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7 TV- und Filmküsse, die gar nicht im Skript standen

Jennifer Lawrence und Amy Adams in "American Hustle"
Der Filmkuss zwischen Jennifer Lawrence (links) und Amy Adams in "American Hustle" war eine spontane Idee der beiden Schauspielerinnen.

Die schönsten Dinge passieren meist genau dann, wenn wir nicht damit rechnen. Dieses ungeschriebene Gesetz gilt auch in Hollywood! Einige der bekanntesten Blockbuster und Serien enthalten legendäre Szenen, die so nie im Drehbuch standen – wie die folgenden sieben TV- und Filmküsse.

"Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2"

Filmkuss von: Woody Harrelson und Elizabeth Banks

In "Tribute von Panem"-Filmen steht eigentlich die Beziehung zwischen Katniss (Jennifer Lawrence) und Peeta (Josh Hutcherson) im Vordergrund. Aber manchmal sind eben auch die Paare im Hintergrund einen Blick wert: In "Mockingjay Teil 2" knutscht Haymitch (Woody Harrelson) mit Effie (Elizabeth Banks)!

Geplant war das nicht, wie Harrelson im Interview mit FandangoNow zugibt. "Sie wusste überhaupt nicht, dass ich das tun würde, ich habe sie einfach geküsst", amüsiert sich der Schauspieler. "Ich werde nicht lügen, ich schwärme für Elizabeth Banks."

"Jurassic World"

Filmkuss von: Chris Pratt und Bryce Dallas Howard

Genaugenommen war der Filmkuss zwischen Owen (Chris Pratt) und Claire (Bryce Dallas Howard) in "Jurassic World" nur zur Hälfte improvisiert: Chris Pratt und Regisseur Colin Trevorrow haben den Überraschungskuss gemeinsam geplant, einzig die Claire-Darstellerin war nicht eingeweiht.

Der Grund: Der Filmemacher erhoffte sich eine authentische Reaktion von Howard. "Die Idee war es, dass Chris Pratt sie vor 200 Zuschauern überrumpelt", verrät Trevorrow in einem Behind-the-Scenes-Clip zum Saurier-Film.

"Stranger Things"

TV-Kuss von: Caleb McLaughlin und Sadie Sink

Hohe Wellen schlug der unschuldige Schmatzer von Caleb McLaughlin und Sadie Sink alias Lucas und Max in Staffel 2 der Netflix-Hitserie "Stranger Things". Der Grund: In der Aftershow zur Season verriet Sink, dass die Duffer-Brüder den Kuss nur deshalb spontan beim Dreh forderten, weil die Jungdarstellerin zuvor bei der Vorstellung daran "so ausgeflippt" sei.

Prompt kritisierten die Fans, die Showrunner hätten die Schauspielerin zu etwas gedrängt, das sie nicht tun wollte. Sink stellte jedoch im Interview mit The Wrap klar: "Natürlich war ich nervös, aber ich habe mich nicht geweigert oder dazu gedrängt gefühlt."

"Top Gun"

Filmkuss von: Tom Cruise und Kelly McGillis

Die berühmte romantische Szene aus "Top Gun" war ebenfalls nicht geplant. Beim Dreh der Szene, in der sich Maverick (Cruise) und Charlie (McGillis) auf offener Straße streiten, fiel Cruise schlichtweg sein Text nicht mehr ein. Um den Patzer zu überspielen, stahl der Hollywoodstar seinem Co-Star einfach einen Kuss – eine improvisierte Aktion, die es bis in die finale Filmfassung schaffte.

"American Hustle"

Filmkuss von: Jennifer Lawrence und Amy Adams

Amy Adams und Jennifer Lawrence verkörpern im Crime-Drama von David O. Russell die Geliebte und die Ehefrau des Gauners Irving Rosenfeld (Christian Bale) – nicht unbedingt die beste Grundlage für einen Austausch von Zärtlichkeiten zwischen den Frauen.

Entsprechend intensiv und aggressiv fiel der Filmkuss, ein spontaner Einfall von Amy Adams, zwischen den beiden überragenden Darstellerinnen aus. "Ich hatte die Idee, aber [Jennifer] hat sie in einer Weise ausgeführt, die sich anfühlte, als wäre sie rein von ihrem Filmcharakter angetrieben", berichtete Adams 2013 auf einer Pressekonferenz (via Entertainmentwise). Es habe sich nicht wie ein Moment angefühlt, in dem sich zwei Schauspielerinnen vor der Kamera küssen, sondern: "Es war emotional."

"Star Wars: Die letzten Jedi"

Filmkuss von: Mark Hamill und Carrie Fisher

Richtig emotional wird es mit "Star Wars: Die letzten Jedi". Nicht nur, weil die Fans sich uneins sind, was sie von diesem Kapitel der Sternensaga halten sollen. Ein gefühlsmäßiger Tiefschlag ist im Nachhinein die Szene zwischen Luke Skywalker (Mark Hamill) und Leia (Carrie Fisher), in der Luke seine Schwester nach den tröstenden Worten "No one's ever really gone" (zu Deutsch etwa: "Niemand ist jemals ganz verschwunden") auf die Stirn küsst.

Der Kuss auf die Stirn stand nie im Skript. Und doch war es gerade diese gefühlvolle Geste in Kombination mit dem Zitat, die nachträglich an tragischer Bedeutung gewann: Knapp ein Jahr vor dem Kinostart des Films starb Carrie Fisher.

"Das Büro"

TV-Kuss von: Steve Carell und Oscar Nuñez

Die Stars der US-Comedy "Das Büro" (Originaltitel: "The Office") haben eine der kultigsten Kussszenen der ganzen Serie improvisiert: Die Schockreaktion von Oscar Martinez (Oscar Nuñez), als Michael Scott (Steve Carell) ihn in der Episode "Wir sind alle Homos" auf den Mund küsst, ist nicht gespielt!

"Er sollte mich nicht küssen, wir sollten uns nur umarmen", amüsiert sich Nuñez im Gespräch mit AV Club. "In diesem bestimmten Take kam er mir sehr nahe, und ich dachte: 'Was macht er da?' Und dann dachte ich nur noch: 'Oh Gott, bitte lass niemanden lachen, damit wir den Take benutzen können'."

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