Besser spät als nie? Auf diese Sequels mussten Fans Jahrzehnte warten

"Blade Runner 2049" darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen.
"Blade Runner 2049" darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen. (©Sony Pictures Releasing GmbH 2017)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Gut Ding will Weile haben? Betrachtet man sich die Pausen, die zwischen der Veröffentlichung mancher Sequels liegen, dann könnte man fast glauben, dass diese Redewendung auch auf Hollywood zutrifft. Während bei einigen Filmreihen ein Teil den Nächsten jagt, liegen zwischen anderen Blockbustern ganze Jahrzehnte. Acht Filme, bei denen sich die Macher besonders viel Zeit gelassen haben, haben wir hier für Dich zusammengestellt.

1. "Jurassic Park III" und "Jurassic World"

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Chris Pratt übernahm 2015 das Zepter in Sachen Dinosaurier.

2001 musste sich Sam Neill als Dr. Alan Grant zuletzt innerhalb der ursprünglichen "Jurassic Park"-Reihe Raptoren und Co. stellen. Mit dem Sequel ließen sich die Verantwortlichen Zeit. Erst 2015 eröffnete der nächste Dinopark in "Jurassic World".

  • Pause zwischen den Sequels: 14 Jahre

2. "Der Pate II" und "Der Pate III"

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Die Schauspieler von "Der Pate" konnten zwischen den einzelnen Sequels sprichwörtlich in Echtzeit altern.

"Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann ..." Wer kennt sie nicht, die wohl größte Mafia-Saga Hollywoods? Doch zwischen den einzelnen Sequels ließ sich Regisseur Francis Ford Coppola ordentlich Zeit. 1974 erschien "Der Pate II", erst 1990 folgte mit "Der Pate III" der Abschluss der Trilogie.

  • Pause zwischen den Sequels: 16 Jahre

3. "Rambo 3" und "John Rambo"

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Die Mähne ist auch im Sequel noch immer (fast) dieselbe.

Für Vietnam-Kriegsveteran John Rambo hört der Ärger einfach nie auf. Nachdem der toughe Dschungelkämpfer 1988 vorerst zum letzten Mal das Messer wetzen musste, folgte 2008 mit "John Rambo" die Rückkehr ins Gefecht. "Rambo 5" ist aktuell übrigens in Arbeit ...

  • Pause zwischen den Sequels: 20 Jahre

4. "Psycho" und "Psycho 2"

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Auch in "Psycho 2" gibt es wieder jede Menge Grund zum Schreien.

Bei diesem Sequel hatten die Verantwortlichen zumindest einen guten Grund, sich so viel Zeit zu lassen: die Haftstrafe in der Psychiatrie, die Norman Bates im Anschluss an "Psycho" ab dem Jahr 1960 verbüßen musste. Die wurde bis zur Veröffentlichung von "Psycho 2" im Jahr 1983 quasi einfach in Echtzeit angesetzt ...

  • Pause zwischen den Sequels: 23 Jahre

5. "Tron" und "Tron: Legacy"

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Wie der Vater, so der Sohn?

Was muss Kevin Flynn (Jeff Bridges) sich gefreut haben, als nach Jahrzehnten in der Welt von "Tron" endlich jemand kam, um ihn im Sequel aus der Computerwelt zu retten. Warum das Ganze so lange gedauert hat? Sein Sohn musste zwischen Teil 1 (1982) und dem Sequel (2010) erst mal flügge werden.

  • Pause zwischen den Sequels: 28 Jahre

6. "Mad Max Beyond Thunderdome" und "Mad Max: Fury Road"

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Fast drei Jahrzehnte liegen zwischen "Mad Max Beyond Thunderdome" und "Fury Road".

Anderer Schauspieler, gleiches Problem: Nachdem sich Mel Gibson 1985 zuletzt in "Mad Max Beyond Thunderdome" durch die Wüste geschlagen hatte, trat 2015 Tom Hardy in seine Fußstapfen. In "Mad Max: Fury Road" fuhr er nicht minder große Geschütze auf.

  • Pause zwischen den Sequels: 29 Jahre

7. "Star Wars: Episode VI" und "Star Wars: Das Erwachen der Macht"

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Auch Jahrzehnte später ist Carrie Fisher im Sequel zu "Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter" noch immer die einzig wahre Prinzessin Leia.

In Sachen richtige "Star Wars"-Reihenfolge scheiden sich ja hin und wieder die Geister. Wir zählen nach "Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983) für diese Liste trotz Episode I bis III erst wieder bei "Das Erwachen der Macht" (2015) weiter. Die zwischen 1999 und 2005 erschienenen Filme waren immerhin Prequels ...

  • Pause zwischen den Sequels: 32 Jahre

8. "Blade Runner" und "Blade Runner 2049"

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In "Bladed Runner 2049" beweist Rick Deckard, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört – nachdem K ihn aus seinem Versteck aufgescheucht hat ...

1982 musste sich Rick Deckard (Harrison Ford) das erste Mal mit Replikanten herumschlagen – und ließ die Zuschauer am Ende von "Blade Runner" mit einer riesigen ungeklärten Frage zurück. 2017 holte die Vergangenheit den früheren LAPD-Officer im Sequel schließlich wieder ein. Und: In "Blade Runner 2049" wird die Lücke zum Sequel quasi in Echtzeit verbaut.

  • Pause zwischen den Sequels: 35 Jahre
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