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9 Basketball-Filme, die Lust auf den Freiplatz machen

Michael Jordan, der gemeinsam mit den Looney Tunes gegen animierte Aliens in Space Jam" Basketball spielt, bleibt unvergessen.
Michael Jordan, der gemeinsam mit den Looney Tunes gegen animierte Aliens in Space Jam" Basketball spielt, bleibt unvergessen. (©picture alliance/United Archives 2017)

Basketball zählt mit zu den beliebtesten und sicher auch coolsten Sportarten überhaupt. Klar, dass es auch eine ganze Menge Filme gibt, die sich der Thematik annehmen – und das durch fast alle Genres hindurch. Im Folgenden findest Du neun gute Basketball-Filme, nach denen Du bestimmt Lust hast, selbst ein paar Körbe werfen zu gehen. 

1. "Teen Wolf – Ein Werwolf kommt selten allein" (1985)

1985, im selben Jahr wie der erste "Zurück in die Zukunft"-Teil, erschien auch die Fantasykomödie "Teen Wolf", in der Michael J. Fox zum Basketball spielenden Werwolf wird. Was der High-School-Schüler zunächst als Fluch empfindet, erkennt er schnell als Segen an, denn in verwandelter Form wird er prompt zum besten Spieler seines Teams.

Fazit: 1980er-Perle mit hohem Spaßfaktor, die Sportfilme lässig mit Coming-of-Age und Horror mixt.

2. "Weiße Jungs bringen's nicht" (1992)

Der deutsche Titel dieses Basketball-Films sagt eigentlich schon alles aus: Weiße Jungs können einfach kein Basketball spielen. Das zumindest behaupten die afro-amerikanischen Figuren im Film von Ron Shelton ("Tin Cup"). Der einstige Ex-Profispieler Billy Hoyle (Woody Harrelson) will das nicht auf sich sitzen lassen und schließt Wetten gegen diese Behauptung ab. Das Spiel treibt er später als Doppel mit Sidney Deane (Wesley Snipes) an seiner Seite weiter – bis er von diesem scheinbar hintergangen wird.

Fazit: Ein bisschen Sport, ein bisschen Drama, ein bisschen Witz und ziemlich coole Sprüche – dieser 1990er-Klassiker kommt einfach nie aus der Mode.

3. "Space Jam" (1996)

Ein Basketball-Film mit Bugs Bunny und "His Airness"? "Space Jam" blies 1996 unerwartet viel frischen Wind in die Kinos. Nicht nur, dass der einstige NBA-Profi und Superstar Michael Jordan sich selbst spielte – es war vor allem die Kombination mit Bugs Bunny und Co., aus dem ein buchstäblich unterhaltsames Zusammenspiel entstand.  Für die Looney Tunes ist der Basketball-Star nämlich die einzige Rettung, um sich mit einem siegreichen Match aus den Fängen Außerirdischer zu befreien. In einer random Nebenrolle: Bill Murray!

Fazit: Inzwischen ein echter Kultfilm und eine 1990er-Zeitkapsel – "Space Jam" macht einfach immer Spaß.

4. "Air Bud – Champion auf 4 Pfoten" (1997)

Ein Hund, der Basketball spielt? Klingt komisch, doch genau das ist die Story hinter "Air Bud". In den 1990er schien einfach alles möglich. Der talentierte Vierbeiner wird in diesem Basketball-Film von Disney zum besten Freund des 12-jährigen Einzelgängers Josh, denn beide teilen eine Leidenschaft: Basketball! Gemeinsam werden sie zu den Stars des Schulteams, was nicht nur die Medien auf den Plan ruft, sondern auch den herzlosen Vorbesitzer von Buddy, der ihn einfach auf der Straße ausgesetzt hat.

Fazit: Dieser eigentlich typische High-School-Film von Disney hat einen Twist – einen Basketball spielenden Familienhund.

