Übersicht

"Deadpool 2": Diese 7 Geheimnisse lüftet die Blu-ray

Einige Geheimnisse rund um "Deadpool 2" hat der Söldner mit der großen Klappe für sich behalten – bis jetzt.
Einige Geheimnisse rund um "Deadpool 2" hat der Söldner mit der großen Klappe für sich behalten – bis jetzt. (©Twentieth Century Fox Film Corporation 2018)

Nachdem der "merc with a mouth" im Mai auf die Leinwand zurückkehrte, gibt es "Deadpool 2" nun auch auf DVD und Blu-ray – inklusive unzensiertem "Super Duper $@%!#& Cut". Ebenso interessant wie die Extended Version des Sequels fanden wir allerdings das umfangreiche Bonusmaterial, mit dem die Blu-ray-Versionen daherkommen. Denn das enthält erst das wirklich gute Zeug ...

1. Ryan Reynolds musste tief Luft holen

Im finalen Film sehen die Sequenzen, in denen Wade Wilson dem Tod nahe kommt und dabei durch dunkles Wasser schwimmt, geradezu traumhaft einfach aus. Doch genau für diese Unterwasserszenen verlangte Regisseur David Leitch seinen Darsteller Ryan Reynolds alles ab, wie der Schauspieler in den Extras der Blu-ray verrät. Rund zwei Minuten lang (!) habe er unter Wasser die Luft anhalten müssen.

Eine Leistung, die auch den erfahrenen Unterwasser-Kameramann Ian Seabrook beeindruckte, wie dieser im Interview mit Variety zugab. Reynolds sei in der Lage gewesen, den Atem länger anzuhalten als jeder andere, mit dem er je gearbeitet hat, erklärte Seabrook.

2. David Leitch ist der Juggernaut – naja, zum Teil

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie der gigantische Juggernaut unter seinem Professor-X-sicheren Helm aussieht? Die Antwort lautet: wie "Deadpool 2"-Regisseur David Leitch. Das Gesicht des größtenteils CGI-animierten Schurken beziehungsweise dessen Mimik unter dem Helm steuerte nämlich der Filmemacher höchstpersönlich bei.

Und es wird noch verrückter: "Für Juggernaut braucht es wirklich ein ganzes Dorf", erklärt Ryan Reynolds im Blu-ray-Featurette "Deadpool's Lips are sealed". "Dave [David Leitch] ist das Gesicht. Ich habe den Körper übernommen, also das Motion Capture [für den Körper], und ich spreche die Stimme." Es sei einfach praktischer gewesen, dass er selbst das Gesicht spiele, anstatt dafür ständig einen Motion-Capture-Darsteller am Set zu haben, ergänzt Leitch.

3. Slash sorgte für Leak-Alarm

Dass besonders um Comicverfilmungen heutzutage ein riesiges Geheimnis gemacht wird, ist nichts Neues. Aber die Geheimhaltung am "Deadpool 2"-Set nahm nach dem frühen Material-Leak gewaltige Ausmaße an. So enthüllt unter anderem Peter-Darsteller Rob Delaney im "Deadpool's Lip are sealed"-Featurette, dass die Schauspieler nicht einmal vorab das Skript lesen durften. Ryan Reynolds habe ihm die Handlung des Films lediglich grob am Telefon erklärt – die echten Texte gab es erst am Set.

Das Problem: Als der Musiker Slash von Guns n' Roses am Set vorbeischaute, schossen prompt alle Anwesenden Fotos für die sozialen Medien – mit dem Juggernaut-Dummy im Hintergrund! Laut Ryan Reynolds brachte der Besuch von Slash so die Gefahr mit sich, die ganze Geheimhaltung doch noch auffliegen zu lassen.

4. Die schräge Klopapier-Debatte ist ein Insider-Witz

Der Klopapier-Dialog zwischen zwei Rednecks ist ohne Zweifel eines der irrwitzigen Highlights des Mutanten-Sequels – und das nicht nur, weil Matt Damon als Feuchttücher-Verteidiger mit Bierbauch eine herrlich skurrile Figur macht. Tatsächlich ist die hitzige Rede über die Unzulänglichkeit von Toilettenpapier eine Marotte von Drehbuchautor Rhett Reese, wie Produzent Paul Wernick feixend verrät. "Er ist ein starker Anhänger des Feucht-Abwischens."

5. Cable wirft den Regisseur raus

Dass Regisseur David Leitch seine Hollywood-Karriere als Stuntman begonnen hat, ist kein Geheimnis. Doch erst das Bonusmaterial von "Deadpool 2" zeigt, wie sehr Leitch noch immer an diesem Job hängt. Das Featurette "Roll with the Punches" enthüllt, dass der jetzige Filmemacher sich für einen Stunt einfach "fallen ließ". Leitch verkörpert nämlich höchstpersönlich den Mutanten, der von Cable samt seiner Transport-Zelle aus dem fahrenden Gefängnis-Konvoi gestoßen wird.

6. Omega Red liegt auf Eis

Als Deadpool und Russell aka Firefist im Mutanten-Gefängnis landen, sind für einen kurzen Moment zahlreiche bekannte Marvel-Charaktere im Hintergrund zu sehen. Einem von ihnen, den viele Fans bislang kaum bemerkt haben, widmeten die "Deadpool 2"-Macher gleich ein ganzes Featurette: Omega Red vertreibt sich die Zeit in der "Eisbox" offenbar mit Schach.

Für alle die es nicht wissen: Der "X-Men"-Schurke war einst ein Serienkiller, dessen Mutantenkräfte vom russischen KGB verstärkt wurden, um einen Super-Soldaten zu schaffen – ähnlich wie bei Captain America.

7. Cable hat einen gestählten Körper – in doppelter Hinsicht

Dass Cables Körper längst nicht mehr nur aus Fleisch und Blut besteht, ist nicht zu übersehen – ebenso wenig wie die Tatsache, dass Josh Brolin für seine Rolle als zeitreisender Mutant noch einmal einige Zeit im Fitnessstudio verbracht haben muss. Und nun wissen wir auch, wie lange. Knapp drei Stunden täglich trainierte Brolin laut eigener Aussage zur Vorbereitung auf den actionreichen Dreh. Die Mühe wurde belohnt: Der Schauspieler konnte zahlreiche der Kampfsequenzen und sogar einige Stunts selbst übernehmen, wie er in den Featurettes stolz festhält.

Das Bonusmaterial im Überblick

  • 2 gelöschte Szenen
  • Gag Reel (~ 1:30 Minuten)
  • Deadpool Family Values: Cast of Characters (~ 15 Min.)
  • David Leitch not Lynch: Directing DP2 (~11:39 Min.)
  • Deadpool's Lips are sealed: Secrets and Easter Eggs (~ 12:52 Min.)
  • Until your Face hurts: Alt Takes (~ 9:25 Min.)
  • Roll with the Punches: Action and Stunts (~ 8 Min.)
  • The DP Prison Experiment (~ 11:18 Min.)
  • The Most Important X-Force Member (~ 2:21 Min.)
  • Chess with Omega Red (~ 1:16 Min.)
  • Swole & Sexy (~ 2:12 Min.)
  • 3-Minute Monologue
  • Deadpool's Fun Sack 2
  • Audiokommentar von Ryan Reynolds, David Leitch, Rhett Reese und Paul Wernick zur Kinofassung

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben