Topliste

Dank Marvel & "Star Wars": Das sind Hollywoods Großverdiener 2017

Tom Holland ist gerade neu zum Marvel-Kader gestoßen und schon auf der Forbes-Liste der Traumfabrik-Topverdiener.
Tom Holland ist gerade neu zum Marvel-Kader gestoßen und schon auf der Forbes-Liste der Traumfabrik-Topverdiener. (©Sony Pictures Releasing 2017)

Die Summen, die hinter den Kulissen der Traumfabrik den Besitzer wechseln, sind enorm. Besonders Marvel- und Sternsaga-Mutterkonzern Disney greift für seine Darsteller immer wieder tief in die Tasche. Kein Wunder, dass viele Stars auf der aktuellen Forbes-Liste der am besten verdienenden Schauspieler ihren Geldsegen 2017 echten Nerd-Filmen verdanken.

Das Forbes-Ranking beruht auf den addierten weltweiten Einspielergebnissen aller Filme, in denen die Schauspieler 2017 eine Hauptrolle übernommen haben (Stand: 26. Dezember 2017). In diesen Fällen liegt die Vermutung einer satten Gewinnbeteiligung der Darsteller nahe. Nebenrollen und Animationsfilme wurden nicht berücksichtigt.

10. John Boyega

 Nicht nur in "Star Wars" kehrt John Boyega (links) dem Imperium den Rücken, auch in "The Circle" wird er vom Insider zum Rebellen. fullscreen
Nicht nur in "Star Wars" kehrt John Boyega (links) dem Imperium den Rücken, auch in "The Circle" wird er vom Insider zum Rebellen. (©Universum Film 2017)

Platz 10 belegt John Boyega. Der Brite ist allen "Star Wars"-Fans besser bekannt als Sturmtruppler FN-2187 alias Finn. Für dessen Darstellung in den Filmen des Imperiums Disney lässt sich der Schauspieler fürstlich entlohnen. Bis dato hat der achte Teil der Sternsaga-Reihe über 800 Millionen Dollar eingespielt, Tendenz steigend. Zudem profitiert das Konto des 25-Jährigen von seiner Beteiligung an James Ponsoldts Sci-Fi-Vision "The Circle" und Kathryn Bigelows Drama "Detroit".

2018 klingelt die Kasse bei John Boyega erneut: In "Pacific Rim 2: Uprising" drischt er ab Ende Februar des kommenden Jahres als Jaeger-Pilot auf die außerirdischen Kaiju ein.

Summe der Einspielergebnisse: 815 Millionen US-Dollar

9. Chris Hemsworth

 Kein Grund, böse zu gucken: Chris Hemsworth lieferte mit "Thor 3" einen der Kinohits des Jahres. fullscreen
Kein Grund, böse zu gucken: Chris Hemsworth lieferte mit "Thor 3" einen der Kinohits des Jahres. (©Marvel Studios 2017)

2017 war im wahrsten Sinne des Wortes der Hammer für Chris Hemsworth. Nur ein einziger Marvel-Kinohit katapultierte den Australier auf die Forbes-Liste: "Thor 3: Tag der Entscheidung". Dabei hätte Hemsworth die Rolle des Donnergotts beinahe abgelehnt. Die Aussicht, sich für mindestens sechs Filme an ein Franchise zu binden, habe ihn zunächst abgeschreckt, berichtete der Hollywoodstar. Dass sich Hemsworth letztlich doch noch zu dem Deal durchrang, zahlte sich aus – auch für seinen Geldbeutel.

Im April 2018 kehrt Chris Hemsworth im Marvel-Team-Film "Avengers: Infinity War" als Thor auf die Leinwand zurück.

Summe der Einspielergebnisse: 846 Millionen US-Dollar

8. Chris Pratt

 Star-Lord entpuppte sich als echter Goldjunge für Darsteller Chris Pratt. fullscreen
Star-Lord entpuppte sich als echter Goldjunge für Darsteller Chris Pratt. (©Marvel Studios/ Disney 2017)

Dieser Reichtum hätte auch Star-Lord gefallen: Das Marvel-Sequel "Guardians of the Galaxy Vol. 2" spülte 2017 rund 864 Millionen Dollar weltweit in die Kassen von Disney und damit noch einmal knapp 91 Millionen mehr als das Debüt der galaktischen Außenseiter im Jahr 2014.

