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An die Arbeit! 6 Filme rund um Job und Büro

Filme wie "Man lernt nie aus" setzen den alltäglichen Wahnsinn im Büro und auf der Arbeit humorvoll in Szene.
Filme wie "Man lernt nie aus" setzen den alltäglichen Wahnsinn im Büro und auf der Arbeit humorvoll in Szene. (©picture alliance/ZUMA Press 2018)

Zugegeben, aktuell dominieren gefühlt vor allem Action- und Comic-Helden die große Leinwand, doch so unterhaltsam wir diese Filme auch finden mögen, fehlt ihnen doch ganz klar der Bezug zu unserem realen Alltag. Zum Glück gibt es aber auch diverse Filme rund um Job und Büro, die Deinen Arbeitsalltag vielleicht zwar ebenfalls nicht unbedingt eins zu eins darstellen, den alltäglichen Wahnsinn aber soooo schön überzogen in Szene setzen. Da fühlt man sich doch gleich besser ...

1. "Kill the Boss" (2011)

Die drei Freunde Nick, Dale und Kurt (Jason Bateman, Charlie Day und Jason Sudeikis) leiden tagtäglich unter ihren jeweiligen Chefs, die ihnen mit fiesen Machtspielchen, sexueller Belästigung und absoluter Inkompetenz das Leben schwer machen. Kündigen kommt allerdings nicht infrage, denn das traut sich das Trio angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation nicht. Was läge da näher, als die ungeliebten Chefs auf eine "endgültigere" Art loszuwerden? Doch so einfach wie im Kino ist das leider nicht ...

  • Alles in Relation: Wer "Kill the Boss" gesehen hat, mag den eigenen Chef sofort noch ein bisschen lieber.

2. "Der Teufel trägt Prada" (2006)

Uniabsolventin Andrea "Andy" Sachs (Anne Hathaway) möchte eigentlich nichts lieber als Reporterin zu werden, doch sie findet einfach keinen Job. Bis sie als zweite Assistentin von Miranda Priestly (Meryl Streep), der Chefredakteurin der Modezeitschrift Runway, engagiert wird. Andy sieht ihre große Chance gekommen – doch die dramatische Ernüchterung lässt nicht lange auf sich warten. Kann sie im Haifischbecken des Redaktionsalltags bestehen? Und fast noch wichtiger: Kann sie Miranda Priestly überleben?

  • Es ist nicht alles Gold, was glänzt: "Der Teufel trägt Prada" beweist, dass auch scheinbare "Traumjobs" ihre Tücken haben können.

3. "Die Waffen der Frauen" (1988)

Eigentlich ist Finanz-Sekretärin Tess McGill (Melanie Griffith) gut ausgebildet, intelligent und engagiert, doch ihr Vorgesetzter sieht ihre Aufstiegsversuche gar nicht gerne. Er bringt Tess mit Tricks dazu, sich selbst an den Rand der Kündigung zu manövrieren. Ihre letzte Chance: Sie soll als Assistentin für die neue Geschäftsführerin Katharine Parker (Sigourney Weaver) arbeiten. Die scheint zunächst tatsächlich auf Tess' Seite zu stehen – gibt dann aber eine ihrer Ideen dreist als die eigene aus. Doch dann kommt für Tess die große Chance, es allen zu beweisen.

  • Von wegen Männerdomäne: "Die Waffen der Frauen" räumt mit dem einen oder anderen Klischeebild am Arbeitsplatz auf.

4. "Alles Routine" (1999)

Peter Gibbons (Ron Livingston) hasst seinen Job. Er steht ständig am Rande des Burn-out-Syndroms und sein fieser Vorgesetzter Bill Lumbergh (Gary Cole) macht ihm das Leben schwer. Um besser mit dem Stress umgehen zu können, beschließt er, sich einer Hypnotherapie zu unterziehen. Doch die läuft so gar nicht nach Plan und am nächsten Morgen erwacht Gibbons mit neuem Selbstbewusstsein – und beschließt, es auf die Kündigung anzulegen. Zu seiner Überraschung wird er stattdessen sogar befördert, womit der Wahnsinn im Büro aber gerade erst seinen Lauf nimmt.

  • Büro-Politik? Ob ein Vorgehen wie in "Alles Routine" tatsächlich zur ersehnten Beförderung verhilft, darf doch leicht bezweifelt werden ...

5. "Man lernt nie aus" (2015)

Mit 70 noch mal ein Praktikum in einem Start-up machen? Für Witwer Ben Whittaker (Robert De Niro) gar nicht so abwegig, wie es vielleicht klingen mag. Der von seinem Ruhestand gelangweilte frühere Manager bewirbt sich bei dem aufstrebenden Mode-Start-up About the Fit – und wird engagiert. Chefin und Firmengründerin Jules Ostin (Anne Hathaway) ist anfangs mehr als skeptisch, doch schnell gelingt es Ben, nicht nur seine Kollegen für sich zu gewinnen, sondern auch seine neue Chefin. Es stellt sich heraus, dass beide tatsächlich viel voneinander lernen können. Doch dann soll Jules plötzlich aus ihrer eigenen Firma verdrängt werden ...

  • Im Gleichgewicht: "Man lernt nie aus" demonstriert unter anderem, wie wichtig bei aller Liebe zur Karriere eine ausgewogene Work-Life-Balance ist.

6. "Ein Chef zum Verlieben" (2002)

Anwältin Lucy Kelson (Sandra Bullock) hat sich den Erhalt historischer Bauwerke und die Unterstützung sozial schwacher Mitbürger auf die Fahnen geschrieben. Bauunternehmer George Wade (Hugh Grant) ist ein wohlhabender Lebemann, wie er im Buche steht. Beide könnten nicht verschiedener sein, doch um ein wichtiges Gebäude in ihrem Heimatstadtteil Coney Island zu retten, lässt sich Lucy trotzdem spontan von Wade als Anwältin für sein Unternehmen engagieren – und wird von ihm schnell als persönliche Beraterin in allen Lebenslagen (und zu allen Tageszeiten) eingespannt. Als sie die Eskapaden ihres Chefs nicht länger aushalten kann, kündigt Lucy. Doch damit beginnt das Chaos gerade erst.

  • Ohne Ende: Wer sich die Arbeitszeiten von Lucy in "Ein Chef zum Verlieben" ansieht, der weiß einen regulären (Büro-)Job gleich doppelt zu schätzen.
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