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Bekannte Filmmusik: Diese 7 Soundtracks sind einfach episch!

Na, hast Du die Filmmusik zu dieser Szene schon im Ohr?
Na, hast Du die Filmmusik zu dieser Szene schon im Ohr? (©Facebook/Star Wars 2017)

Eine bekannte Filmmusik kann aus einem guten Film einen echten Klassiker machen – und schafft es manchmal sogar, ebenso berühmt wie ihr Film zu werden. Hier präsentieren wir Dir 7 epische Soundtracks, die zum Besten gehören, das die Filmmusik zu bieten hat!

1. "Fluch der Karibik"

Komponisten: Hans Zimmer, Klaus Badelt

Mit ihrem "Fluch der Karibik"-Franchise machten die Disney-Studios den Piratenfilm fit für eine neue Zuschauergeneration. Großen Anteil am Erfolg der Filmreihe, die aktuell mit "Fluch der Karibik 5" ihren Abschluss findet, hat natürlich Johnny Depp, der den torkeligen Captain Jack Sparrow als Rockstar der sieben Meere spielt. Mindestens genauso wichtig ist aber die absolut epische Filmmusik: Mit seiner Orchester-Breitseite ruft der Soundtrack vor dem geistigen Auge selbst dann Bilder abenteuerlustiger Freibeuter unter vollen Segeln hervor, wenn man gerade gar nicht den Film dazu parat hat. Beides in Verbindung ist, wie die Nase in von Rum geschwängerte Meeresluft zu halten!

Epischster Moment: Jack Sparrow segelt in ein neues Abenteuer – und im Hintergrund spielt das voll instrumentierte Hauptthema von "He's a Pirate".

2. "Der Herr der Ringe"

Komponist: Howard Shore

Ein epischer Stoff wie J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie schreit geradezu nach einer ebenso epischen Filmmusik. Komponist Howard Shore hat zwar eher mit experimentelleren Klängen Bekanntheit erlangt, schrieb für Peter Jacksons Fantasy-Verfilmung aber trotzdem einen sinfonischen Soundtrack der alten Schule. Dabei machte er umfangreichen Gebrauch von musikalischen Leitmotiven, die immer dann erklingen, wenn bestimmte Figuren oder Schauplätze zu sehen sind. Außerdem setzte er zusätzlich zum großen Orchester an vielen Stellen Chöre ein, die für die Klanggewalt seiner Komposition maßgeblich mit verantwortlich sind.

Epischster Moment: Die geheimnisvollen Chöre und kraftvollen Hornfanfaren in" A Knife in the Dark" lassen nichts Gutes für das Schicksal Mittelerdes erahnen.

3. "Gravity"

Komponist: Steven Price

Wie orchestriert man einen Film, der eigentlich gar keine Filmmusik haben dürfte? Vor diesem Problem stand Steven Price, der den Soundtrack zu Alfonso Cuaróns "Gravity" komponieren sollte – einem Science-Fiction-Film, der im Weltraum spielt und sich (anders als viele andere Werke seines Genres) weitgehend an die Regel hält, dass es im luftleeren Weltall keinen Klang gibt. Price entschied sich schließlich dafür, vor allem die Gefühle der Hauptfigur Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) in Musik zu gießen, wie er dem Magazin Rolling Stone erzählte.

Dazu gab er der Filmmusik einen generell schwebenden, körperlosen Charakter und arbeitete mit klassischen Orchesterinstrumenten, die er elektronisch verfremdete. Das Ergebnis fängt mal die stille Einsamkeit des Weltraums ein und überwältigt dann wieder mit gewaltigem Sound.

Epischster Moment: der langsame Aufbau des Hauptthemas, das sich von einem kaum hörbaren Flirren bis hin zur voll orchestrierten "wall of sound" samt Vokalgesang steigert.

4. "Star Wars"

Komponist: John Williams

Ein Klassiker, der wohl in keiner Liste der epischsten Filmmusiken fehlen darf! John Williams' "Star Wars"-Soundtrack ist mit George Lucas' berühmter Sternensaga eng verbunden und Stücke wie das lebhafte Hauptthema und der finstere Imperiale Marsch zählen heute zu den populärsten Musikwerken überhaupt.

Was Williams als Komponist und Orchestrator der alten Filmmusik-Schule hier zu Gehör bringt, ist eine regelrechte Weltraumsinfonie, die sich maßgeblich bei der Klassik des 19. Jahrhunderts und insbesondere bei Richard Wagners Opern orientiert. In Sachen Epik steht die Filmmusik diesen dabei in nichts nach.

Epischster Moment: Das "Star Wars"-Logo erscheint, die bekannte Bläserfanfare des Hauptthemas ertönt und die ikonische gelbe Laufschrift läutet ein neues Abenteuer in einer weit, weit entfernten Galaxie ein.

5. "Spiel mir das Lied vom Tod"

Komponist: Ennio Morricone

In diesem Italowestern-Klassiker von Regisseur Sergio Leone spielt eine Mundharmonika nicht nur in der Filmmusik eine tragende Rolle, sondern auch in der Handlung: "Spiel mir das Lied vom Tod" erzählt die düstere Geschichte eines Mundharmonikaspielers, der Rache am Mörder seines Bruders nimmt. Vertont wurde der heutige Kultfilm von Ennio Morricone, dem Meister der Western-Filmmusik schlechthin, der dramatischen Orchestersound hier mit sägenden E-Gitarren und – natürlich – der herzzerreißend zitternden Mundharmonika verbindet.

Epischster Moment: die ikonische "Mundharmonika-Szene", in der sich der Protagonist beim finalen Showdown an den Tod seines Bruders erinnert.

6. "2001: Odyssee im Weltraum"

Komponisten: György Ligeti, Richard Strauss, Johann Strauss, Aram Chatschaturjan

Stanley Kubricks Sci-Fi-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" musste seine eigene kleine Odyssee durchlaufen, bis er überhaupt eine gute Filmmusik hatte. Kubrick arbeitete nacheinander mit mehreren Komponisten zusammen, deren musikalische Beiträge er aber immer wieder verwarf. Am Ende entschied er sich, ganz auf Neukompositionen zu verzichten und stattdessen auf klassische Stücke zurückzugreifen. So entstand ein Soundtrack, der alte und neue Musik nebeneinanderstellt und dadurch wunderschöne Kontraste und epische Szenenbilder schafft.

Epischster Moment: Die Eröffnungsszene, die das Entstehen der Menschheit zu den Klängen von Richard Strauss' "Also sprach Zarathustra" zeigt und der anschließende Weltraum-Walzer zu den Klängen von Johann Strauss' "An der schönen blauen Donau".

7. "Der König der Löwen"

Komponisten: Elton John, Tim Rice, Hans Zimmer

Für Disneys "Der König der Löwen" schrieben Popstar Elton John, Musicalautor Tim Rice und Soundtrackexperte Hans Zimmer eine Filmmusik, die dem Film in Sachen Kult und Erfolg in nichts nachsteht. "Hakuna Matata" und "Can You Feel the Love Tonight" sind längst unsterbliche Pophits geworden und mit dem Song "Circle of Life" legte der Zeichentrickfilm die Messlatte für einen absolut epischen Filmbeginn ordentlich hoch – auch wenn wohl kaum jemand den genauen Text des Zulu-Intros mitsingen kann. "Naaaaaaaants ingonyamaaaaaaaaaa!"

Epischster Moment: die Eröffnungsszene in der afrikanischen Savanne zum Song "Circle of Life".

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