Topliste

"Alien": So guckst Du die Filme in der richtigen Reihenfolge

Wie kam es eigentlich zu diesem Moment? Wir führen Dich durch die inhaltlich richtige Reihenfolge der "Alien"-Filmreihe.
Wie kam es eigentlich zu diesem Moment? Wir führen Dich durch die inhaltlich richtige Reihenfolge der "Alien"-Filmreihe. (©picture alliance/AP Photo 2017)

Seit 1979 sorgt die "Alien"-Filmreihe für Gänsehaut unter den Kinofans, ganze sechs Filme umfasst das Franchise inzwischen. Doch die halten sich inhaltlich leider nicht an eine durchgehende Chronologie. Schnell drängt sich da die Frage auf, in welcher Reihenfolge die einzelnen Teile der "Alien"-Reihe eigentlich sinnvollerweise angeschaut werden sollten? Wir haben für Dich mal ganz genau nachgerechnet.

Die Filme der "Alien vs. Predator"-Reihe haben wir bei dieser Auflistung bewusst außen vor gelassen. Die Crossover-Filme aus dem "Alien"- und "Predator"-Franchise stehen außerhalb der zentralen Handlung der "Alien"-Filmreihe und beeinflussen die inhaltlich korrekte Chronologie nicht. Wenn überhaupt können sie als eine Art noch frühere Prequels zur "Alien"-Reihe eingestuft werden (die Handlung spielt im Jahr 2004).

Achtung, Spoiler!
Um Dir die verschiedenen "Alien"-Filme in der inhaltlich korrekten Reihenfolge vorzustellen, kommen wir um einige kleine Spoiler leider nicht herum. Du liest also auf eigene Gefahr weiter.

1. "Prometheus – Dunkle Zeichen" (2012)

Die Handlung von "Prometheus – Dunkle Zeichen" setzt im Jahr 2089 ein. Zwei Wissenschaftler entdecken auf der ganzen Welt Höhlenmalereien, die sie als Sternenkarte identifizieren – und als Einladung auslegen. Vier Jahre später haben sie es geschafft, zusammen mit einem Forschungsteam alles für die Reise zu den Sternen vorzubereiten. An Bord des Raumschiffs "Prometheus" fliegen sie in ein entlegenes Sternensystem und stoßen dort auf Wesen, die sie für die Schöpfer der Menschheit halten. Als einer der "Konstrukteure" aus seinem Kälteschlaf erwacht, steht er seiner vermeintlichen Schöpfung allerdings alles andere als freundlich gegenüber. Und dann taucht ein weiterer Alien auf ...

Fazit: Das erste der "Alien"-Prequels führt die Zuschauer zurück zu den Ursprüngen der Furcht einflößenden Außerirdischen.

2. "Alien: Covenant" (2017)

11 Jahre nach den Ereignissen aus "Prometheus – Dunkle Zeichen" spielt "Alien: Covenant". Im Jahr 2104 fängt das Kolonial-Raumschiff "Covenant" ein Notsignal von einem eigentlich unbesiedelten Planeten auf. Als sie dem Notruf nachgehen, treffen einige der Siedler auf den Androiden David (Michael Fassbender), der nach eigener Aussage der einzige Überlebende der "Prometheus"-Mission ist.

Der Planet wiederum wirkt wie der perfekte Ort für eine Kolonisation – bis sich mehrere Crewmitglieder mit außerirdischen Sporen infizieren und wenig später kleine Neomorphe aus ihren Körpern hervorbrechen. Von nun an beginnt ein Kampf nicht nur um ihr eigenes Überleben, sondern das Überleben sämtlicher Siedler an Bord der "Covenant".

Fazit: Im aktuell ersten Sequel zu "Prometheus – Dunkle Zeichen" wird die Vorgeschichte des ursprünglichen "Alien"-Films noch weiter vorangetrieben. Der Plan von Franchise-Schöpfer Ridley Scott: Die Prequels zur klassischen "Alien"-Tetralogie mit Sigourney Weaver in der Hauptrolle sollen am Ende enthüllen, wer die Xenomorphe erschaffen hat und damit direkt an die Handlung von "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" anschließen.

3. "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979)

Wir schreiben das Jahr 2122. 18 Jahre sind seit den Geschehnissen in "Alien: Covenant" vergangen. Die Mannschaft des Transport-Raumschiffs "Nostromo" befindet sich im Kälteschlaf, als ein Notruf den Bordcomputer dazu veranlasst, die Crew vorzeitig aufzuwecken. Der Ursprung des Signals: ein havariertes Alien-Raumschiff auf dem scheinbar unbewohnten Planeten LV-426.

