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Diese 10 Film-Stories ergeben überhaupt keinen Sinn

Sinnlose Story: Da helfen auch Superkräfte nichts.
Sinnlose Story: Da helfen auch Superkräfte nichts. (©YouTube/Warner 2015)

So spannend ein Film auch sein mag, oft ergeben Fehler und Ungereimtheiten in der Story einfach gar keinen Sinn. Wir zeigen 10 unlogische Kino-Klassiker, die einem den Mund offen stehen lassen.

Absoluter Spoiler-Alarm! Es ist kaum möglich, eine sinnlose Film-Story zu beschreiben, ohne dabei etwas Wichtiges zu verraten. Solltest Du den einen oder anderen Film also noch nicht kennen, überspringst Du am besten den kompletten Eintrag.

1. "Zurück in die Zukunft" (1985)

Darum geht's: Diese Science-Fiction-Komödie ist einer der absoluten Kult-Streifen der 80er und eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Trotzdem hat die Story den einen oder anderen Haken: Im Film reist Marty McFly in die Vergangenheit und sorgt dafür, dass seine Eltern sich ineinander verlieben. Nebenbei erfindet er den Rock 'n' Roll und sorgt dafür, dass eine Unterwäsche-Marke nach ihm benannt wird.

Der Fehler: Anscheinend erinnert sich keiner der Beteiligten mehr an Marty, nachdem dieser das Jahr 1955 am Ende des Films wieder verlässt. Hätte sich seine Mutter später nicht ziemlich erschrocken, wenn sie einen Sohn bekommt, der exakt so aussieht wie der junge Mann, in den sie sich vor dem Abschlussball verknallt hatte? Mit ziemlicher Sicherheit hätte die Situation zu einigen Missverständnissen mit Papa George McFly geführt und das junge Familienglück vor einige Probleme gestellt.

2. "König der Löwen" (1994)

Darum geht's: Auch dieser Disney-Film gehört für viele Millennials zum Kulturschatz ihrer Jugend – allerdings lässt der Plot einen erwachsenden Menschen doch kritisch werden: Der böse Scar tötet seinen Bruder und wird so selbst zum Herrscher. Später kehrt Kronprinz Simba aus dem Exil zurück und rächt seinen Vater.

Der Fehler: Mal ganz abgesehen davon, dass Löwen nicht wirklich sprechen können – auch wenn Scar als Herrscher äußerst unqualifiziert ist und auch wenn seine Hyänen-Armee das Land verwüstet hat – wie kommt es, dass das gesamte Ökosystem zusammenbricht und die Savanne praktisch zur Wüste verkommt? Wie kann ein noch so inkompetenter Löwenkönig es dazu kommen lassen, dass der Regen ausbleibt und ganze Flüsse austrocknen? Und am besten: Kaum ist der rechtmäßige Herrscher wieder an der Macht, sprießt und gedeiht es wieder im Königreich.

3.  "Armageddon" (1998)

Darum geht's: Der Katastrophenfilm von Michael Bay offenbart so einige Löcher in seiner Story. Im Film soll ein wilder Trupp von Ölbohr-Experten einen Asteroiden sprengen, der ansonsten die Erde mitsamt Menschheit zerstören würde.

Der Fehler: Wer sich ernsthaft für eine Karriere als Astronaut interessiert, muss mindestens einen, eher mehrere Bachelor-Abschlüsse und ein Minimum an 1.000 Flugstunden als Pilot vorweisen. Auch als Laie darf man also mutmaßen, dass die Ausbildung zum Ölbohr-Spezialisten ein klein wenig zugänglicher ist. Anstatt also darauf zu bestehen, dass Bruce Willis die echten Astronauten, welche bereits acht Monate lang auf die Bohrmission vorbereitet wurden, schult oder ihnen zumindest per Funk zur Seite steht, lässt sich die NASA dazu breitschlagen, einen Haufen Prolls per einwöchigem Crash-Kurs zu Astronauten auszubilden? Bei den Dreharbeiten zum Film stellte Darsteller Ben Affleck Michael Bay wohl genau diese Frage, worauf dieser antwortete, er solle doch bitte einfach die Klappe halten.

4. "Fast & Furious 7" (2015)

Darum geht's: Diese Action-Film-Reihe gehört zu den Serien, die einfach kein Ende finden – und sich dabei nicht unbedingt in ihrer Qualität steigern. Die Story des siebten Teils ist schnell erklärt: Bösewicht Jason Statham tötet ein Team-Mitglied von Vin Diesel, sprengt dessen Zuhause in die Luft und bedroht direkt seine Familie. Natürlich wird sofort die ganze Crew zusammengetrommelt, um den Gangster zur Strecke zu bringen.

