9 Serienstars, die für eine ganz andere Rolle vorgesprochen haben

Ursprünglich hatte Daryl-Darsteller Norman Reedus eine ganz andere Rolle im Visier ...
Ursprünglich hatte Daryl-Darsteller Norman Reedus eine ganz andere Rolle im Visier ... (©Gene Page/AMC 2018)

Was wäre, wenn Norman Reedus niemals Daryl Dixon geworden wäre? Ursprünglich hat sich der nämlich auf einen ganz anderen Part in "The Walking Dead" beworben. Zum Glück sind Casting-Direktoren flexibel genug, um für jeden Schauspieler die passende Rolle zu finden – auch, wenn die eigentlich für jemand anderen vorgesehen war.

1. Norman Reedus in "The Walking Dead"

"The Walking Dead" hätte um ein Haar völlig anders ausgesehen: In der Comicbuchvorlage taucht Fan-Liebling Daryl Dixon nämlich überhaupt nicht auf. Unser armbrustschwingender Held wurde extra für Norman Reedus in die Serie geschrieben – zum Glück. Eigentlich hat der nämlich für den Part seines Serienbruders Merle vorgesprochen, der allerdings schon an Michael Rooker vergeben war. Weil Reedus beim Casting so gut war, wurde ihm eine Rolle auf den Leib geschrieben und der Rest ist Geschichte.

Was wäre wenn? Hätte Norman Reedus den Part des Merle bekommen, wäre er selbst nicht nur einen ziemlich frühen Serientod gestorben – Daryl Dixon wäre womöglich nie erfunden worden und die Gruppe schon mehrfach in den sicheren Tod gelaufen.

2. Sonequa Martin-Green in "The Walking Dead"

Apropos "The Walking Dead": Auch Norman Reedus' Kollegin Sonequa Martin-Green wollte ursprünglich jemand anderes werden. Auf Twitter verriet die Schauspielerin, dass sie sich nicht für den Part der Sasha beworben hat – eigentlich wollte sie Michonne spielen. Pech gehabt! Die Rolle der übercoolen Schwertkämpferin ging letzten Endes an Danai Gurira.

Was wäre wenn? Nichts gegen Sonequa Martin-Green aber Danai Gurira ist die einzig wahre Michonne.

3. Iwan Rheon in "Game of Thrones"

Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, Iwan Rheons Gesicht inbrünstig zu hassen, dass wir ihn uns kaum in einer anderen Rolle vorstellen können. Dabei wollte der Brite eigentlich gar nicht Ramsay Bolton werden (mal ehrlich: Wer kann ihm das schon verdenken?). Noch bevor "Game of Thrones" angelaufen ist, hat er sich für den Part des John Snow beworben und kam beim Casting sogar in die letzte Runde. Am Ende ging die Rolle an Kit Harington und Iwan Rheon stieß in Staffel 3 als folterfreudiger Ramsay zum Cast.

Was wäre wenn? Wer Iwan Rheon aus "Misfits" kennt, weiß, dass man ihn durchaus lieb gewinnen kann. Aber wer hätte dann die Rolle des Ramsay Bolton übernehmen sollen? Sorry, Kit, aber mit deinem Hundeblick wärst du dafür einfach nicht geeignet gewesen.

4. Jensen Ackles in "Supernatural"

Nach 12 Staffeln ist es kaum noch möglich, sich "Supernatural" ohne Jared Padalecki vorzustellen. Eigentlich war es aber sein Co-Star Jensen Ackles, der als Sam Winchester vorgesehen war. Noch beim Casting gestand er den Produzenten, dass er eigentlich lieber Dean wäre und zack – die Rolle des Sam war frei für Padalecki.

Was wäre wenn? Ohne "Supernatural" wäre Jared Padalecki in der kollektiven Erinnerung wohl für immer Rory Gilmores erster (und nicht sonderlich beliebter) Freund Dean geblieben.

5. Miley Cyrus in "Hannah Montana"

"Hannah Montana" ohne Miley Cyrus? Naja, nicht ganz. Allerdings hat sie sich damals nicht auf die Hauptrolle, sondern auf den Part ihrer Serien-BFF Lilly Truscott beworben, die später von Emily Osment gespielt wurde. Beim Casting war die damals 11-Jährige offenbar so überzeugend, dass die Produzenten sie kurzerhand zum Star der Serie machten.

Was wäre wenn? Nicht auszudenken … Womöglich wäre es am Ende nicht Miley, sondern Emily Osment gewesen, die nackt auf einer Abrissbirne versucht, endlich ihr Disney-Image abzuschütteln.

6. Hank Azaria in "Friends"

Matt LeBlanc wurde als Joey Tribbiani berühmt und hat es bis heute nicht wirklich geschafft, sich von seiner Rolle in "Friends" zu lösen. Beim Casting hatte er allerdings Konkurrenz aus unerwarteter Richtung: Hank Azaria ist in den USA vor allem als Stimmengenie hinter "Simpsons"-Charakteren wie Moe Szyslak, Apu Nahasapeemapetilon, Chief Wiggum oder dem Comicbuchverkäufer bekannt. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er aber nur zu gern eine Hauptrolle in "Friends" übernommen. In der Serie war er trotz Absage zu sehen: als Phoebes Freund David.

Was wäre wenn? Hätte, hätte Fahrradkette … "Friends" ohne Matt LeBlanc können und wollen wir uns nicht vorstellen.

7. Rainn Wilson in "The Office"

Was nach einem verrückten Paralleluniversum klingt, wäre beinahe wirklich passiert: Rainn Wilson hatte es in der US-Version von "The Office" nicht zwangsläufig auf den Part des Dwight Schrute abgesehen. Er hat direkt für zwei Rollen vorgesprochen. Wie Dwight wäre er auch gern selbst der Boss geworden. Als amerikanischen Stromberg, Michael Scott, haben ihn die Produzenten anscheinend nicht gesehen.

Was wäre wenn? Wäre Rainn Wilson Michael Scott geworden, wäre die Rolle des Dwight womöglich an Seth Rogen vergeben worden. Auch der hat nämlich für "The Office" vorgesprochen.

8. Sasha Pieterse in "Pretty Little Liars"

Sasha Pieterse hatte nie vor, die diabolische Alison DiLaurentis in "Pretty Little Liars" zu spielen. Bei ihrem Vorsprechen ging es noch um den Part der Hanna Marin, der schließlich an Ashley Benson ging.

Was wäre wenn? Naja, gut. Ashley Benson tritt als Hanna ohnehin gewissermaßen in Alis Fußstapfen. Womöglich hätten die beiden Mean Girls genauso gut von vornherein die Plätze tauschen können.

9. Paul Wesley in "Vampire Diaries"

Bei den "Vampire Diaries" gab es so einige spontane Umbesetzungen. Die Veränderung mit den wohl drastischsten Folgen betrifft Paul Wesley. Der wollte eigentlich den Part des Damon Salvatore, der am Ende an Ian Somerhalder ging. Aber auch seine eigene Rolle war ziemlich begehrt. Als Stefan Salvatore hätte sich auch Zach Roerig gern gesehen, der schließlich den Matt spielte.

Was wäre wenn? Nicht auszudenken, was diese Änderung an der Besetzung im Privatleben der Darsteller angerichtet hätte. Ian Somerhalder und Nina Dobrev, die letztlich das Paar Damon und Elena spielten, wären auch abseits der Kamera vermutlich nie zusammengekommen. Dabei war die ganze reale On/Off-Geschichte phasenweise mindestens so spannend, wie die Serie selbst.

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