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8 erstaunliche Fakten über "Kevin allein zu Haus"

Selbst der kleine Kevin dürfte von der einen oder anderen Geschichte überrascht sein.
Selbst der kleine Kevin dürfte von der einen oder anderen Geschichte überrascht sein. (©Facebook/HomeAloneMovie 2016)

"Ich habe meine Familie verschwinden lassen!" Unvergessen bleibt dieser Spruch aus einem unserer Lieblingsweihnachtsfilme: "Kevin allein zu Haus". Jedes Jahr lassen wir uns erneut von einem blond geschopften Macaulay Culkin verzaubern. Doch die folgenden acht Fakten dürften selbst für viele Kevin-Fans neu sein.

1. Fast hätte es den ikonischen Soundtrack nicht gegeben

Gerade die magische Musik aus der Feder von John Williams ("Star Wars", "Harry Potter") hat "Kevin allein zu Haus" zu der Filmperle gemacht, die sie heute ist. Ursprünglich sollte aber ein gewisser Bruce Broughton den Soundtrack schreiben. Erst als dieser absprang, konnte durch einen Glücksfall John Williams als Filmkomponist gewonnen werden. Der inzwischen fünffache Oscarpreisträger bekam einen Rohschnitt des Films zu sehen und war "verzaubert", heißt es.

2. John Candy improvisierte seinen kompletten Text

Als Polkakönig Gus Polinski bringt John Candy Kevins Mutter (Catherine O'Hara) in seinem Van nach Hause zu ihrem Sprössling. Während der schier endlosen Fahrt ist viel Zeit für mehr oder weniger tiefschürfende Gespräche – und die sind tatsächlich alle auf Candys Mist gewachsen. Einiges davon war tatsächlich so anstößig, dass viele Szenen es nicht in den Film schafften. Gott sei Dank war diese Episode mit dem Bestattungsunternehmen nicht darunter:

3. Der Film im Film ist gar nicht echt

Zu den zahllosen Ungerechtigkeiten dem kleinen Kevin gegenüber gehört auch, dass er den Gangsterfilm "Angels With Filthy Souls" nicht mitgucken darf. Das holt er später aber genüsslich nach und verarscht damit den Pizzaboten und die Einbrecher Harry und Marv. Bei dem Schwarz-Weiß-Film handelt es sich aber nicht wirklich um einen Klassiker: Das Filmmaterial wurde extra für "Kevin allein zu Haus" gedreht.

4. Buzz' Freundin ist ein Junge

Erinnerst Du Dich daran, wie Kevin das Zeug seines älteren Bruders durchwühlt und auf das Bild seiner Freundin stößt? Die Dame ist zugegebenermaßen keine Schönheit – das Ganze wird aber in Relation gesetzt, wenn man weiß, dass es sich gar nicht um ein Mädchen handelt. Da Regisseur Chris Columbus es nichts übers Herz brachte, ein Mädchen in dieser Weise bloßzustellen, musste der Sohn des Art-Directors dran glauben.

5. Der erwachsene Kevin ist traumatisiert

2015, also ganze 25 Jahre nach seinem ersten Auftritt als Kevin McCallister, schlüpfte Macaulay Culkin erneut in seine Paraderolle. Doch der Zeitgenosse, der uns in einer Episode der Internetcomedy "DRYVRS" begegnet, ist alles andere als glücklich. Als Taxifahrer, der nicht fahren kann, ignoriert er die Anrufe seiner Mutter und erzählt dem Fahrgast von seiner traumatischen Kindheit. Bitter!

6. Steckt Onkel Frank hinter allem?

Schon seit einer gefühlten Ewigkeit hält sich das Gerücht, dass im Originaldrehbuch Kevins fieser Onkel Frank (Gerry Bamman) hinter den Einbrüchen steckte. Er soll Harry und Marv engagiert haben, das Haus seines reichen Bruders auszuräumen und Kevin zu beseitigen. Zutrauen würde man es dem geldgierigen Verwandten ohne Frage. Ursprünglich war die Rolle übrigens für Kelsey Grammer ("Frasier") vorgesehen.

7. Marv tritt auf Weihnachtskugeln aus Zucker

Bei jedem Anschauen von "Kevin allein zu Haus" zuckt man erneut zusammen, wenn der arme Marv barfuß in den wohl platzierten Weihnachtsschmuck tritt. Doch zum Glück musste Schauspieler Daniel Stern nicht wirklich seine Füße malträtieren. Die Weihnachtsbaumkugeln waren aus Zucker. Zunächst fehlte übrigens das Budget, um den Darsteller überhaupt zu engagieren, aber Gott sei Dank sprang das Studio finanziell ein.

8. "Kevin allein zu Haus" steht im Guinnessbuch der Rekorde

"Kevin allein zu Haus" war gemessen an seinem relativ schmalen Budget von 17 Millionen US-Dollar unglaublich erfolgreich. Weltweit spielte der eigentlich nur für Kinder konzipierte Weihnachtsfilm 533 Millionen US-Dollar ein. Damit konnte sich der Film seinerzeit einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde sichern.

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