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Computer-Fails: Die 11 schlimmsten CGI-Szenen aller Zeiten

"Indiana Jones 4" ist voll mit schlechten CGI-Effekten.
"Indiana Jones 4" ist voll mit schlechten CGI-Effekten. (©Paramount Pictures 2016)

Viele Filme kommen heutzutage gar nicht mehr ohne CGI-Effekte zurecht. Nicht immer sehen die Szenen aus dem Computer aber so gut aus wie beispielsweise in "Star Wars: Das Erwachen der Macht". Wir haben 11 wirklich miese CGI-Szenen zusammengesammelt.

1. "Harry Potter und der Orden des Phönix" (2007)

Eigentlich sind die "Harry Potter"-Filme für gute Special Effects bekannt – beim fünften Teil "Der Orden des Phönix" haben die Spezial-Effekte-Macher aber nicht gerade Können bewiesen. Wie Harrys Freund Sirius Black durch den Fluch von Bellatrix Lestrange getroffen und in die Halle des Todes gezogen wird, ist optisch nicht sehr schön umgesetzt. Der Moment, in dem Gary Oldman durch eine CGI-Version ersetzt wird, wird der Dramatik der Szene einfach nicht gerecht.

2. "Matrix Reloaded" (2003)

Im Jahr 2003 wirkte der Kampf von Neo gegen Dutzende Ausgaben von Agent Smith vermutlich noch ziemlich revolutionär. 13 Jahre später sind die CGI-Effekte allerdings nicht besonders gut gealtert. Große Teile des Gefechts sehen aus wie Plastik direkt aus dem Computer und lassen aufgrund einer gewissen Schwerelosigkeit einfach den Punch vermissen.

3. "Deep Blue Sea" (1999)

"Deep Blue Sea" ist ein recht witziger Hai-Trash-Film, der gerade durch seine schlechten Effekte an Charme gewinnt. Wenn also, wie in dieser CGI-Szene, ein offensichtlich computeranimierter Samuel L. Jackson von einem noch unechter wirkenden Hai zerlegt wird, kann man dem Streifen eigentlich gar nicht böse sein.

4. "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" (2008)

Über "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" wurden schon genügend Verrisse geschrieben, die aber meist die hanebüchene Story kritisierten. Ungewöhnlich für einen Steven-Spielberg-Film ist allerdings die Tatsache, dass auch die Effekte in "Indiana Jones 4" ziemlich schlecht waren. Besonders auffällig ist dies bei der Verfolgungsjagd im Dschungel samt CGI-Lianenschwingen von Shia LaBeouf.

5. "Die Mumie kehrt zurück" (2001)

2001 war Dwayne "The Rock" Johnson noch eher als Wrestler und weniger als Schauspieler bekannt. Er kann daher von Glück reden, dass seine Hollywood-Karriere durch den Film "Die Mumie kehrt zurück" nicht schon im Keim erstickt wurde – so schlecht sieht sein CGI-Konterfei auf dem Körper eines riesigen Skorpions aus!

6. "I Am Legend" (2007)

"I Am Legend" mit Will Smith hatte ein Budget von circa 150 Millionen Dollar – für überzeugende Infizierte hat es anscheinend dennoch nicht gereicht. Die Gegner kommen so offensichtlich aus dem Computer, dass man sie als Zuschauer überhaupt nicht gruselig finden kann. Ein klarer Fall von falsch eingesetzten CGI-Effekten.

7. "Ring 2" (2005)

Schon klar, Filmszenen mit wilden Tieren lassen sich meist gar nicht so einfach realisieren. Vielleicht hätten die Macher von "Ring 2" dann aber besser auf die Hirsch-Attacke verzichtet. Die Szene wirkt durch die sehr schlecht animierten Wildtiere nämlich einfach nur lächerlich und nicht etwa Furcht einflößend.

8. "Ultraviolet" (2006)

Von einem Film, der im Jahr 2078 spielt, könnte man natürlich ein paar coole CGI-Effekte erwarten. Man könnte dann aber auch so maßlos enttäuscht werden wie von "Ultraviolet" mit Milla Jovovich in der Hauptrolle. Für die computergenerierten Effekte während der Motorrad-Verfolgungsjagd würden sich vermutlich selbst die Macher eines drittklassigen Videospiels schämen.

9. "Stirb an einem anderen Tag" (2002)

"Stirb an einem anderen Tag" war der James-Bond-Film mit Pierce Brosnan, der die Reihe endgültig ins Reich der Lächerlichkeit führte. Ein Paradebeispiel ist die Szene, in der 007 vor einem Hitzestrahl auf einer Flutwelle davonsurft. Ja ... die Sequenz sieht dank schlechter CGI-Effekte tatsächlich so mies aus, wie sie sich anhört. Kein Wunder, dass die 007-Reihe nach diesem Film ein komplettes Reboot mit Daniel Craig erhielt.

10. "King Kong" (2005)

Der titelgebende Affe selbst mag in Peter Jacksons "King Kong" ja noch einigermaßen gut aussehen, die Dinosaurier in einer Fluchtszene des Films wirken hingegen einfach nur unecht. Das Schlimme: Je länger diese Sequenz dauert, desto offensichtlicher wird, dass die Schauspieler beim Dreh einfach nur wild vor einem Greenscreen herumgerannt sind.

11. "Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung – Special Edition" (1997)

Viele "Star Wars"-Fans lieben die alte Trilogie vor allem aufgrund der Vielzahl an praktischen Effekten. Bei der Special Edition von "Episode 4" aus dem Jahr 1997 war George Lucas dennoch offenbar der Meinung, dass ein paar zusätzliche CGI-Effekte hilfreich wären. Dass das eher eine schlechte Entscheidung war, zeigt unter anderem die unglaublich unrealistische Computerversion von Jabba the Hutt.

Dass es auch anders geht als in der oben stehenden Topliste, beweisen übrigens Regisseure wie Christopher Nolan oder Steven Spielberg immer wieder. Handgemachte Effekte wie in unserer Liste mit den 15 coolsten "echten" Tricks sehen eben oftmals einfach besser aus.

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