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8 Horrorfilm-Soundtracks mit Gänsehaut-Garantie

Michael Myers sorgt in "Halloween" für Grusel – mit tatkräftiger Unterstützung der Filmmusik.
Michael Myers sorgt in "Halloween" für Grusel – mit tatkräftiger Unterstützung der Filmmusik. (©KPA 2016)

Was wäre eine Halloween-Party ohne den passenden Horror-Soundtrack? Damit Deine Gäste sich angemessen gruseln können, haben wir eine passende Playlist mit Gänsehaut-Garantie für Dich zusammengestellt.

1. "The Fog – Nebel des Grauens" (John Carpenter, 1980)

Das Lexikon des internationalen Films nennt die Musik von "The Fog – Nebel des Grauens" aus der Feder von Horror-Altmeister John Carpenter "suggestiv". Und ist es nicht genau das, was ein Horror-Soundtrack sein muss? Man spürt förmlich die leprakranken Hände der Nebelgeister auf der Haut. Ganz großes Kopfkino.

2. "Das Ding aus einer anderen Welt" (Ennio Morricone und John Carpenter, 1982)

Es ist kein Zufall, dass Quentin Tarantino den italienischen Komponisten Ennio Morricone verehrt. Der Mann, der dem Italo-Western sein musikalisches Gesicht gab, hat einen ganz besonderen Stil, den man unter Tausenden sofort wiedererkennt. Und wenn wie bei "The Thing" die beiden Filmmusik-Legenden Morricone und Carpenter zusammenarbeiten, kann nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die perfekte Hintergrundmusik für gruselige Stunden.

3. "Phenomena" (Simon Boswell und Goblin, 1985)

Phenomena ist streng genommen kein Horror-Film, sondern ein sogenannter "Giallo". Gialli sind ein aus Italien stammendes Subgenre des Thrillers, bei dem es meist um die Aufdeckung einer Mordserie geht. In "Phenomena" von Regisseur Dario Argento treibt im Schweizer Hinterland ein Serienkiller sein Unwesen, der mit Vorliebe jungen Mädchen die Köpfe abtrennt. Der Soundtrack von Simon Boswell und der italienischen Progressive-Rock-Band Goblin tut sein übriges und versetzt Dich garantiert in Schockstarre.

4. "Psycho" (Bernard Hermann, 1960)

Die Duschszene aus Alfred Hitchcocks "Psycho" ist eine Ikone der Popkultur. Selbst Menschen, die den Film noch nie gesehen haben, kennen durch die unzähligen Zitate in Film und Fernsehen die Szene, in der Marion Crane (Janet Leigh) von Norman Bates (Anthony Perkins) unter der Dusche erstochen wird. Insbesondere die Musik hat sich zu einem Sinnbild für Horror entwickelt: Das fast schon schmerzhaft hohe Staccato der Violinen fängt die Bedrohlichkeit perfekt ein, und immer, wenn die von Bernard Hermann komponierte Musik ertönt, kann man sicher sein: Hier geht es um Leben und Tod.

5. "Halloween" (John Carpenter, 1978)

Als 1978 John Carpenters "Halloween – Die Nacht des Grauens" in die Kinos kam, ahnte niemand, was für ein (Horror-)Klassiker der Film werden würde. Bei Produktionskosten von gerade mal 325.000 US-Dollar spielte er allein in den USA 47 Millionen US-Dollar ein. Er begründete mit dem sogenannten "Slasherfilm" ein ganzes Subgenre des Horrors und führte die bekannte Horrorfilm-Regel ein, dass die moralische Stärke einer Figur direkt mit ihren Überlebenschancen zusammenhängt. Auch fast 40 Jahre später verkleiden sich noch Teenager in aller Welt als Michael Myers, was nicht zuletzt auch dem genialen Soundtrack zu verdanken ist.

6. "The Divide – Die Hölle sind die anderen" (Jean-Pierre Taieb, 2011)

Stell Dir vor, die Welt versinkt in einem Atomkrieg und Du rettest Dich mit acht anderen Menschen in einen Bunker. Dann wird die Tür des Bunkers von außen zugeschweißt. Und da es jetzt im Bunker mit begrenzten Vorräten nur noch ums nackte Überleben geht, kommen die schlechtesten Seiten der Menschheit zum Vorschein. Das ist, in Kurzfassung, die Handlung von "The Divide". Und jetzt stell Dir den Soundtrack dazu vor. Voilà.

7. "Candyman's Fluch" (Philip Glass, 1992)

Wenn Du Dich vor einen Spiegel stellst und fünfmal seinen Namen sagst, erscheint der Candyman. Und er geht erst wieder, wenn er Blut gesehen hat. Ist natürlich reine Fiktion und purer Aberglaube, aber ausprobieren solltest Du es vielleicht trotzdem nicht. Hör Dir stattdessen den großartigen Soundtrack von Philip Glass an. Der ist nämlich schon gruselig genug.

8. "Trick ’r Treat – Die Nacht der Schrecken " (Douglas Pipes, 2007)

Der Episodenfilm sollte eigentlich 2007 in die Kinos kommen, wurde dann aber doch erst 2009 als reiner DVD-Release veröffentlicht. Zusammenhängendes Element aller Episoden ist die Figur Sam, die alle bestraft, die gegen die althergebrachten Halloween-Bräuche verstoßen. Sie lauten:

1. Trage ein Kostüm
2. Verteile Süßigkeiten
3. Blase niemals eine Kürbislaterne aus
4. Kontrolliere immer Deine Süßigkeiten
5. Gehe niemals allein

Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt!

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