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8 Schauspieler, die fast jeder falsch ausspricht

Wie spricht man Charlize Theron, Jake Gyllenhaal und Kaley Cuoco eigentlich richtig aus?
Wie spricht man Charlize Theron, Jake Gyllenhaal und Kaley Cuoco eigentlich richtig aus? (©CC: Wikimedia/JJGeorges, Tabercil 2015)

Es gibt Schauspieler, bei deren Namen die Buchstaben irgendwie nicht so recht zur Aussprache passen wollen und die deshalb auch immer wieder falsch ausgesprochen werden. Teste Dich selbst: Hast Du diese acht Kandidaten fehlerfrei drauf?

1. Kaley Cuoco

Der Eindruck täuscht: Im Namen der "The Big Bang Theory"-Schauspielerin ist nicht der ungewöhnlich aussehende Nachname die größte Falle: "Cuoco" wird ungefähr ausgesprochen, wie es sich liest (also "Kwoko"). Der Vorname "Kaley" allerdings – nicht. "Kah-LEY" ist falsch, die richtige Aussprache geht eher in Richtung "KÄI-Li".

2. Matthew McConaughey

Matthew McConaughey hat nicht nur einen ziemlich langen Namen, sondern auch einen ganz schön komplizierten. Die korrekte Aussprache ist weder "Mäc-KONNA-Gi", noch "Mäc-KONNA-Gäi" (von "Mäc-KONAU-Gi" oder Ähnlichem ganz zu schweigen). Richtig ausgesprochen heißt der "Dallas Buyers Club"-Schauspieler Matthew "Mäc-KONNA-Hey" – mit stummem G.

3. Jake Gyllenhaal

Jake Gyllenhaals Vorfahren stammen aus Schweden und sein Nachname kommt ebenfalls aus dem Land im Norden Europas. Die genaue Aussprache ist ein Rätsel, das Gyllenhaal schon mehrfach selbst kommentiert hat. In einem Interview mit Talkmaster Conan O'Brien scherzte der Schauspieler einmal über die einzigen zwei Orte, an denen sein Nachname korrekt ausgesprochen würde: in Schweden und bei Ikea. Anschließend behauptete er, sein Name werde "JIH-Len-HOH-Le" ausgesprochen. Ob das wohl stimmt? In einem anderen Interview behauptete er sogar, es heiße korrekt "Jillen-HÜHLE-Hey"! Mit der amerikanisierten Form "Dschil-Len-HOHL" liegt man aber wahrscheinlich auch nicht verkehrt...

4. Ralph Fiennes

Ralph Fiennes, der vor allem für seine Darstellung von "Harry Potter"-Bösewicht Lord Voldemort bekannt ist, ist der Spross einer britischen Adelsfamilie, die im 19. Jahrhundert von Frederick Benjamin Twisleton-Wykeham-Fiennes begründet wurde. Warum wir Dir das erzählen? Weil viele Menschen offenbar der Meinung sind, der Nachname des Schauspielers habe französische Ursprünge und werde "Fi-JENN" ausgesprochen. Wird er aber nicht: "Fainz" trifft es eher. Der Vorname bietet noch weitere Fallstricke: "Ralph" wird nämlich nicht wie der deutsche Name "Ralf" ausgesprochen, sondern eher wie "Räif". Immerhin dieses Problem hat Bruder Joseph Fiennes ("Luther") mit seinem Namen nicht.

5. Ryan Phillippe

Noch ein Schauspieler mit scheinfranzösischem Namen: "Eiskalte Engel"-Star Ryan Philippe ist US-Amerikaner und nennt sich nicht etwa "Fi-LIP", wie die Schreibweise seines Nachnamens für Europäer leicht nahelegt. "Fi-LIPPI" kommt der Wahrheit schon näher.

6. Charlize Theron

Der "Mad Max: Fury Road"-Star stammt aus Südafrika, was ein Grund dafür ist, dass sowohl ihr Vor- als auch ihr Nachname Unkundige vor zahlreiche Probleme stellen. Heißt es "Tschar-LIESS"? Oder "SCHAR-Liess"? Oder doch "Tschar-LAISS"? Und: "The-RON" oder "The-ROUNE"? Oder einfach "THE-Ron", also mit kurzer letzter Silbe? In einem Interview erzählte sie 2016, dass es eigentlich zwei Arten gibt, den Namen auszusprechen: "SCHAR-Liess THE-Ren" (erneut: mit kurzer letzter Silbe) ist die englische Aussprache. In der in Teilen von Südafrika gesprochenen Sprache Afrikaans klingt der Nachname eher wie das englische Wort für "Thron" – "throne". Um es ihrer Umwelt nicht ganz so schwer zu machen, akzeptiert sie aber beide Varianten. Nett von ihr.

7. Saoirse Ronan

Sao-wie? Der Vorname der irischen Schauspielerin ("Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten") ist für Menschen, die der irischen Sprache nicht mächtig sind, kaum richtig aussprechbar. Es heißt nämlich nicht "Sao-Ihrse" oder so ähnlich. Sondern "SÖR-scha". Wie gesagt: Kann man als Nicht-Ire nicht drauf kommen.

8. Matt Groening

Gut, Matt Groening ist vielleicht kein Schauspieler im engeren Sinne. Aus der Film- und Serienlandschaft ist der Erfinder der "Simpsons" trotzdem nicht mehr wegzudenken. Einen schwer auszusprechenden Nachnamen hat er obendrein: "Groening" ist nämlich keine verknappte Form von "Grönemeyer", sondern wird wie das englische Wort "GRAY-ning" ausgesprochen.

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