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Aliens! 9 Sci-Fi-Filme, in denen wir Kontakt aufnehmen

Was wollen die hier? In Science-Fiction-Filmen wie "Arrival" steht die Kommunikation mit den Aliens im Vordergrund. In anderen Weltraumepen geht es eher deftig zur Sache...
Was wollen die hier? In Science-Fiction-Filmen wie "Arrival" steht die Kommunikation mit den Aliens im Vordergrund. In anderen Weltraumepen geht es eher deftig zur Sache... (©Sony Pictures 2016)

Sind wir allein im Universum? Zahlreiche Filme haben diese Frage auf viele verschiedene Arten und Weisen mit einem klaren "Nein!" beantwortet. In diesen neun Science-Fiction-Werken kommen uns die Aliens besuchen.

1. "Unheimliche Begegnung der dritten Art"

Der erste Ausflug von Regisseur Steven Spielberg in die Welt der Science-Fiction gilt vielen Filmfans als der ultimative Erstkontakt-Film. Im Mittelpunkt stehen die Außerirdischen als das große Unbekannte, das nicht unbedingt bedrohlich, aber für die Menschen trotzdem beängstigend ist. Obwohl der Film schon über 40 Jahre alt ist, wirken die Spezialeffekte – insbesondere die majestätischen Raumschiffe – auch heute noch gleichermaßen geheimnisvoll wie beeindruckend.

2. "E.T. – Der Außerirdische"

Fünf Jahre nach "Unheimliche Begegnung der dritten Art" brachte Steven Spielberg erneut einen Klassiker der Science-Fiction auf die Leinwand. "E.T. – Der Außerirdische" erzählt die Kontaktaufnahme mit einem liebenswerten Alien als sentimentales und warmherziges Märchen durch die Augen von Kindern. E.T.s eigener Versuch einer Kontaktaufnahme zu seiner Heimat ging nebenbei mit dem Satz "E.T. nach Hause telefonieren" in die Popkultur ein.

3. "Contact"

In "Contact" aus dem Jahr 1997 kommen uns die Aliens nicht direkt besuchen. Stattdessen senden sie eine chiffrierte Nachricht mit Bauplänen für eine futuristische Maschine zur Erde, die die Wissenschaftlerin Ellie Arroway (Jodie Foster) auf eine Reise durch Raum und Zeit und zu einer fremden Lebensform schickt. Die Botschaft der Außerirdischen: Auch wir haben nicht alle Antworten auf die großen Fragen des Universums. Aber immerhin sind wir damit nicht allein. Auch ein Trost.

4. "2001: Odyssee im Weltraum"

Auch, wenn Stanley Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" vor allem für die künstliche Intelligenz HAL bekannt ist, die den Helden im All das Leben schwer macht, handelt es sich bei dem Sci-Fi-Klassiker im Grunde um einen Erstkontakt-Film: Ausgangspunkt der Handlung ist ein rätselhafter schwarzer Monolith, der auf dem Mond gefunden wird und Funksignale in Richtung Jupiter sendet. Wie die Aliens aussehen, die hinter dem Artefakt und der Botschaft stecken, erfahren wir allerdings nicht. Stattdessen verarbeitet Kubrick die überwältigende Größe des Kosmos und die Unbegreiflichkeit von Raum und Zeit in einer langen, psychedelischen Sequenz, die allerdings ziemlich außerirdisch anmutet.

5. "Mars Attacks!"

Wenn sich Querkopf Tim Burton eines Erstkontakt-Films annimmt, ist Skurrilität vorprogrammiert. "Mars Attacks!" enttäuscht in dieser Hinsicht nicht: Von den völlig überzeichneten menschlichen Charakteren über die schrille Camp-Ästhetik bis hin zu den komplett albernen Marsianern mit ihren riesigen Hirnen lässt der Regisseur keine Gelegenheit zum Unsinn aus. Dass für den Film Sammelkarten aus Kaugummiverpackungen als Vorbild gedient haben sollen, glaubt man sofort.

6. "District 9"

Mit kleinem Budget drehte der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp 2009 einen cleveren Sci-Fi-Film mit unüberhörbaren sozialkritischen Untertönen. Die shrimpartigen Aliens mit einer Vorliebe für Katzenfutter, die in einem riesigen Raumschiff über der Metropole Johannesburg stranden, sind völlig verwahrlost und eigentlich hilfsbedürftig. Die Menschheit sperrt die Besucher aber lieber in Slums ein, unterdrückt sie und beutet sie aus. Um hier Parallelen zum Apartheidsregime Südafrikas zu erkennen, muss man wahrlich kein Historiker sein.

7. "Independence Day"

Viele Filme zeigen Aliens, die die Erde mit guten Absichten aufsuchen, die allerdings an der Kleingläubigkeit der Menschheit scheitern. Nicht so bei "Independence Day". Roland Emmerichs Sci-Fi-Klassiker mit Will Smith in der Hauptrolle konfrontiert die Erdenbewohner mit feindseligen Invasoren in gigantischen Raumschiffen, die die Ausrottung der kompletten humanoiden Spezies im Sinn haben. Gigantisch ist auch die anschließende Materialschlacht, an deren Ende die Menschen doch tatsächlich die Überhand gewinnen.

8. "Krieg der Welten"

Auch in H.G. Wells Roman "Krieg der Welten" aus dem Jahr 1898 wird die Erde zum Schauplatz einer außerirdischen Invasion technologisch überlegener Außerirdischer. Das Buch wurde 1938 von Orson Welles als Hörspiel fürs Radio adaptiert, 1953 erstmals verfilmt und 2005 erneut von Steven Spielberg mit Tom Cruise und Dakota Fanning in den Hauptrollen auf die Kinoleinwand gebracht. Den großen Zeitabständen entsprechend unterschieden sich alle Versionen mehr oder weniger stark voneinander. Eines aber haben alle gemeinsam: Am Ende scheitern die Aliens nicht am Heldenmut der Menschheit, sondern an ihrer fehlenden Resistenz gegen irdische Bakterien und Keime.

9. "Arrival"

Auch einer der meistgelobten Filme des Jahres 2016 setzte sich mit der Kontaktaufnahme durch Außerirdische auseinander. In "Arrival" muss die Linguistin Dr. Louise Banks (Amy Adams) die Sprache zweier riesenhafter, siebenfüßiger Außerirdischer entschlüsseln und herausfinden, was die Aliens auf die Erde führt. Während die besonnene Wissenschaftlerin zusammen mit dem Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) eine friedliche Kommunikation zu den Wesen aufbaut, wird das Militär unruhig und handelt übereifrig. Keine sonderlich subtile Botschaft, aber eine wichtige – auch für das Zusammenleben von Menschen mit Menschen.

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