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Der blanke Horror! In diesen 7 Nervenkliniken wird niemand gesund

Verlassene Gänge und psychopathische Wärter: Nervenheilanstalten im Film sind nichts für schwache Nerven.
Verlassene Gänge und psychopathische Wärter: Nervenheilanstalten im Film sind nichts für schwache Nerven. (©Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved. 2017)

Flackernde Lichter, enge Gummizellen und Personal direkt aus einem Albtraum: Nervenkliniken sind die ideale Location für Horrorfilme. Kaum ein anderer Ort ist so bedrückend und schafft bei den Protagonisten so viel Verunsicherung über den eigenen Geisteszustand. In unseren folgenden sieben Instituten wird wirklich niemand gesund.

1. "Shutter Island"

Die Klinik: Ashecliffe Hospital

In Martin Scorseses "Shutter Island" bekommen wir es gleich mit einer ganzen Klinik-Insel vor der Küste von Boston zu tun. US-Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und sein Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) untersuchen das Verschwinden einer Patientin aus dem Ashecliffe Hospital. Bei ihren Ermittlungen zeichnet sich bald ab, dass in der Nervenheilanstalt recht spezielle Behandlungsmethoden angewendet werden. Den Cops schwant, dass die Ärzte Experimente an ihren Patienten durchführen. Als die Insel durch einen Hurrikan von der Außenwelt abgeschnitten wird und Daniels an seinem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt, nimmt das Drama seinen Lauf.

Horrorfaktor: Extrem hoch. Die völlig abgelegene Location und die fragwürdigen Ärzte, die offenbar noch viel schlimmer sind, als ihre durchgeknallten Patienten, machen das Ashecliffe Hospital zur ultimativen Horrorklinik.

2. "Das Schweigen der Lämmer"

Die Klinik: Baltimore Forensic State Hospital für geistesgestörte Straftäter

Als FBI-Anwärterin Clarice Starling (Jodie Foster) dem Häftling Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) zum ersten Mal begegnet, sitzt er hinter einer Glasscheibe im Baltimore Forensic State Hospital. Von dort aus soll der Psychopath sie bei den Ermittlungen in einem Mordfall unterstützen. Dass Lecter in der letzten Ecke der Hochsicherheitsklinik bestens aufgehoben war, wird klar, als er während seiner Verlegung in eine andere Institution auf spektakuläre und höchst blutige Art und Weise flieht.

Horrorfaktor: Mittel. Das Unheimlichste an diesem Ort sind nicht die dunklen Zellengänge, sondern die Insassen – allen voran Dr. Lecter.

3. "Batman"-Universum

Die Klinik: Arkham Asylum

Im Arkham Asylum sitzen einige von Batmans gefährlichsten Gegenspielern ein. Dass die durchgeknallten Bösewichte in dieser Horroranstalt gesund werden, ist allerdings nicht zu erwarten. In Christopher Nolans "Batman Begins" führt Dr. Jonathan Crane (aka Scarecrow) an seinen Patienten Experimente mit halluzinogenem Gas durch. Das Arkham Asylum war übrigens auch der Ort, an dem Harleen Quinzel als Psychiaterin arbeitete, bevor sie ihrem wohl gefährlichsten Patienten, dem Joker verfiel, und zu Harley Quinn wurde.

Horrorfaktor: Hoch. Ja, okay. Insgeheim würden wir ganz gern mal mit dem Joker in seiner Gummizelle abhängen. Mit seinen dunklen Gängen, den bedrohlichen Insassen und zwielichtigem Personal ist das Arkham Asylum aber vor allem ein Ort zum Fürchten.

4. "American Horror Story: Asylum"

Die Klinik: Briarcliff Nervenheilanstalt

Das Asylum aus "American Horror Story" hat sich seinen Platz als einzige Serie auf der Liste der übelsten Nervenkliniken redlich verdient. Ganz abgesehen von den mal mehr, mal weniger unheimlichen Patienten hat die Briarcliff Nervenheilanstalt ein beeindruckendes Horror-Personal vorzuweisen: Von der sadistischen Nonne über den Nazi-Oberarzt und den Psychiater, der nebenbei als Serienmörder unterwegs ist, bis zur besessenen Dämonen-Schwester ist alles vertreten.

Horrorfaktor: Endstufe. Schlimmer geht's nicht!

5. "Einer flog über das Kuckucksnest"

Die Klinik: Eine staatliche Nervenheilanstalt

Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, täuscht der (brillant von Jack Nicholson gespielte) Verbrecher McMurphy eine psychische Krankheit vor und landet zur Beobachtung in einer geschlossenen Anstalt. Ein schwerer Fehler: In der Klinik wird ihm schnell klar, dass es ihm unter dem Regime der sadistischen Oberschwester Ratched nicht besser ergeht, als im Knast – im Gegenteil.

Horrorfaktor: Mittel – zumindest die Insassen sind nett. Die Romanvorlage von Ken Kesey und der Film lösten allerdings zurecht eine öffentliche Diskussion über den Umgang mit psychisch kranken Menschen und Behandlungsmethoden wie Elektroschocks oder die Lobotomie aus.

6. "Gothika"

Die Klinik:  Woodward Strafanstalt für Frauen

Psychiaterin Dr. Miranda Grey (Halle Berry) landet nach einem Unfall als Patientin in einer Zelle der Anstalt, in der sie normalerweise als Ärztin tätig ist. Der Vorwurf: Sie soll ihren Mann ermordet haben. Grey, die plötzlich unter gravierenden Gedächtnislücken leidet, verliert zunehmend die Kontrolle über sich selbst und in der Klinik häufen sich die übernatürlichen Ereignisse.

Horrorfaktor: Hoch. Die ohnehin düstere Anstalt, die auch noch von Geistern heimgesucht wird, ist definitiv kein Ort für eine Erholungskur.

7. "The Incident"

Die Klinik: Sans Asylum für kriminelle Geisteskranke

Drei Möchtergern-Rockstars arbeiten vorübergehend als Köche in einer Heilanstalt für kriminelle Geisteskranke. Mit den Insassen haben sie dabei wenig zu tun – bis eines Nachts der Strom ausfällt.

Horrorfaktor: Hoch. Merke: Eine stockdunkle Klinik mit unzähligen Gängen und Zellen ist der denkbar schlechteste Ort für ein Katz-und-Maus-Spiel mit geisteskranken Verbrechern.

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