Als einige Crew-Mitglieder dem Signal auf den Grund gehen wollen, sehen sie sich sprichwörtlich einer Schiffsladung Alien-Eier gegenüber. Nach einem Zwischenfall mit einer – von den Besatzungsmitgliedern "Facehugger" getauften – Kreatur kehren die Crewmitglieder wieder auf die "Nostromo" zurück. Doch sie haben etwas mitgebracht ...

Fazit: Mit "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" nahm das Franchise um den Kampf der toughen Ellen Ripley (Sigourney Weaver) gegen die geifernden Alien-Kreaturen seinen spektakulären Anfang. Der Film erhielt den Oscar für die besten Visual-Effects.

4. "Aliens – Die Rückkehr" (1986)

57 Jahre hat Ellen Ripley (Sigourney Weaver) als letzte Überlebende an Bord der "Nostromo" im Kälteschlaf verbracht, doch als sie im Jahr 2179 auf einer Raumstation im Erdorbit erwacht, ist die Situation für sie kaum besser, als zuvor. Zusammen mit einer Gruppe Soldaten wird Ripley an Bord des Raumschiffs "Sulaco" losgeschickt, um das Schicksal einer Menschensiedlung zu ergründen, die sich auf LV-426 angesiedelt hat und zu der der Kontakt abgebrochen ist.

Doch vor Ort findet die Gruppe lediglich das Mädchen Rebecca "Newt" Jorden (Carrie Henn). Sie stellt sich als die einzige Überlebende der Siedlung heraus. Und schon bald bekommen es auch Ripley und die Soldaten mit den bösartigen Aliens zu tun.

Fazit: In "Aliens – Die Rückkehr" wird es für Ripley erneut eng. Eine Anstrengung, die sich auszahlen sollte. Darstellerin Sigourney Weaver wurde bei den darauffolgenden Oscars als beste Hauptdarstellerin nominiert. Der Film selbst erhielt den Oscar für den besten Tonschnitt und den Oscar für die besten Visual-Effects.

5. "Alien 3" (1992)

Ripley kommt einfach nicht zur Ruhe. Noch während sich die "Sulaco" auf dem Heimweg befindet, bricht auf einem Zwischendeck ein Feuer aus. Ellen Ripley, Newt, Corporal Hicks (Michael Biehn) und der Android Bishop (Lance Henriksen) werden – noch im Hyperschlaf – in einer Rettungskapsel vom Raumschiff abgesprengt und erleiden eine Bruchlandung auf dem Gefängnisplaneten Fiorina.

Nur Ripley überlebt den Absturz – und ein Facehugger, der sich einen Hund als Wirt sucht. Schnell sorgt das so entstandene Alien für zahlreiche Tote unter den Gefängnisinsassen. Und dann macht Ripley eine wirklich erschreckende Entdeckung ...

Fazit: Der selbstmörderische Einsatz von Ellen Ripley wurde dieses Mal nicht ganz so sehr gewürdigt. "Alien 3" erhielt – anders als seine beiden Vorgänger – keinen Oscar, wurde dafür aber mit dem Golden Reel Award für das beste Sound Editing ausgezeichnet.

6. "Alien – Die Wiedergeburt" (1997)

200 Jahre ist es inzwischen her, dass sich Ellen Ripley (Sigourney Weaver) für die Menschheit geopfert hat, doch so leicht wollen einige Wissenschaftler die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Immerhin versprechen sie sich hohe Profite durch eine militärische Nutzung der Aliens. Also wird Ripley im Jahr 2379 geklont – samt der Larve einer Alien-Königin in ihrem Körper. Widererwarten überlebt der Ripley-Klon die Entfernung der Larve, muss sich aber zunächst langsam erholen.

Doch dann gelingt es den in der Zwischenzeit gezüchteten Aliens aus ihren Zellen auszubrechen und Ripley muss erneut gegen die außerirdische Bedrohung kämpfen. Dabei sieht sie sich plötzlich einer besonderen neuen Schöpfung gegenüber: einem Alien-Mensch-Hybriden, der sie für seine Mutter hält!

Fazit: Mit "Alien – Die Wiedergeburt" gelangte das Franchise 1997 ans offizielle Ende der Handlung.

Neueste Artikel zum Thema 'Alien: Covenant'

close
Bitte Suchbegriff eingeben