die Umstände einen Schauspieler verstummen. Als einziger Darsteller in dem Survival-Drama auf hoher See hat Robert Redford nichts zu lachen – und niemandem zum Reden. Die knapp zwei Stunden von "All Is Lost" wirken fast komplett ohne Text regelrecht beklemmend, doch Redfords körperliche und schauspielerische Leistung ist dennoch beeindruckend.

 Beim Kampf ums Überleben ist Quasseln kontraproduktiv. fullscreen
Beim Kampf ums Überleben ist Quasseln kontraproduktiv. (©Facebook/allislostfilm 2016)

3. Robert De Niro in "Der Pate 2"

Mit wenig Worten wusste Robert De Niro in "Der Pate 2" Eindruck zu machen – und etablierte damit seinen Weltruhm. Genau wie Vito Corleone vom einfachen Arbeiter zum mächtigen Mafiapaten aufsteigt, überzeugt De Niro viel mehr mit seiner unterschwellig bedrohlichen Mimik und Gestik als mit großen Worten – er hatte gerade mal 20 Zeilen englischen Text. Mehr brauchte er auch gar nicht.

 Wenn Vito Corleone spricht, hört man ihm besser zu. fullscreen
Wenn Vito Corleone spricht, hört man ihm besser zu. (©Facebook/thegodfather 2016)

4. Tom Hardy in "Mad Max: Fury Road"

Ein Hauptdarsteller, der kaum ein Wort von sich gibt? Das ist auch Tom Hardy in "Mad Max: Fury Road". Der Brite zeigte sich zunächst sehr unzufrieden mit der fehlenden Führung für seine Rolle als Einzelgänger im postapokalyptischen Ödland. Als Hardy jedoch die mit sechs Oscars prämierte Endfassung von George Miller sah, wurde er auf einmal – passend zu seinem Charakter im Film – ganz kleinlaut.

 In der Postapokalypse bleibt nicht viel Zeit zum Reden. fullscreen
In der Postapokalypse bleibt nicht viel Zeit zum Reden. (©Facebook/Mad Max 2016)

5. Henry Cavill in "Batman v Superman: Dawn of Justice"

Auch Superman ist nicht supergesprächig. In "Batman v Superman: Dawn of Justice" spricht Henry Cavill gerade mal dürftige 43 Zeilen. Der Konflikt mit Batman ließ den Superhelden vom anderen Stern offenbar verstummen. Bleibt zu hoffen, dass er im kommenden Superheldenfilm mehr in Plauderstimmung ist. Wäre doch interessant, etwas mehr über den Kryptonier zu erfahren.

 Superman bleibt hart und seine Lippen fest verschlossen. fullscreen
Superman bleibt hart und seine Lippen fest verschlossen. (©Facebook/batmanvsuperman/Clay Enos 2016)

6. Ryan Gosling in "Drive"

Fahren und Reden sind keine gute Kombination, zumindest für coole Rennfahrer. Und so einer ist Ryan Gosling in "Drive" ohne Frage. Ohne um den heißen Brei herum zu reden, vermöbelt die namenlose Hauptfigur des Thrillers von Nicolas Winding alle, die das Leben der jungen Witwe Irene und ihres Sohnes Benicio bedrohen. Worte sind da unnötig, nur so viel: "I drive, that's all I do".

 In "Drive" hört man fast nur Motorengeräusche. fullscreen
In "Drive" hört man fast nur Motorengeräusche. (©Facebook/DriveTheMovie 2016)

7. Johnny Depp in "Edward mit den Scherenhänden"

Ein besonders stiller Zeitgenosse begegnet uns im Tim-Burton-Klassiker "Edward mit den Scherenhänden". Johnny Depp spricht in der Fantasy-Tragikomödie über einen unvollendeten künstlichen Menschen kein Wort – weil er es einfach nicht kann. Doch in dieser Hommage an den Stummfilm lässt der Mime stattdessen seine Augen sprechen und den Zuschauer damit jeden seiner Rückschläge hautnah mitfühlen.

 Als unvollendeter künstlicher Mensch muss Edward stumm bleiben. fullscreen
Als unvollendeter künstlicher Mensch muss Edward stumm bleiben. (©Facebook/EdwardScissorhands 2016)
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