5. "Spike Lee's Spiel des Lebens" (1998)

Vater Jake (Oscargewinner Denzel Washington) und Sohn Jesus (Ex-NBA-Profi Ray Allen) reden nicht mehr miteinander: Jake sitzt im Gefängnis, nachdem er angeblich seine Frau umgebracht haben soll. Sein Sohn, der mit großem sportlichem Talent gesegnet ist, hat ihm diese Tat nie verziehen. Dem Vater winkt nun allerdings eine frühzeitige Entlassung – sofern er seinen Sohn dazu überreden kann, nach der High School auf eine bestimmte Universität zu gehen. Seine Zukunft hängt also an einer einzigen Unterschrift. Ob die beiden wieder zueinanderfinden? In einer Nebenrolle zu sehen: die junge Milla Jovovich.

Fazit: Regisseur Spike Lees Liebeserklärung an den Basketballsport ist gleichzeitig ein bewegendes Sozialdrama. 

6. "Love & Basketball" (2000)

Das Leben von Quincy und Monica wird seit Kindheitstagen von Basketball bestimmt. Was zunächst mit einer Hassliebe unter Nachbarn beginnt, entwickelt sich in der High School zu einer ernsthaften Beziehung – bis es zur Trennung kommt und die beiden sich aus den Augen verlieren. Die gemeinsame Liebe zum Sport bringt sie eines Tages wieder zusammen – und sie tragen ihre Differenzen in einem letzten Spiel aus.

Fazit: Basketball-Filme dürfen auch durchaus romantisch sein, das zeigt "Love & Basketball" eindrucksvoll.

7. "Coach Carter" (2005)

Das Drama mit Samuel L. Jackson in der Hauptrolle basiert auf einer wahren Geschichte. Der titelgebende Ken Carter machte sich einen Namen durch seine unkonventionelle Art und Weise, ein Basketball-Team zu trainieren. Die Mannschaft, die er an seiner alten High School übernimmt, kennt offenbar keine Regeln. Das ändert sich durch Coach Carter: Basketball spielen darf nur, wer im Unterricht aufpasst und einen bestimmten Notendurchschnitt erreicht. Am Ende erteilt er seinem Team mit der Methode eine klare Lektion ...

Fazit: Die besten Geschichten schreibt das Leben – umso besser, wenn in Sportlerdramen wie diesem auch noch Kultstar Samuel L. Jackson die Hauptrolle spielt. 

8. "Spiel auf Sieg" (2006)

Und noch einer der Filme mit Basketball, der auf einer wahren Geschichte beruht: In "Spiel auf Sieg" wird ein Ereignis aus dem Jahr 1966 nachgezeichnet, bei dem Trainer Don Haskins aufs Ganze geht und ein Team aus weißen und schwarzen Spielern zusammenstellt. Rassistische Äußerungen blendet er zunächst aus – bis irgendwann aber sogar seine Familie bedroht wird. Dennoch erreicht er einen Meilenstein: Seine Mannschaft, die Texas Western Miners, werden in die NCAA (National Collegiate Athletic Association) aufgenommen.

Fazit: Dramatischer Basketball-Film, der Themen wie Rassismus und Ausgrenzung in eine spannende Geschichte verpackt.

9. "Semi-Pro" (2008)

Zwischen 1967 und 1976 gab es parallel zur NBA (National Basketball Association) auch die ABA (American Basketball Association). In der Sportkomödie "Semi-Pro" mit Will Ferrell und Woody Harrelson geht es um genau diese Auflösung der ABA-Liga. Denn nur die vier besten Teams qualifizieren sich für die NBA. Jackie Moon (Ferrell), der nicht nur Präsident, sondern auch Promoter und Spieler des semi-professionellen Teams Flint Tropics ist, setzt alles daran, um seine Mannschaft an die Spitze zu bekommen – und engagiert dafür den einstigen Profi Ed Monix (Harrelson).

Fazit: Ein typischer Vertreter der goldenen Will-Ferrell-Zeit, der das gesamte Genre des Basketball-Films ordentlich durch den Kakao zieht.

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