"Der Herr der Ringe"-Reihenfolge: So guckst Du die Filme richtig

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Auch wenn die "Der Herr der Ringe"-Trilogie nur drei Teile besitzt, sollte man die Filme unbedingt in der richtigen Reihenfolge gucken. (©picture alliance/United Archives 2018)
Christin Ehlers Würde ein "König der Löwen"-Remake mit Benedict Cumberbatch notfalls aus eigener Tasche zahlen.

Die Geschichten aus Mittelerde sind auserzählt? Von wegen! Erst in diesem Jahr hat sich Amazon für mehrere Millionen die Rechte an einer "Der Herr der Ringe"-Serie gesichert. Bis die jedoch zu sehen sein wird, dauert es noch eine Weile, weshalb genug Zeit bleibt, die Geschichte über den Einen Ring und die fantastische Abenteuerreise von Frodo und Co. zu erleben. Damit dabei auch nichts schiefgeht, erklären wir Dir hier die korrekte "Der Herr der Ringe"-Reihenfolge – inklusive einiger spannender Fakten zur Trilogie.

1. "Der Herr der Ringe – Die Gefährten" (2001)

"Einen Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden": Diesen Teil des Ringgedichts kann inzwischen fast jeder mitsprechen, der die "Der Herr der Ringe"-Trilogie gesehen hat. Den Auftakt macht Teil 1 "Die Gefährten", der den Zuschauer mit auf eine spektakuläre Reise nimmt und durch Mittelerde mit all seinen Gefahren und Kreaturen führt.

Worum geht's? Mithilfe von Waldläufern, Zwergen und Elben macht sich Hobbit Frodo aus dem beschaulichen Auenland auf den gefährlichen Weg zum Schicksalsberg, um dort den Einen Ring zu vernichten und damit die Rückkehr von Sauron zu verhindern.

1. Fun Fact: Saruman-Darsteller Sir Christoper Lee war so ein großer "Herr der Ringe"-Fan, dass er seit der Veröffentlichung des Buches 1954 bis zu seinem Tod jedes Jahr mindestens einmal die Trilogie gelesen hat. Außerdem war er der einzige Schauspieler der Filme, der jemals Erfolgsautor J.R.R. Tolkien persönlich treffen durfte.

2. Fun Fact: Zunächst sollte Sean Connery den Zauberer Gandalf spielen. Er lehnte jedoch ab, weil er die Story nicht verstanden habe ...

3. Fun Fact: Dominic Monaghan, der Darsteller von Hobbit Merry, musste während der Dreharbeiten einen Fat-Suit tragen. Bei den herrschenden Temperaturen in Neuseeland musste er jeden Tag mindestens drei Liter Wasser trinken, um nicht auszutrocknen.

  • Originaltitel: "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring"
  • Laufzeit: 171 Minuten (Extended Version: 228 Minuten)
  • Kinostart: 19. Dezember 2001
  • Auszeichnungen: 4 Oscars

2. "Der Herr der Ringe – Die zwei Türme" (2002)

Worum geht's? Inzwischen hat sich die Gruppe um Frodo zersplittert und der mutige Hobbit ist mit seinem Freund Sam und dem hinterlistigen Gollum allein unterwegs. Parallel dazu kämpfen die beiden Hobbits Merry und Pippin, die sich in der Gefangenschaft der Orks befinden, ums Überleben. Ob Waldläufer Aragorn, Zwerg Gimli und Elb Legolas rechtzeitig ihre Freunde finden? Mit Saruman bekommen es die Gefährten zudem mit einem neuen Feind zu tun ...

1. Fun Fact: Ursprünglich sollte Andy Serkis in der "Der Herr der Ringe"-Trilogie nur für eine Sprechrolle engagiert werden. Regisseur Peter Jackson war jedoch von dessen Performance so beeindruckt, dass er ihn auch gleich für die Bewegungen per Motion-Capture-Verfahren haben wollte. Um seiner Stimme das Kratzen zu verleihen, trank Serkis zudem regelmäßig "Gollum-Saft", eine Mischung aus Honig, Ingwer und Zitrone.

2. Fun Fact: Die Schlacht in Helms Klamm dauerte vier Monate, bis sie endgültig im Kasten war. Peter Jackson konnte immer nur nachts drehen, was die Dreharbeiten in die Länge zog. Um keine Tiere während des Drehs zu verletzen, wurden die Speere aus Klopapierrollen gefertigt.

3. Fun Fact: Klar, auch in "Der Herr der Ringe – Die zwei Türme" gibt es den legendären Wilhelmsschrei. Wer genau darauf achtet, sieht an der Klammwall einen Elben in die Tiefe stürzen – und kann dabei den unverkennbaren Schrei hören.

  • Originaltitel: "The Lord of the Rings: The Two Towers"
  • Laufzeit: 172 Minuten (Extended Version: 235 Minuten)
  • Kinostart: 18. Dezember 2002
  • Auszeichnungen: 2 Oscars

3. "Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs" (2003)

Worum geht's? Während sich Sam und Frodo langsam aber sicher zum Schicksalsberg vorkämpfen, versammeln Aragorn, Legolas und Gimli alle Kräfte, um es mit dem Heer von Saruman und Sauron aufnehmen zu können. Doch Saurons Übermacht droht Mittelerde komplett zu zerstören – schaffen es Frodo und Sam rechtzeitig zum Schicksalsberg, um den Einen Ring endgültig zu vernichten?

1. Fun Fact: Regisseur Peter Jackson war eigentlich kein Fan der Untotenarmee. Für ihn war dieser Teil der Story zu unglaubwürdig. Er behielt es aber trotzdem im Drehbuch, um hartgesottene Fans nicht zu enttäuschen.

2. Fun Fact: "Der Herr der Ringe – Die Gefährten" hatte 540 CGI-Effekte, "Der Herr der Ringe – Die zwei Türme" hatte sogar 799. Die meisten hatte jedoch "Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs" mit satten 1488 CGI-Effekten.

3. Fun Fact: Frodo-Darsteller Elijah Wood besitzt die Fähigkeit, eine sehr lange Zeit nicht blinzeln zu müssen. Das kam ihm vor allem in einer Szene zugute: Als er in Kankras Höhle in einen Kokon eingesponnen gefangen gehalten wird, starrt er unbeirrt in die Kamera. Hierfür musste Peter Jackson keine Special Effects oder heimliche Schnitte verwenden.

  • Originaltitel: "The Lord of the Rings: The Return of the King"
  • Laufzeit: 197 Minuten (Extended Version: 263 Minuten)
  • Kinostart: 17. Dezember 2003
  • Auszeichnungen: 11 Oscars
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