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8 Horrorfilme, die auch mit FSK-12-Freigabe so richtig schocken

Ob ihre Rolle in "Game of Thrones" Emilia Clarke wohl für den Horrorfilm "Voice from the Stone" gewappnet hat?
Ob ihre Rolle in "Game of Thrones" Emilia Clarke wohl für den Horrorfilm "Voice from the Stone" gewappnet hat? (©Universum Film 2017)

Horrorfilme müssen richtig schocken und sind erst ab FSK 18 wirklich sehenswert? Weit gefehlt! Auch mit FSK-12-Freigabe haben es manche Filme des Horror-Genres ganz schön in sich. Egal, ob Heimsuchung durch Geister, dämonische Häuser oder ganz einfach guter alter Psycho-Schocker: Die folgenden acht Filme sind trotz FSK 12 ganz sicher nichts für schwache Nerven oder kleine Kinder.

1. "Das Geisterschloss" (1999)

Eleanor "Nell" Vance (Lily Taylor, "The Conjuring") ahnt nichts Böses, als sie sich freiwillig für eine Schlafstudie meldet. Die soll im Hill House, einem abgeschiedenen alten Anwesen, durchgeführt werden. Doch schnell häufen sich die seltsamen Ereignisse, immer wieder kommt es zu grausamen Zwischenfällen – und dann entdeckt Nell den wahren Urheber des Horrors ...

Fazit: Gruselige Geisterschlösser lassen sich auch mit FSK 12 nicht schönreden.

2. "The Boy" (2016)

Als die junge Amerikanerin Greta (Lauren Cohan, "The Walking Dead") eine Stelle als Kindermädchen bei der britischen Familie Heelshire annimmt, ahnt sie noch nicht, auf was sie sich einlässt. Dass das ältere Ehepaar ihr statt eines echten Jungen eine Puppe präsentiert, findet sie zunächst befremdlich, lässt sich den Eltern zuliebe aber auf "das Spiel" ein. Selbst als ihr das Paar vor der Abreise eine Liste mit Regeln für den Umgang mit seinem "besonderen Sohn" vorlegt, denkt sie sich nicht viel dabei. Bis sie beginnt, die Regeln zu ignorieren ...

Fazit: Merke: Seltsame Listen in Horrorfilmen sollten nie ignoriert werden. NIEMALS!

3. "Schneewittchen" (1997)

Trotz FSK 12 wartet diese "Schneewittchen"-Adaption mit einigen Schockmomenten auf. Im US-Original "Snow White: A Tale of Terror" betitelt, dreht sich hier zwar alles um den bekannten Märchenstoff, doch in einer ziemlich gruseligen Version mit einer bitterbösen Sigourney Weaver ("Alien") als böser Stiefmutter. Wer Bedenken hat, wie die sieben Zwerge in diese Handlung passen, sei beruhigt: In dieser Horrorfilm-Version wurden sie durch sieben ausgestoßene Halunken ersetzt.

Fazit: Wer hätte gedacht, dass "Schneewittchen" zum gar nicht märchenhaften Horrorfilm taugt?

4. "Stephen Kings Haus der Verdammnis" (2001)

Als Dr. Joyce Reardon (Nancy Travis, "Last Man Standing") die Gelegenheit bekommt, Untersuchungen in "Rose Red", einem uralten und in Seattle weithin bekannten Herrenhaus durchzuführen, sieht sie die große Chance gekommen, endlich den wissenschaftlichen Beweis für übernatürliche Phänomene zu erbringen. Immerhin sind in den letzten Jahren 23 Menschen in dem Geisterhaus verschwunden oder zu Tode gekommen. Die Professorin für Parapsychologie macht sich mit ihrem Team in "Rose Red" an die Arbeit – und bekommt mehr Bestätigung, als ihr lieb ist.

Fazit: Horrorfilme bleiben offensichtlich auch mit FSK 12 den Genreklischees verhaftet – oder warum fühlen sich die Protagonisten sonst so magisch von alten Horrorhäusern angezogen?!

5. "Voice from the Stone – Ruf aus dem Jenseits" (2017)

Kindermädchen Verena (Emilia Clarke, "Game of Thrones") ist auf die Pflege kranker Kinder spezialisiert und so fühlt sie sich bestens gewappnet, als sie die Stelle im Haus der toskanischen Familie Rivi übernimmt. Doch Sohn Jakob, der seit dem Tod seiner Mutter kein Wort mehr gesprochen hat, begegnet ihr abweisend, und auch der Rest der Hausgemeinschaft sorgt bei Verena zunehmend für Gänsehaut. Dann beginnen die Wände zu ihr zu sprechen ...

Fazit: Kindermädchen ist in Horrorfilmen offensichtlich ein extrem gefährlicher Job.

6. "The Others" (2001)

Im Jahr 1945 lebt Grace Stewart (Nicole Kidman, "Australia") zusammen mit ihren Kindern im abgelegenen Landhaus der Familie, Vater Charles ist vor Jahren in den Krieg gezogen und nie zurückgekehrt. Doch das einsame Leben der kleinen Familie erhält eines Tages eine abrupte Wendung, als das gesamte Personal über Nacht verschwindet. Von nun an beginnen sich die unerklärlichen Zwischenfälle zu häufen und Geister scheinen im Haus ihr Unwesen zu treiben. Doch sind sie wirklich für die Schrecken verantwortlich?

Fazit: Wenn Du schon in einem abgelegenen Haus wohnst – dann verlass Dich nie auf Deine Dienstboten!

7. "Shadow of the Vampire" (2000)

"Shadow of the Vampire" ist ein Horrorfilm über einen Horrorfilm. Genau genommen ist er eine Hommage an Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" (1921). Der Regisseur hat in dieser Adaption heimlich einen echten Vampir (Willem Dafoe, "John Wick") als Hauptdarsteller für seinen Film erkoren, damit "Nosferatu" so realistisch wie möglich ausfällt. Als Gage verspricht er dem Blutsauger Hauptdarstellerin Greta (Catherine McCormack, "28 Weeks Later"), doch der Untote kann sich während des Drehs nicht beherrschen und beginnt, nach und nach die Filmcrew zu dezimieren.

Fazit: Horrorfilmregel Nummer 253: Baue NIE auf die Selbstbeherrschung eines Vampirs.

8. "Psycho" (1960)

Sekretärin Marion Crane (Janet Leight, "Halloween H20") unterschlägt 40.000 Dollar von einem Kunden und flieht aus der Stadt. Doch die junge Frau beginnt schnell, mit ihrer Tat zu hadern und fürchtet sich vor der Polizei. Als sie im abgelegenen Motel von Norman Bates (Anthony Perkins, "Mord im Orient-Express") absteigt, wähnt sich Marion in Sicherheit, doch schon in der ersten Nacht wird sie von einer Gestalt in Frauenkleidern brutal unter der Dusche erstochen. Nur wenig später tauchen nacheinander Detektiv Arbogast, Marions Schwester Lila und ihr Freund Sam ebenfalls im Motel auf, um die Verschwundene zu suchen. Doch was sie vorfinden, ist kein einfacher Mord ...

Fazit: Es braucht nicht immer Geister, um eine dämonische Präsenz ins Spiel zu bringen.

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