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7 Möglichkeiten, wie "The Walking Dead" zu Ende gehen könnte

Bereitet der "All Out War" womöglich schon das Ende von "The Walking Dead" vor?
Bereitet der "All Out War" womöglich schon das Ende von "The Walking Dead" vor? (©AMC 2017)

Eigentlich haben die Serienschöpfer von "The Walking Dead" schon vor längerer Zeit angekündigt, dass die Horrorserie ewig weiterlaufen und sogar auf 20 Staffeln kommen könnte. Doch Autor Robert Kirkman scheint zumindest für seine Comics ein Ende zu sehen.

So berichtete er erst kürzlich, dass er einen Plan für das Finale seines Werkes im Kopf habe. Außerdem sinken die Einschaltquoten der AMC-Show langsam aber sicher. Gut möglich also, dass uns doch keine weiteren zwölf Staffeln mehr bevorstehen. Wie aber könnte "The Walking Dead" eines Tages zu Ende gehen? Wir haben die 7 populärsten Theorien für Dich zusammengestellt.

1. Old Man Carl

 Sehen wir Carl eines Tages mit grauem Bart im Schaukelstuhl sitzen? fullscreen
Sehen wir Carl eines Tages mit grauem Bart im Schaukelstuhl sitzen? (©Gene Page/AMC 2017)

Eine Fan-Theorie besagt, dass Carl Grimes der eigentliche Hauptcharakter in "The Walking Dead" ist und hier seine eigene Geschichte erzählt. Die Serie könnte also mit einem riesigen Zeitsprung enden, der Carl plötzlich als alten Mann zeigt, welcher die Ereignisse der Apokalypse zum Beispiel seinen Enkelkindern erzählt.

Dies würde auf jeden Fall bedeuten, dass der junge Grimes die Ereignisse von "The Walking Dead" überlebt. Eine Schwachstelle der Theorie scheint zu sein, dass Carl nicht bei allen Ereignissen anwesend ist, die in der Serie thematisiert werden. Dies könnte allerdings so erklärt werden, dass er sie als Hörensagen von anderen Figuren übernommen hat.

Wahrscheinlichkeit: 8/10

2. Die Quarantäne

 Huch! Sollten Rick und Co. eines Tages die Küste erreichen, erwartet sie möglicherweise eine gewaltige Überraschung. fullscreen
Huch! Sollten Rick und Co. eines Tages die Küste erreichen, erwartet sie möglicherweise eine gewaltige Überraschung. (©Gene Page / AMC 2016)

Die Quarantäne-Theorie bezieht sich auf den Umstand, dass die Zuschauer in "The Walking Dead" nur die Ereignisse an lokal stark begrenzten Handlungsorten präsentiert bekommen. Was im Rest der USA oder möglicherweise sogar in anderen US-Bundesstaaten vor sich geht, wissen wir nicht. Mit Ausnahme vom Spin-off " Fear the Walking Dead", das die Situation in der südwestlichen Region und Mexiko beleuchtet.

Laut dieser Theorie könnte "The Walking Dead" also so zu Ende gehen, dass Rick und Co. eines Tages die Atlantikküste erreichen, beispielsweise von Virginia oder North Carolina. Dort stoßen sie auf große Militärschiffe, die die USA nach außen abschotten und sicherstellen, dass niemand das Land über den Seeweg verlässt. Da Mexiko auch von der Apokalypse betroffen ist, könnte es sein, dass der Virus nur den amerikanischen Kontinent betrifft und die restlichen Erdteile verschont wurden, bzw. die Katastrophe unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Wahrscheinlichkeit: 5/10

3. Babys trotzen dem Virus

 Das liebste Baby der Welt: Es sind sich wohl alle "The Walking Dead"-Zuschauer einig, dass Judith unter keinen Umständen etwas passieren darf. fullscreen
Das liebste Baby der Welt: Es sind sich wohl alle "The Walking Dead"-Zuschauer einig, dass Judith unter keinen Umständen etwas passieren darf. (©Gene Page/AMC 2017)

Diese optimistische Zukunftsvision besagt, dass die Hoffnung im doppelten Sinne in den Babys liegt. Nicht nur stellen sie mit ihrer puren Unschuld einen krassen Kontrast zur verdorbenen Welt in "The Walking Dead" dar, sondern sind darüber hinaus auch immun gegen den Zombievirus. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Je mehr Kinder geboren werden, desto mehr Menschen sind immun und werden sich nach ihrem Tod nicht der Untotenherde anschließen. Die Tatsache, dass es in "The Walking Dead" noch nie ein Zombie-Baby gegeben hat, könnte die Theorie untermauern.

