menu

"Aufbruch zum Mond" & Co.: Die 9 besten Filme zur Mondlandung

Aufbruch zum Mond ryan gosling
Aufbruch zum Mond ryan gosling

The Eagle has landed: Lust auf Mondlandung? Dann kommt unsere Liste der besten Filme und Dokus über die Reise zum Mond und die Apollo-Missionen der NASA wie gerufen für Dich!

Die Mondlandung ist der Stoff, aus dem Hollywood-Filme sind. Seit 1902 sind zahlreiche Dramen, Komödien, Dokumentationen und Science-Fiction-Filme entstanden, die sich mit der Reise zum Mond beschäftigen.

Der YouTuber und Film-Essayist Patrick Willems geht sogar so weit, das breite Spektrum an Werken zu den Apollo-Missionen und der NASA als welterstes Cinematic Universe zu beschreiben. Immer wieder treten die gleichen Figuren in unterschiedlichen Filmen auf – mal als Nebenpart, mal als Protagonist. Ein ähnliches Prinzip wie bei Marvels Superhelden-Filmen.]

Freilich sind die Zusammenhänge nur zufällig. Keiner der unten stehenden Filme baut bewusst auf einem der anderen auf. Dennoch werden aufmerksame Zuschauer wiederholt auf die identischen Figuren treffen, nur von unterschiedlichen Schauspielern verkörpert. Ein Grund mehr, dieses filmische Universum zum Jubiläum der Mondlandung zu erkunden.

"Die Reise zum Mond" (1902)

Keine Farbe. Keine Dialoge. So sah der erste Film über die Reise des Menschen zum Mond aus. Der Stummfilm von Georges Méliès gilt als Geburtsstunde des Science-Fiction-Genres, "Die Reise zum Mond" darf daher in dieser Sammlung nicht fehlen.

Méliès lehnt sein Werk inhaltlich an den gleichnamigen Roman von Jules Verne an. Der Regisseur gilt als Erfinder des narrativen Films und der Stop-Motion-Filmtechnik. Berühmt ist die Szene, in der die Rakete auf dem Mond einschlägt, der daraufhin erbost das Gesicht verzieht. 

"Apollo 13" (1995)

Wir machen einen zeitlichen Sprung von Anfang des vergangenen Jahrhunderts zu Mitte der 1990er-Jahre, zum Raumfahrt-Thriller "Apollo 13" von Regisseur Ron Howard ("The Da Vinci Code", "A Beautiful Mind"). In der Hauptrolle spielt Tom Hanks den Astronauten James A. Lovell, der die 13. Apollo-Mission leitete.

Eigentlich sollte die Crew von Apollo 13 genau wie die Armstrong-Truppe auf dem Mond landen, aber durch einen Unfall auf dem Weg zum Erdtrabanten kommt alles anders. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt!

"The Dish - Verloren im Weltall" (2000)

Dieser Film stammt nicht aus Hollywood, sondern aus Australien. Die Komödie von Regisseur Rob Sitch handelt von einem Observatorium, das mitten auf einer Schafweide in einer ländlichen Region Australiens steht. Das Team vor Ort erhält die Aufgabe, den Kontakt mit Apollo 11 aufrechtzuerhalten, wobei einiges schiefgeht.

Der Film basiert auf historischen Fakten. Tatsächlich war das australische Parkes-Observatorium für die Kommunikation mit den Astronauten der Mondlandung eingeteilt, allerdings nichts als einzige Sternwarte. Alle weiteren Ereignisse des Films sind frei erfunden.

"Im Schatten des Mondes" (2007)

In der britischen Dokumentation "Im Schatten des Mondes" treten zehn Astronauten von sieben unterschiedliche Apollo-Missionen auf. Darunter die Crew der ersten Mondlandung, allerdings ohne Neil Armstrong.

Dafür kommen zahlreiche Astronauten aus späteren Missionen zu Wort. So auch James A. Lovell, der in "Apollo 13" von Tom Hanks verkörpert wird. Die Zeitzeugen berichten über ihren Ausflug ins All und wie dieser ihr Leben verändert hat.

"Hidden Figures Unbekannte Heldinnen" (2016)

Während in den meisten Filmen zum Thema Mondlandung Männer im Zentrum stehen, dreht sich "Hidden Figures" um drei afroamerikanische Mathematikerinnnen. Die Protagonistinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson leisten durch ihre Rechenkünste einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Apollo-Mission und des vorangegangenen Mercury-Programms. Im Arbeitsalltag haben sie aber mit zahlreichen Diskriminierungen zu kämpfen.

Zusätzlich zum Film lohnt sich ein Blick in das gleichnamige Sachbuch von Margot Lee Shetterly. Die Autorin beschreibt die kaum gewürdigte Lebensleistung von Johnson, Vaughan und Jackson.

"Operation Avalanche" (2016)

Zwei CIA-Agenten schleusen sich in den 1960er-Jahren heimlich bei der NASA ein. Sie sind davon überzeugt, dass sich ein russischer Spion in den Reihen der Mitarbeiter befindet. Während ihrer Untersuchungen stoßen sie jedoch auf ein viel größeres Geheimnis: Kann die NASA etwa gar nicht zum Mond fliegen?

In diesem Found-Footage-Thriller von Matt Johnson, der auch die Hauptrolle spielt, greift der Regisseur die Verschwörungstheorien um die Mondlandung auf und verarbeitet sie mit einer gehörigen Prise Humor.

"Mercury 13" (2018)

"Mercury 13" heißt eine Gruppe von Pilotinnen, die in den 1960ern zu Astronauten ausgebildet wurden. Allerdings nicht von der NASA, sondern von dem Arzt William Randolph Lovelace. Er ließ sie die gleichen Tests durchlaufen wie die männlichen Astronauten bei der Raumfahrtbehörde.

Das Ziel des Projekts: Es sollte beweisen, dass Frauen psychisch wie körperlich genauso dazu im Stande sind ins All zu fliegen wie Männer. Die NASA nahm jedoch keine der Kandidatinnen in ihr Apollo-Programm auf. Regisseur David Sington arbeitet die Erlebnisse der Frauen in einer mitreißenden Dokumentation für Netflix auf.

"Aufbruch zum Mond" (2018)

Regisseur Damien Chazelle hat bereits mit "Whiplash" und "La La Land" bewiesen, dass er einzigartige Filme drehen kann. Mit "Aufbruch zum Mond" gelingt ihm erneut ein sehenswertes Drama, das trotz zahlreicher Special-Effects nicht die Menschen aus den Augen verliert.

Der Film begleitet Neil Armstrong auf dem Weg zum Mond. Der Trailer verkauft das Werk zwar als actiongeladen, zwischen Raketenstarts und Explosionen geht es aber vor allem um Gefühle. Der von Chazelle eindrucksvoll in Szene gesetzte Hauptdarsteller Ryan Gosling überzeugt mit einer starken Darbietung.

"Apollo 11" (2019)

Seit 7. Juli läuft die Dokumentation "Apollo 11" in den deutschen Kinos. Die Doku arbeitet komplett ohne Narration, Interviews und Nachstellungen. Stattdessen sind ausschließlich Archivaufnahmen der Mondmission zu sehen. Darunter Szenen, die noch nie zuvor öffentlich zu sehen waren. Ein spannender Weg, die Mondlandung nachzuerleben.

Regisseur ist Todd Douglas Miller, der beim Sundance Film Festival einen Sonderpreis der Jury für den Schnitt der Dokumentation gewann.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema Aufbruch zum Mond

close
Bitte Suchbegriff eingeben