Ratgeber

7 schöne Hundefilme mit tierisch viel Wuff

Beruhend auf einer wahren Geschichte: "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft".
Beruhend auf einer wahren Geschichte: "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft". (©Facebook/Hachiko.Film 2016)

"Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos." Diese weisen Worte soll Heinz Rühmann einmal gesagt haben. Auch Hollywood hat längst erkannt, dass Hunde ganz besondere Helden sind. Passend zum Welthundetag haben wir eine Sammlung mit Filmen zusammengestellt, die nicht nur für Hundeliebhaber bestimmt ist.

1. "Marley & Ich" (2008)

Dass Hunde-Erziehung eine sehr anspruchsvolle Aufgabe sein kann, zeigt die Komödie "Marley & Ich". Die beiden Journalisten John (Owen Wilson) und Jenny Grogan (Jennifer Aniston) denken darüber nach, eine Familie zu gründen. Weil sie sich nicht sicher sind, ob sie bereit für die Elternrolle sind, beschließen sie, es erst einmal mit einem Labrador-Welpen auszuprobieren. Der nimmt seine Rolle als vierbeiniger Härtetest ernster als ihnen lieb ist und verbreitet Chaos bis zur Schmerzgrenze. Was dem Zuschauer Bauchweh vor Lachen beschert, bringt die Grogans an den Rand der Verzweiflung. Doch spätestens, als der "richtige" Nachwuchs zu der Familie stößt, ist klar: Labrador Marley und seine Macken sind ein Teil der Familie. Und zwar auf Lebenszeit.

2. "101 Dalmatiner" (1961)

Ein wahrer Klassiker unter den Hundefilmen ist der Disney-Zeichentrickfilm "101 Dalmatiner". Wegen des großen Erfolgs wurde er insgesamt vier Mal wiederveröffentlicht und kam 1980 auch unter dem Namen "Pongo und Perdi – Abenteuer einer Hundefamilie" in die deutschen Kinos. Die wunderschön animierte Liebesgeschichte von Dalmatiner-Rüde Pongo und Dalmatiner-Dame Perdita setzt auf die klassischen Disney-Tugenden: Humor, Abenteuer und Gefühl. 1996 kam noch eine Realverfilmung mit Glenn Close in der Rolle der Bösewichtin Cruella De Vil hinzu, aber echte Fans geben sich das Original und genießen die unvergleichliche Zeichentrick-Kunst von Regisseur Wolfgang Reitherman, der auch "Das Dschungelbuch" (1967) für Disney umsetzte.

3. "Ein Hund namens Beethoven" (1992)

Manchmal suchen sich Hunde ihre Besitzer aus. In der Familienkomödie "Ein Hund namens Beethoven" passiert genau das: Bernhardiner-Welpe Beethoven entkommt Hundefängern, die für den fiesen Tierarzt Dr. Varnick Welpen aus Tierhandlungen klauen, damit der an ihnen Tierversuche durchführen kann. Das schlaue Hündchen schleicht sich in das Haus der Familie Newton und findet dort ein neues Zuhause. Es kommt, wie es kommen muss: Aus dem süßen Welpen wird ein tollpatschiger 90-Kilo-Koloss. Und am Ende bekommt der tierquälende Fiesling seine gerechte Strafe. Harmlose, aber kurzweilige Familienunterhaltung mit Slapstick-Faktor!

4. "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft" (2009)

Einer der Gründe, warum Hundebesitzer so vernarrt in ihre Lieblinge sind, ist sicher auch ihre bedingungslose Treue. In "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft" von Regisseur Lasse Hallström ("Lachsfischen im Jemen") spielt Richard Gere den Hochschulprofessor Parker Wilson, dem auf dem Weg nach Hause der Akita-Welpe Hachiko zuläuft. Die beiden werden schnell so unzertrennlich, dass Hachiko sein neues Herrchen jeden Morgen zum Bahnhof bringt und abends wieder dort abholt. Eines Tages kommt Professor Wilson jedoch nicht zurück – er stirbt überraschend während einer Vorlesung an Herzversagen. Hachiko allerdings steht weiterhin jeden Tag zur selben Zeit am Bahnhof und wartet. Jahrelang! "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft" ist eine herzzerreißende Story über Treue und Freundschaft, die auf einer wahren Begebenheit aus Japan beruht.

5. "Zurück nach Hause – Die unglaubliche Reise" (1993)

Immer wieder liest man unglaubliche Geschichten von Hunden und Katzen, die von ihren menschlichen Familien getrennt wurden und enorme Strecken auf sich nehmen, um sie wiederzufinden. Der perfekte Stoff für einen Abenteuerfilm – und Vorlage für "Zurück nach Hause – Die unglaubliche Reise", in der die Amerikanische Bulldogge Chance, Golden Retriever Shadow und Perserkatze Sassy eine epische Reise unternehmen, um wieder mit ihren Menschen vereint zu sein. Besonderheit: die tierischen Hauptdarsteller wurden mit menschlichen Stimmen synchronisiert. Ein wilder Roadtrip mit Happy End!

6. "Wolfsblut" (1991)

Alle heute lebenden Hunderassen stammen vom Wolf ab. Da darf ein Wolfsfilm in der Liste der schönsten Hundefilme aller Zeiten natürlich nicht fehlen. In "Wolfsblut", der Realverfilmung des gleichnamigen Romans von Jack London, spielt Ethan Hawke den Goldgräber Jack Conroy, der Ende des 19. Jahrhunderts mehrere schicksalhafte Begegnungen mit einem Wolfs-Hund-Mischling hat. Die beiden retten sich wortwörtlich gegenseitig das Leben. Ein wunderbares Abenteuer vor historischer Kulisse, das mit seinem Tiefgang auch für Nicht-Hundebesitzer absolutes Pflichtprogramm ist.

7. "Benji – Sein größtes Abenteuer" (1987)

Die Selbstlosigkeit von Hunden ist legendär. Sie stellen sich immer in den Dienst des Rudels. Und der König der Selbstlosigkeit ist ohne Zweifel Mischlingshund Benji: In "Benji – Sein größtes Abenteuer" zeigt der kleine Held, wie Zusammenhalt geht. Als er während eines Bootsausflugs mit seinem Herrchen über Bord geht, strandet er auf einer einsamen Insel. Dort wird er zur Ersatzmama für vier kleine Puma-Jungen, deren Mutter von einem Großwildjäger erschossen wurde. Und als wäre das noch nicht genug Ärger, ist da auch noch dieser gefräßige Wolf, der kleine Pumas auf seinem Speisezettel hat. Weil sein Herrchen ihn mit einem Helikopter suchen lässt, hat Benji mehrfach die Gelegenheit, sich selbst in Sicherheit zu bringen. Doch das kommt für Benji nicht infrage: Er rettet sich erst, als er sein kleines Raubkatzen-Rudel in Sicherheit gebracht hat.

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