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8 krasse Film-Fakten, mit denen Du so richtig angeben kannst

Zu manchen Filmen gibt es tatsächlich ziemlich schräge Trivia.
Zu manchen Filmen gibt es tatsächlich ziemlich schräge Trivia. (©picture alliance/Everett Collection 2018)

Was gäbe es wohl Besseres, um eine Unterhaltung aufzupeppen, als gepflegte Film-Trivia? Damit Du in Zukunft noch besser mit (manchmal gar nicht so) unnützem Filmwissen glänzen kannst, haben wir acht ziemlich krasse Film-Fakten für Dich zusammengestellt, die Du so sicher noch nicht kanntest. Viel Spaß!

1. Diese Monster brauchen kein CGI!

Kaum ein Horrorfilm kommt ohne ein standesgemäßes Monster/Dämon/Geist/was-auch-immer aus. Damit die so richtig gruselig aussehen, tricksen die Macher heutzutage gerne mit Computertechnik. Nicht so in "Mama" (2013), "Crimson Peak" (2015), "Conjuring 2" (2016) oder auch "Es" (2017).

Wenn in diesen Filmen die Monster ihr Unwesen treiben, steckt stattdessen der Schauspieler Javier Botet dahinter. Aufgrund seiner Erkrankung am Marfan-Syndrom misst der Spanier ganze zwei Meter, wiegt dabei aber nur 56 Kilo. Zudem sorgt die Krankheit dafür, dass Botets Gliedmaßen extrem lang und dünn sind, seine Gelenke dafür stark überdehnbar. 2018 kehrt Botet übrigens als Dämon Key Face in "Insidious 4: The Last Key" und "Slender Man" auf die große Leinwand zurück.

2. Nomen est omen? Sirius Black in "Harry Potter und der Gefangene von Askaban"

In der Welt von "Harry Potter" wimmelt es nur so von sprechenden Namen. Wer sich ein wenig mit der Bedeutung hinter den kreativ wirkenden Benennungen von J.K. Rowlings Figuren beschäftigt, kann daraus sogar oft schon früh Rückschlüsse auf die Rolle der Charaktere ziehen. Besonders verräterisch fällt die Namenswahl allerdings bei Harrys Patenonkel Sirius Black aus.

Astronomisch betrachtet ist Sirius nämlich der hellste Stern im Sternbild Canis Major (großer Hund) und wird daher auch gerne als Hundestern bezeichnet. In Kombination mit dem Nachnamen Black lässt sich somit auf die Bedeutung schwarzer Hund schließen. Und genau das ist es, in was sich der Zauberer verwandeln kann. Tadaaa!

3. In "Fight Club" fliegen die Fetzen – also wirklich

In "Fight Club" gehen die Figuren nicht gerade zimperlich miteinander um. Auch die Charaktere von Edward Norton und Brad Pitt verprügeln sich gegenseitig, als gäbe es kein Morgen. Natürlich schlagen die Schauspieler dabei nicht wirklich zu, denkst Du? Von wegen!

Beim Dreh der Szene, in der Tyler Durden (Pitt) den Erzähler (Norton) auffordert, ihm so richtig eins reinzuhauen, schlug der nämlich wirklich zu. Schuld war eine geheime Regieanweisung von David Fincher – von der nur Norton etwas wusste.

4. Was sind schon 33 Jahre?

Steven Spielberg gehört zweifellos zu den bekanntesten Regisseuren von ganz Hollywood. Und er war einer der jüngsten Filmemacher, der je einen Langzeitvertrag mit einem großen Filmstudio absahnen konnte. 1968 engagierte ihn Universal noch vor dem Abschluss von der Uni weg und gab ihm einen Siebenjahresvertrag.

2002 holte Steven Spielberg seinen Abschluss in Filmwissenschaft an der California State University nach 33 Jahren dann endlich nach. Als Abschlussarbeit reichte er "Schindlers Liste" ein. Sicher keine schlechte Wahl, bedenkt man die insgesamt sieben Oscars, die der Film 1994 absahnte.

5. Wer braucht schon einen Führerschein?

In der "Fast & Furious"-Filmreihe beweisen Leticia "Letty" Ortiz und Mia Toretto seit Jahren regelmäßig einen ausgesprochenen Bleifuß. Die Ladys stehen ihren männlichen Pendants weder in Sachen "Fahrsicherheit", noch was die (Nicht-)Einhaltung der Straßenverkehrsordnung angeht, in irgendetwas nach. Da fällt es direkt schwer zu glauben, dass die Darstellerinnen Michelle Rodriguez und Jordana Brewster vor dem Drehstart zum allerersten "The Fast and the Furious"-Teil noch nicht mal die theoretische Prüfung bestanden, geschweige denn einen Führerschein hatten!

6. Eins, zwei, ... ups!

Man könnte den Machern von "Stirb langsam" fast unterstellen, dass sie den schauspielerischen Fähigkeiten von Alan Rickman kein ausreichendes Vertrauen entgegen gebracht haben. Um sicherzugehen, dass seine Figur Jack Gruber/Hans Gruber beim Sturz vom Nakatomi Plaza Gebäude auch wirklich so richtig überrascht aus der Wäsche guckt, ließen sie den Schauspieler einfach auf zwei fallen. Anstatt wie angekündigt auf drei. Oder wie Rickman es rückblickend formulierte: "Lass' uns 'Schmeiß den Schauspieler' spielen" ...

7. A, B, C, D, ...

Ridley Scott hat einen großen Masterplan für sein "Alien"-Franchise. Das vermuten zumindest immer wieder zahlreiche Fans. Ein Indiz dafür könnte tatsächlich die Benennung der Androiden in den einzelnen Filmen liefern. Die folgt zumindest in den ersten vier Teilen nämlich einer alphabetischen Reihenfolge: Ash, Bishop, Call und David. Erst in "Alien: Covenant" durchbrach Scott das Schema mit der Einführung von Android Walter. Aber wie das endete, wissen wir ja ...

8. DREAMS

In "Inception" dreht sich alles um die Macht der Träume. Zu was man die nächtlichen Streifzüge der Fantasie so alles benutzen kann, stellen Dominick Cobb (Leonardo DiCaprio) und sein Team immer wieder unter Beweis.

Damit das funktioniert, müssen sie ihre Coups allerdings bis ins kleinste Detail durchplanen. Ein Credo, das sich offenbar auch die Macher des Films auf die Fahnen geschrieben haben. Reiht man die Initialen der einzelnen Hauptfiguren aneinander, ergibt sich daraus nämlich das englische Wort Dreams, zu Deutsch: Träume. Mal sehen: Dominick, Robert, Eames, Arthur/Ariadne, Mal, Saito – passt!

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