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7 krasse Fähigkeiten, die Stars für eine Rolle lernen mussten

Channing Tatum hat für eine Sechs-Minuten-Szene Stepptanz gelernt
Channing Tatum hat für eine Sechs-Minuten-Szene Stepptanz gelernt (©Universal Pictures Home 2017)

Stuntleute, CGI und Co. nehmen den Stars und Sternchen der Filmindustrie zwar einiges an Arbeit ab – hin und wieder kommen sie aber trotzdem nicht umhin, sich für wichtige Rollen neue Fähigkeiten anzueignen. Die sind zwar mal mehr, mal weniger alltagstauglich, aber in der Regel ziemlich cool.

1. Jennifer Lawrence: Bogenschießen

Als Katniss Everdeen in der "Tribute von Panem"-Reihe hat Jennifer Lawrence Pfeil und Bogen auf ein ganz neues Coolness-Level gehoben. Bis sie so souverän mit der Waffe durch die Arena springen konnte, war es aber ein langer Weg. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg: eine knallharte georgische Trainerin, die absolut keine Ausreden durchgehen ließ.

"Wenn ich einen schlechten Tag hatte, kniff sie mir ins Ohr. Sie hat sich nichts gefallen lassen", so Lawrence im Interview mit NPR. "Es hat meinen Körper völlig verändert. Als ich zum Fitting für den zweiten Teil, 'Catching Fire', zurückkam, waren meine Schultern fünf Zentimeter breiter und mein rechter Arm zweieinhalb Zentimeter länger als mein linker Arm – dauerhaft, vermute ich. Aber es hat mir wirklich Spaß gemacht."

Film: "Die Tribute von Panem"-Reihe
Nutzen für den Alltag: Hoch! Wer würde beim Sonntagsbrunch den lärmenden Nachbartisch nicht gern mit einem lässig abgeschossenen Pfeil direkt ins Salamibrötchen ruhigstellen?

2. Channing Tatum: Stepptanz

Tanzen und sich wahlweise auch dabei ausziehen – das kann Channing Tatum ohnehin. Für die Coen-Brüder hat er zusätzlich noch Steppen gelernt. Vulture hat er erzählt, dass er noch nie so lange für eine Filmszene trainiert hat wie im Fall von "Hail, Cesar!": "Ich habe mich drei Monate lang vorbereitet. Das ist die längste Zeit, die ich jemals für eine Sechs-Minuten-Sequenz in einem Film gebraucht habe."

Film: "Hail, Cesar!"
Nutzen für den Alltag: Unter Null

3. Margot Robbie: Gymnastik

Margot Robbie als Harley Quinn war das Highlight in "Suicide Squad" – da waren sich so ziemlich alle einig. Um sich so akrobatisch fortbewegen zu können, wie es die Rolle verlangt, trainierte sie sechs Monate lang.

"Ich kann die technische Seite verstehen: 'Oh, so macht man also einen einhändigen Radüberschlag oder einen 30-sekündigen Handstand?' Aber ich hatte nicht die körperliche Kraft, um diese Sachen zu machen – nicht einmal das Schießtraining", so Robbie zu IMDb. Mittlerweile hat sie natürlich jeden Move drauf.

Film: "Suicide Squad"
Nutzen für den Alltag: Geht so. Für den Fall, dass Margot Robbie je mit dem passenden Equipment in einem Gitterkäfig landet, wird ihr dort zumindest nicht langweilig.

4. Tom Cruise: Luft anhalten

Tom Cruise ist der Albtraum eines jeden Versicherungsunternehmens. Für den 50-Jährigen ist es Ehrensache, dass er so viele Stunts wie möglich selbst erledigt. Im Laufe seiner Karriere kämpfte er mit Samuraischwertern, erklomm Wolkenkratzer und wurde an Flugzeuge gekettet.

Noch eine Spur gefährlicher war allerdings ein Stunt in "Mission: Impossible – Rogue Nation", für den er minutenlang die Luft anhalten musste, um ein Gebäude durch ein Wasserrohr zu infiltrieren. Um die Szene mit einem Schuss drehen zu können, trainierte Cruise mit dem Tauchspezialisten Kirk Krack. Die erlernte Technik ermöglichte es ihm, unter Wasser sechs Minuten lang die Luft anzuhalten. Zum Vergleich: Für die meisten von uns ist eine einzige Minute bereits eine Herausforderung.

Film: "Mission: Impossible – Rogue Nation"
Nutzen für den Alltag: Doch, ja…

5. Natalie Portman: Ballett

Für die Rolle der Ballerina Nina Sayer in Darren Aronofskys "Black Swan" absolvierte Natalie Portman ein heftiges Trainingsprogramm. Fünf Stunden am Tag standen Ballett, Crosstraining und Schwimmen auf ihrem Programm. Allein das Lernen der Choreografie nahm mehrere Monate in Anspruch. Genauso hart hat natürlich ihr Co-Star Mila Kunis trainiert. Obwohl beide von professionellen Tänzern für ihre Performance kritisiert wurden, ist die Leistung im Film ziemlich beachtlich.

Film: "Black Swan"
Nutzen für den Alltag: Mäßig. Aber wen interessiert's? Immerhin hat ihr das Ballett einen Oscar eingebracht.

6. Joseph Gordon-Levitt: Seiltanzen

In "The Walk" ist Joseph Gordon-Levitt als Philippe Petit zu sehen. Der Franzose wurde berühmt, als er die Schlucht zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Centers 1974 auf einem Seil überwand. Petit selbst brachte Gordon-Levitt das Seiltanzen bei, für sein Training brauchte er gerade einmal eine gute Woche. Danach schaffte es der Schauspieler, die Distanz zwischen den beiden Memorial Pools zu überwinden, die heute an Stelle der Türme stehen.

Film: "The Walk"
Nutzen für den Alltag: Häuserschluchten sind für Joseph Gordon-Levitt kein Problem mehr.

7. Will Ferrell: Spanisch sprechen

Aus irgendeinem Grund nahm Will Ferrell eine Hauptrolle in der spanischsprachigen Comedy "Casa de mi Padre" an. Seine Sprachkenntnisse aus Schulzeiten waren zu diesem Zeitpunkt eher rudimentär, während der übrige Cast beinahe ausschließlich aus Muttersprachlern bestand. Ein Crashkurs hat es gerichtet.
Zugegeben: Es gibt wohl Sprachen, die schwerer zu erlernen sind. Aber Kollegen wie Orlando Bloom können mit ihrem Elbisch im echten Leben sicher deutlich weniger anfangen.

Film: "Casa de mi Padre"
Nutzen für den Alltag: Hoch! Endlich keine Peinlichkeiten mehr beim Tapas-Bestellen. Will Ferrell hat alles richtig gemacht und sich eine Fähigkeit angeeignet, die auch nach dem Filmdreh noch hilfreich ist.

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