Und die lukrative Erfolgssträhne dürfte für Chris Pratt auch im kommenden Jahr anhalten: Mit "Avengers: Infinity War" und "Jurassic World 2: Fallen Kingdom" hat der Schauspieler gleich zwei Blockbuster in der Pipeline, die ihm 2018 erneut zu einem Platz auf der Forbes-Liste verhelfen könnten.

Summe der Einspielergebnisse: 864 Millionen US-Dollar

7. Tom Holland

 Tom Holland gingen ebenfalls Millionen ins Netz. fullscreen
Tom Holland gingen ebenfalls Millionen ins Netz. (©Sony Pictures Releasing GmbH 2016)

Apropos Marvel: Als jüngster Neuzugang beim Comicgiganten kassiert auch der erst 21-jährige Tom Holland bereits wie ein ganz Großer. Die Marvel-Sony-Kooperation "Spider-Man: Homecoming" entpuppte sich als äußerst erfolgreich. Dies dürfte auch Hollands eigenwilligem Humor geschuldet sein, denn selbst abseits der Kamera sorgt der Hollywood-Newcomer immer wieder mit schrägen Aktionen für Lacher.

Im kommenden Jahr will Tom Holland erst richtig durchstarten. So soll er neben "Avengers: Infinity War" auch in einer "Uncharted"-Verfilmung zu sehen sein.

Summe der Einspielergebnisse: 888 Millionen US-Dollar

6. Daisy Ridley

 Vom Raumschiff in den Luxus-Zug: Daisy Ridley zeigte sich in "Mord im Orient-Express" ungewohnt elegant. fullscreen
Vom Raumschiff in den Luxus-Zug: Daisy Ridley zeigte sich in "Mord im Orient-Express" ungewohnt elegant. (©Twentieth Century Fox 2017)

Als eine von lediglich drei Frauen sahnte "Star Wars"-Darstellerin Daisy Ridley 2017 so richtig ab und hängte damit sogar Co-Star John Boyega finanziell ab. Das lag natürlich vor allem an dem Kinokassenschlager "Die letzten Jedi", aber auch an Ridleys Rolle in dem Agatha-Christie-Remake "Mord im Orient-Express".

Im Januar 2018 sehen Kinogänger Daisy Ridley dann ohne Lichtschwert in den Händen wieder. Stattdessen wird die Aktrice mit dem Liebesdrama "Ophelia" in den Kinos zu bewundern sein – an der Seite von "Harry Potter"-Star Tom Felton.

Summe der Einspielergebnisse: 1,08 Milliarden US-Dollar

5. Johnny Depp

 Ob Johnny Depp wohl mit Rum auf die Forbes-Platzierung anstößt? fullscreen
Ob Johnny Depp wohl mit Rum auf die Forbes-Platzierung anstößt? (©Disney Enterprises, Inc. 2017)

Wie man richtig Beute macht, weiß auch Hollywood-Pirat Johnny Depp. Als kultiger Captain Jack Sparrow segelte der Schauspieler 2017 mit "Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache" erneut über die Leinwand und holte für einige Szenen sogar seine einstigen Co-Stars Orlando Bloom und Keira Knightley zurück. Anschließend stieg Depp vom Boot auf den Zug um: Zusammen mit Daisy Ridley überzeugte er in Kenneth Branaghs Version von "Mord im Orient-Express".

Dennoch war das vergangene nicht das beste Jahr für Johnny Depp. Seine Scheidung von Amber Heard und die Vorwürfe der häuslichen Gewalt führten dazu, dass einige Fans forderten, Depp vom "Phantastische Tierwesen"-Sequel auszuschließen. "Harry Potter"-Autorin J. K. Rowling entschied sich dagegen und nahm den Star ihres neuen Films in einem offiziellen Statement in Schutz.

Summe der Einspielergebnisse: 1,1 Milliarden US-Dollar

4. Emma Watson

 Emma Watson machte als Belle eine gute Figur. fullscreen
Emma Watson machte als Belle eine gute Figur. (©Disney 2017)

Auch Emma Watson ist den "Harry Potter"-Fans keine Unbekannte, doch in diesem Jahr verzauberte sie die Kinogänger mit einer gänzlich anderen Geschichte: In der Disney-Realverfilmung "Die Schöne und das Biest" schlüpfte sie in die Rolle von Belle. Allein am Startwochenende spülte die Neuadaption des Klassikers 175 Millionen Dollar in die US-Kinokassen, weltweit kam die Musicalverfilmung letztlich laut Box Office Mojo auf 1,26 Milliarden Dollar. Und als hätte dieser Mega-Erfolg allein nicht gereicht, mischte Emma Watson in "The Circle" zusammen mit Kollege John Boyega die Zukunft der Sozialen Medien auf.

