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7 Stars, die gleich zwei Superhelden verkörperten

Ryan Reynolds überzeugte als Deadpool auf ganzer Linie. Mit einer anderen Superheldenrolle blamierte er sich hingegen.
Ryan Reynolds überzeugte als Deadpool auf ganzer Linie. Mit einer anderen Superheldenrolle blamierte er sich hingegen. (©picture alliance / dpa 2016)

Superhelden haben immer zwei Identitäten: Eine bürgerliche zur Tarnung und eine als Verbrecherjäger im schicken Kostüm. Einige Schauspieler kriegen gar nicht genug vom Leinwanddoppelleben: Wir zeigen Dir 7 Darsteller, die gleich zwei Superhelden verkörperten.

1. Ben Affleck

 "Daredevil" floppte gewaltig. Doch als Batman machte Ben Affleck so einiges wieder gut. fullscreen
"Daredevil" floppte gewaltig. Doch als Batman machte Ben Affleck so einiges wieder gut. (©dpa 2016)

Als bekannt wurde, dass Ben Afflek in "Batman v Superman: Dawn of Justice" die Rolle des Batman übernehmen sollte, zweifelten viele daran, dass Softie Afflek die Rolle glaubhaft stemmen würde. Und eigentlich wollte Ben Afflek selbst nie wieder einen Comichelden verkörpern. Denn 2003 war er schon einmal als Superheld im Einsatz – und zwar als "Daredevil". Dafür bekam er so schlechte Kritiken, dass er danach einen weiten Bogen um jedes Superheldenkostüm machte. Im Interview mit dem Playboy sagte Ben Afflek einst: "Der einzige Film, den ich wirklich bereue, ist 'Daredevil'. Es bringt mich um." Regisseur Zack Snyder konnte Afflek jedoch überreden, die Rolle des Batman zu übernehmen – zum Glück, denn im Fledermauskostüm machte der Schauspieler eine wesentlich bessere Figur.

2. Halle Berry

 Halle Berry scheint auf Superheldinnen in schwarzem Leder zu stehen. fullscreen
Halle Berry scheint auf Superheldinnen in schwarzem Leder zu stehen. (©dpa 2016)

Seit 2000 spielt Halle Berry die Rolle der (älteren) Ororo Munroe alias Storm in den "X-Men"-Verfilmungen aus dem Marvel-Comic-Universum. Doch der Power-Frau reichte eine Superheldenrolle scheinbar nicht. 2004 übernahm sie den Part der "Catwoman" aus der DC-Comic-Welt – und das war keine gute Idee. Der Film gilt bis heute als eine der misslungensten Comicverfilmungen überhaupt.  Bei Rotten Tomatoes kommt der Streifen gerade mal auf eine Bewertung von schlappen 9 Prozent. Halle Berry jedenfalls hat seitdem die Krallen eingezogen und sorgt nur noch als Storm für Wirbel in der Superheldenwelt.

3. Aaron Taylor Johnson

 Kick Ass und Quicksilver: Aaron Taylor Johnson verkörperte zwei gänzlich unterschiedliche Superhelden. fullscreen
Kick Ass und Quicksilver: Aaron Taylor Johnson verkörperte zwei gänzlich unterschiedliche Superhelden. (©dpa 2016)

Aaron Taylor Johnson dürfte den meisten als Pietro Maximoff alias Quicksilver in "Avengers: Age of Ultron" (2015) bekannt sein. Doch bereits im Jahr 2010 war der Schauspieler in der Rolle des etwas anderen Superhelden "Kick-Ass" (2010) zu sehen. Als Teenager im selbstgebastelten Kostüm kämpfte er gegen einen lokalen Drogenboss. Nach "Kick-Ass 2" (2013) ist es allerdings fraglich, ob sich Aaron Taylor Johnson noch einmal das Kostüm der Figur von Comiczeichner Mark Millar überziehen wird. Der Film fiel bei den Kritikern durch und konnte auch nicht an den kommerziellen Erfolg des ersten Teils anknüpfen.

