Topliste

Bazinga! 7 Fakten über "The Big Bang Theory"-Nerd Sheldon Cooper

Sheldon Cooper ist einer der Lieblingscharaktere aus "The Big Bang Theory".
Sheldon Cooper ist einer der Lieblingscharaktere aus "The Big Bang Theory". (©Twitter/The Big Bang Theory 2017)

Er hat Nerds salonfähig gemacht: Der hochintelligente Doktor – so viel Zeit muss sein – Sheldon Cooper treibt seit inzwischen schon über zehn Staffeln in "The Big Bang Theory" seine Zuschauer und Mitbewohner gleichermaßen mit seinen Marotten in den Wahnsinn. So genial der theoretische Teilchenphysiker mit Vorliebe für Comics und Science-Fiction auch ist, machen seine Eigenarten die Interaktion mit seinen Mitmenschen zur täglichen Herausforderung. Was es Interessantes über den Nerd zu wissen gibt, erfährst Du hier.

1. Wer spielt Sheldon Cooper?

Eine Figur wie Sheldon Cooper steht und fällt mit seinem Darsteller. Und in Jim Parsons wurde ein Schauspieler gefunden, der dem liebenswerten Wissenschaftler spielerisch Leben einhauchte. Parsons stammt wie Sheldon aus Texas, schlug aber anders als dieser schon früh eine schauspielerische Karriere ein.

Vor dem Besetztungcoup in "TBBT" trat er in einer wiederkehrenden Rolle in der Serie "Für alle Fälle Amy" und verschiedenen Fernsehfilmen auf. Auch wenn ihm die Dreharbeiten zu "The Big Bang Theory" nicht viel Zeit für weitere Projekte lassen, hat er zuletzt einen denkwürdigen Auftritt in "Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen" hingelegt – natürlich als Wissenschaftler.

2. Wie heißt Parsleys Synchronsprecher?

Deutsche Fans von "The Big Bang Theory" mögen sich fragen, wer Sheldon in der deutschen Fassung spricht. Für den Obernerd wurde vorausschauend ein echter Hochkaräter unter den Synchronsprechern verpflichtet: Gerrit Schmidt-Foß. Der Name mag vielen Menschen nichts sagen, doch die Liste seiner Aufträge liest sich wie das Who-is-Who von Hollywood.

So ist Schmidt-Foß nicht nur der offizielle Synchronsprecher von Oscarpreisträger Leonardo DiCaprio, sondern lieh auch wiederholt "Avengers"-Star Jeremy Renner und Giovanni Ribisi ("Avatar") seine Stimme. Und hättest Du es erraten? Auch Jason Stackhouse in "True Blood" und Kirk aus "Gilmore Girls" hat er gesprochen.

3. Wer ist für Sheldons coole Sprüche aus "TBBT" zuständig?

Vor allem ist Sheldon Cooper für eines bekannt: seine coolen Sprüche, die er in jeder Folge von "TBBT" bierernst heraushaut. Hier ein paar Kostproben:

  • "Ich bin nicht verrückt! Meine Mutter hat mich testen lassen."
  • "Clever? Ich müsste 60-IQ Punkte weniger haben, um clever genannt zu werden."
  • "Weißt du, ich habe heute so gute Laune, dass mir selbst deine stark eingeschränkte Beherrschung unserer Sprache, als rustikal und charmant erscheint."
  • "Oh, ein Frauenabend? Mir steht nicht der Sinn nach Gesprächen über Einhörner, Regenbögen und Menstruationskrämpfen."
  • "Entschuldige mal, du hast Dr. Sheldon Cooper in deinem Labor und er soll Gläser abwaschen? Das ist so, als würdest du den Hulk bitten, dir ein Gurkenglas zu öffnen."

Für die humoristischen Perlen ist ein umfangreicher Schreiberstab zuständig. An vorderster Front ist Autor und Produzent Chuck Lorre am Start, der schon Sitcoms wie "Dharma & Greg" und "Two and a Half Men" (mit-)kreierte. Außerdem erwähnenswert ist Steven Molaro, der das Spin-off "Young Sheldon" mit erschuf. Die komplette Liste der zahlreichen "TBBT"-Schreiberlinge findest Du auf der offiziellen Website der Serie.