Summe der Einspielergebnisse: 1,3 Milliarden US-Dollar

3. Gal Gadot

 Dank "Wonder Woman" hat Gal Gadot 2017 keine Geldsorgen. fullscreen
Dank "Wonder Woman" hat Gal Gadot 2017 keine Geldsorgen. (© Warner Bros. Entertainment 2017)

Damit wären wir beim Siegertreppchen der Großverdiener 2017. Platz 3 und damit Bronze geht an: die einzig wahre "Wunderfrau" Gal Gadot. Mit der DC-Comicverfilmung "Wonder Woman" bewies die Schauspielerin in diesem Jahr, dass ein Superheldenfilm mit einer weiblichen Protagonistin durchaus erfolgreich sein kann – vergessen sind die düsteren Tage von "Catwoman". Sogar für die Oscars 2018 wurde das Solo-Debüt der Amazonenprinzessin schon vorgeschlagen. Prompt versuchte Warner den "Wonder Woman"-Hype für sich zu nutzen und schickte seine Heldin in "Justice League" zusammen mit Batman und Co. in die Schlacht. Der Film floppte im Hinblick auf sein gigantisches Produktionsbudget von gemunkelten 300 Millionen Dollar, doch Gadot dürfte dennoch profitiert haben.

Ein Wiedersehen mit der DC-Kriegerin gibt es allerdings voraussichtlich erst 2019, wenn "Wonder Woman 2" in den Kinos anlaufen soll.

Summe der Einspielergebnisse: 1,4 Milliarden US-Dollar

2. Dwayne Johnson

 Mit "Fast & Furious" fährt Dwayne Johnson viel Kohle ein. fullscreen
Mit "Fast & Furious" fährt Dwayne Johnson viel Kohle ein. (©Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH 2017)

Es war ein arbeitsreiches Jahr für Hollywood-Muskelmann Dwayne Johnson. The Rock schlug mit gleich drei Blockbustern in den Kinos zu: Das 1980er-Jahre-Remake "Baywatch" ging an den Kassen zwar etwas unter, doch mit dem Raser-Sequel "Fast & Furious 8" fuhr der Ex-Wrestler einmal mehr auf der Überholspur. Im Dezember machte Johnson seinen Fans dann noch mit "Jumanji 2: Willkommen im Dschungel" ein frühes Weihnachtsgeschenk.

Ruhig dürfte es auch in Zukunft nicht werden um Dwayne Johnson. Ein "Fast & Furious"-Spin-off rund um seinen Charakter Hobbs und Jason Stathams Shaw ist bereits in Planung und auch bei DC soll Johnson künftig mitmischen: Als "Shazam!"-Schurke Black Adam bekommt er einen Solo-Film.

Summe der Einspielergebnisse: 1,5 Milliarden US-Dollar

1. Vin Diesel

 Er ist die Nummer 1: Vin Diesel konnte sich über die höchste Einspielergebnis-Summe freuen – und damit vermutlich auch über satte Gewinnbeteiligungen. fullscreen
Er ist die Nummer 1: Vin Diesel konnte sich über die höchste Einspielergebnis-Summe freuen – und damit vermutlich auch über satte Gewinnbeteiligungen. (©YouTube/Universal Pictures UK 2016)

Nur einer kann Dwayne Johnson abhängen und braucht dafür nicht einmal ein 10-Sekunden-Auto: "Fast & Furious"-Hauptdarsteller Vin Diesel. Der achte Teil des Kinoreihe schlug sich auch auf seiner Bilanz nieder und da ein Franchise bekanntlich nie genug ist, stürmte Diesel zusätzlich mit "xXx: Die Rückkehr des Xander Cage" die Kinosäle.

Im kommenden Jahr gibt es erst einmal wieder Diesel für die Ohren: In der Marvel-Comicadaption "Avengers: Infinity War" leiht der Schauspieler erneut dem Baum-Alien Groot seine Stimme. Insgeheim träumt Diesel sogar bereits von einem eigenen Spin-off für Fan-Liebling Groot.

Summe der Einspielergebnisse: 1,6 Milliarden US-Dollar

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