Fun Fact: In "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" übernahm Evan Peters die Rolle des Quicksilver – und auch er spielte in "Kick Ass" mit, und zwar als Todd.

4. Nicolas Cage

 Die bösen Jungs sollten sich warm anziehen – egal, ob sie Nicolas Cage als Ghost Rider oder Big Daddy begegnen. fullscreen
Die bösen Jungs sollten sich warm anziehen – egal, ob sie Nicolas Cage als Ghost Rider oder Big Daddy begegnen. (©dpa, YouTube/Universal Pictures Germany 2016)

Bei Nicolas Cage dauerte es 25 Jahre, bis er einen Superhelden spielte – und dann gleich zweimal innerhalb von nur drei Jahren. 2007 mimte der Neffe von Francis Ford Coppola den Anti-Helden aus der Hölle: "Ghost Rider". Auch im Sequel "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" (2010) war Cage wieder mit von der Partie. Im selben Jahr stand er an der Seite von Aaron Taylor Johnson in "Kick-Ass" vor der Kamera – und zwar als Amateur-Superheld Big Daddy.

5. Ellen Page

 Ellen Page: Einmal in cool als Shadowcat in "X-Men" und einmal in minimal peinlich alias Blitzi. fullscreen
Ellen Page: Einmal in cool als Shadowcat in "X-Men" und einmal in minimal peinlich alias Blitzi. (©dpa, Facebook/EllenPage 2016)

In den ersten beiden "X-Men"-Filmen spielten wechselnde Schauspielerinnen die Rolle der Kitty Pride alias Shadowcat – dann kam Ellen Page an die Reihe. In zwei Filmen der Reihe, "X-Men: Der letzte Widerstand" (2006) und "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" (2014), übernahm sie die Rolle der durch Wände gehenden Superheldin. Ohne Superkräfte, dafür aber mit einem sehr lustigen Kostüm, stellte sich Page 2010 dem Verbrechen als Blitzi entgegen. In der Komödie "Super – Shut Up, Crime!" spielt sie eine Comicverkäuferin, die in ihrer Freizeit zusammen mit ihrem besten Freund für Gerechtigkeit sorgt.

6. Samuel L. Jackson

 Samuel L. Jackson überzeugt sowohl als Stimme von "Eismann" Frozone (l.) als auch als knallharter S.H.I.E.L.D-Direktor Nick Fury. fullscreen
Samuel L. Jackson überzeugt sowohl als Stimme von "Eismann" Frozone (l.) als auch als knallharter S.H.I.E.L.D-Direktor Nick Fury. (©Disney, Facebook/MarvelDeutschland 2016)

Seinen ersten Auftritt als Superheld hatte Samuel L. Jackson 2004, als er die Rolle des Lucius Best alias Frozone in Pixars "Die Unglaublichen – The Incredibles" übernahm – freilich nur als Stimme im US-amerikanischen Original. 2008 war der Schauspieler dann mit einem kurzen Cameo-Auftritt in "Iron Man" als Avengers-Anführer Nick Fury zu sehen. Seitdem hat Samuel L. Jackson als Fury ein Dauerabonnement auf einen festen Platz in fast jedem Marvel-Abenteuer.

7. Ryan Reynolds

 Sprüche klopfen und grüne Laternen schwenken – Ryan Reynolds kann beides. fullscreen
Sprüche klopfen und grüne Laternen schwenken – Ryan Reynolds kann beides. (©dpa, Facebook/greenlanternmovie 2016)

Ryan Reynolds hat mit seiner Darstellung als schnoddriger "Deadpool" beim Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bereits in "X-Men Origins: Wolverine" (2009) spielte er den Marvel-Comichelden. Zwischendurch wechselte Reynolds zur Konkurrenz von DC und verkörperte 2011 "Green Lantern" in der gleichnamigen Comicverfilmung. Allerdings fielen die Kritiken über diese Rolle nicht so positiv aus wie im Fall von Deadpool.

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