4. Ist Sheldon schwul?

Sheldons fehlendes Interesse am anderen Geschlecht weckte bei Fans schnell Spekulationen darüber, ob der verschrobene Nerd schwul ist. Selbst als mit der Neurobiologin Amy Farrah Fowler ab Staffel 3 ein Love Interest für ihn auf den Plan trat, zeigte sich Sheldon – gelinde gesagt – verhalten. Doch was lange währt, wird endlich gut: Nach und nach wurde aus einer entfernten Bekannten, seine feste Freundin – natürlich inklusive einer Beziehungsvereinbarung. Nach einer tragischen Trennung kam das Paar wieder zusammen – und diesmal tatsächlich mit allem Drum und Dran.

Fun Fact: Im Gegensatz zu seiner Rollenfigur ist Jim Parsons im wahren Leben homosexuell. Er lebt laut E-Online seit über zehn Jahren in einer festen Beziehung mit Artdirector Todd Spiewak. Im Mai 2017 heiratete das Paar.

5. Wo ist Sheldons Schwester abgeblieben?

Man könnte meinen, dass ein Sonderling wie Sheldon sicher ein Einzelkind ist. Doch weit gefehlt. Sheldons Mutter Mary Cooper hat nach eigener Aussage zwei dumme und ein schlaues Kind. Eines von den "dummen" Kindern ist offensichtlich Missy Cooper, die Zwillingsschwester von Sheldon. Ihren ersten und bislang einzigen Auftritt absolvierte sie Mitte der ersten Staffel in der Folge "Sheldon 2.0". Dort versetzte die hübsche Missy Leonard, Howard und Co. in Unruhe. Seitdem wurde diese Verwandtschaft jedoch fast totgeschwiegen. In Staffel 7 erfährt man, dass Missy offenbar verheiratet und schwanger ist. Sheldon muss ihr beistehen, nachdem ihr Mann einen Unfall mit dem Motorrad erlitt.

6. Wie ist Sheldon so geworden, wie er ist?

Es gibt immer wieder Hinweise auf Sheldons Kindheit in Texas, von ihm selbst und vor allem von seiner gottesfürchtigen Mutter Mary. Damit Fans aber endlich ein umfassendes Bild von seinem Werdegang bekommen, wurde das Spin-off "Young Sheldon" entwickelt. Es begleitet unseren Lieblingsnerd als Neunjährigen durch die schwierigen Hürden der Kindheit, erschwert natürlich dadurch, dass der kleine Shelly ein oftmals sozial inkompetentes Genie ist. Auch gibt es ein Wiedersehen mit seiner Schwester Missy und wir lernen den älteren Bruder der Zwillinge George Cooper Jr. kennen. Jim Parsons ist nicht nur der Erzähler des Prequels zu "The Big Bang Theory", sondern auch als Executive Producer mit an Bord.

7. Ist Sheldon ein Autist?

Mit seinen zahlreichen Ticks, was Rituale, Zahlen und viele andere Belange angeht, liegt der Schluss nahe, dass Sheldon autistische Züge trägt, wie sie beim Asperger-Syndrom auftreten. In der Serie selbst wird das nie thematisiert. Amy-Darstellerin Mayim Bialik hat ihre ganz eigene Erklärung für Sheldons Verhalten. "Sheldon werden oft das Asperger-Syndrom oder Zwangsstörungen nachgesagt. (...) Ich denke, was interessant und irgendwie liebenswert ist und was Menschen nicht vergessen sollten, ist, dass wir unsere Charaktere [aus 'TBBT'] nicht pathologisieren. Wir reden nicht darüber, sie medikamentös zu behandeln oder wirklich zu ändern", erklärte sie gegenüber RadioTimes. Die Serie zeige, dass auch Menschen, die gehänselt und verspottet wurden, erfolgreiche Karrieren und ein aktives soziales Leben haben können.

Neueste Artikel zum Thema 'The Big Bang Theory'

close
Bitte Suchbegriff eingeben