Leider beinhaltet diese Idee auch einen unschönen Umstand: Um sie zu bestätigen, müsste ein Baby von einem Zombie verletzt oder getötet werden, nur um dann herauszufinden, dass es sich nicht verwandelt.

Wahrscheinlichkeit: 6/10

4. Die Heilung

 Könnte Rick tatsächlich als Einziger immun gegen den Zombievirus und somit die personifizierte Heilung sein? fullscreen
Könnte Rick tatsächlich als Einziger immun gegen den Zombievirus und somit die personifizierte Heilung sein? (©Gene Page/AMC 2017)

Zwar wurde das "Center for Disease Control and Prevention" (CDC) in Staffel 1 zerstört, doch könnte es trotzdem sein, dass abseits des Bildschirms in der Welt von "The Walking Dead" fieberhaft nach einer Heilung geforscht wird. Sollten unsere Protagonisten irgendwann herausfinden, was die Zombies flächendeckend zur Strecke bringt oder die Infektion der noch Lebenden beendet, wäre ein Ende der Katastrophe nahe. Dagegen spricht allerdings, dass das Thema Heilung und die große Frage nach dem Warum noch nie Fokus der Serie war und Robert Kirkman dieses Ende ausgeschlossen hat.

Eine ähnliche Theorie besagt übrigens, dass Rick höchstpersönlich die Heilung ist. Demnach wurde der Sheriff schon diverse Male von Zombies verletzt, allerdings ohne sich zu verwandeln. Diese Annahme ist ähnlich unwahrscheinlich wie die oben genannte, würde den Anführer der Gruppe allerdings unermesslich stark machen.

Wahrscheinlichkeit: 2/10

5. Triumph des Bösen

 Wer vermehrt sich wohl schneller: Die Beißer oder die verbliebene Menschheit? Niedlicher sind allerdings in jedem Fall die Menschen-Nachkömmlinge. fullscreen
Wer vermehrt sich wohl schneller: Die Beißer oder die verbliebene Menschheit? Niedlicher sind allerdings in jedem Fall die Menschen-Nachkömmlinge. (©Gene Page/AMC 2017)

Dieses mögliche Ende von "The Walking Dead" ist die wohl pessimistischste Idee von allen. Kurz gesagt: Die Zombies siegen und die Menschheit stirbt aus. Diese Annahme erscheint nicht so unplausibel, immerhin nimmt die Zahl der Lebenden rasant ab, während die Beißer durch die Natur der Dinge immer mehr Nachschub bekommen. Im Gegenzug können die neugeborenen Babys das Gleichgewicht nicht aufrechterhalten.

In der Konsequenz wird es für die Menschen immer schwieriger, in dieser feindlichen Umgebung zu überleben und auch die Ressourcen werden immer knapper. Im Endeffekt könnten unsere Helden den Hungertod sterben oder sich gegenseitig auslöschen.

Wahrscheinlichkeit: 6/10

6. (Zer-)Fall der Zombies

 Armselig: Die Zombies sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. fullscreen
Armselig: Die Zombies sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. (©Gene Page/AMC 2017)

Eine sehr optimistische Fan-Theorie besagt das Gegenteil vom Sieg des Bösen, nämlich dass die Streuner in absehbarer Zeit überhaupt keine Gefahr mehr darstellen werden. Der Grund: Ihre Substanz schwindet und schwindet. Im Vergleich zu den Untoten von Staffel 1 sind die aktuellen nur noch Haut und Knochen – im wahrsten Sinne des Wortes. Es könnte also nur eine Frage der Zeit sein, bis sie endgültig zerfallen und die Menschheit sich wieder ausschließlich auf den Wiederaufbau der Zivilisation konzentrieren kann.

Wahrscheinlichkeit: 7/10

7. Das Koma

 Auch die Liebe zwischen Rick und Michonne: War etwa alles nur ein Traum? Eine furchtbare Vorstellung. fullscreen
Auch die Liebe zwischen Rick und Michonne: War etwa alles nur ein Traum? Eine furchtbare Vorstellung. (©Gene Page/AMC 2017)

Das Koma wäre das wohl unbefriedigendste Ende von "The Walking Dead" und noch schlimmer als der Sieg des Bösen. Die Idee lautet, dass Rick nie aus seinem Koma aufgewacht ist, wie in Folge 1 suggeriert, und sich die ganzen Ereignisse nur in seinem Kopf abspielen. Am Ende würde er die Augen aufschlagen und der Zuschauer feststellen, dass alles nur ein Traum war. Zum Glück spricht gegen diese im Netz viel diskutierte Spekulation, dass Robert Kirkman sie vehement ausgeschlossen hat.

Wahrscheinlichkeit: 1/10

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