Der Fehler: Die Rennfahrer-Freunde wollen den Bösewicht ausfindig machen und müssen dazu erst ein Computerprogramm erbeuten. Mit diesem können sie sämtliche Kameras der Welt überwachen und Statham dann per Gesichtserkennung aufspüren. Der Bösewicht kommt ihnen dabei aber in die Quere und greift das Team mit allen Mitteln an. Moment, wieso vergessen die Freunde dann nicht einfach das Computerprogramm – schließlich ist der fiese Terrorist ja bereits gefunden? Keine Ahnung, stattdessen führt das Katz-und-Maus-Spiel die Beteiligten um den gesamten Globus.

5. "96 Hours - Taken 3" (2014)

Darum geht's: Als Ex-Geheimagent bleibt Liam Neeson auch nichts erspart: Nachdem seine Tochter schon von Menschenhändlern verschleppt wurde und seine Familie im zweiten Teil der Reihe von rachsüchtigen Gangstern angegriffen wird, wird er nun des Mordes an seiner Exfrau beschuldigt.

Der Fehler: Entsprechend der Film-Reihe kennt Liam Neeson keinerlei Gnade – unschuldig als Mörder verhaftet, flüchtet er vor der Polizei und macht dabei keine Gefangenen. Er verprügelt Beamte, schmeißt einen auf der Autobahn aus dem fahrenden Auto und bedroht einen anderen mit vorgehaltener Waffe, damit dieser mit dem Polizeiwagen in den Gegenverkehr springt. Die folgende Massenkarambolage füllt mindestens eine komplette Krankenhaus-Notaufnahme. Im weiteren Verlauf des Films erschießt der Held mehrere Personen, foltert einen Mann per Waterboarding und bringt ein Flugzeug von der Landebahn ab. Am Ende kann er allerdings seine Unschuld im Mordfall seiner Exfrau beweisen, was anscheinend sämtliche Verbrechen auf dem Weg dorthin rechtfertigt. Anstatt den Chaoten also lebenslänglich für seinen Amoklauf hinter Gitter zu bringen, wird er am Ende von den Gesetzeshütern mit einem lockeren Handschlag verabschiedet.

6. "Die Eiskönigin – Völlig unverfroren" (2013)

Darum geht's: Doch, auch ein Kinderfilm sollte einigermaßen Sinn ergeben, immerhin wollen wir die Heranwachsenden nicht durcheinander bringen. Im Disney-Hit "Die Eiskönigin" gibt es immerhin einen überraschenden Plot-Twist, denn der anfangs freundliche Prinz Hans stellt sich später als der eigentliche Bösewicht des Streifens heraus.

Der Fehler: Hans bezichtigt Königin Elsa des Verrats an ihrem Land um sie dadurch vom Thron zu stürzen. Offenbar war Hans entfallen, dass er in einer Autokratie lebt. Mit anderen Worten ist die Königin selbst der Staat und kann daher auch keinen Verrat begehen. Auch seine Idee, die Schwestern Elsa und Anna umzubringen damit er selbst zum König wird, ist nicht gut durchdacht – die Thronfolge würde wohl eher an den nächsten Blutsverwandten gehen. Hans ist ja lediglich der heimlich angeheiratete Ehemann der Schwester der Königin.

7. "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" (2004)

Darum geht's: Zeitreisen bringen im Film immer jede Menge Probleme für eine Story mit sich.  Im dritten Teil der "Harry Potter"-Verfilmungen wollen die Zauberschüler aus Hogwarts mit einem so genannten "Zeitumkehrer" das Leben von Sirius Black retten, indem sie die Ereignisse der Vergangenheit beeinflussen.

Der Fehler: Der Spannungsbogen des Filmes erreicht mit der Zeitreise seinen Höhepunkt, offenbar müssen Hermine und Harry sich mächtig ins Zeug legen um Sirius am See rechtzeitig vor den Dementoren zu retten. Wobei: Haben die beiden nicht eine Zeitmaschine? Wozu der Stress? Abgesehen davon: In den folgenden Sequels gerät Harry immer wieder in bedrohliche Situationen, aber anscheinend hat er ganz einfach beschlossen, Hermines Zeitmaschine nie wieder zu benutzen.

8. "Terminator" (1984)

Darum geht's: Auch dieses Action-Spektakel mit Arnold Schwarzenegger hat seine Probleme mit Zeitreisen. Der Krieg der Maschinen gegen die Menschen läuft so schlecht, dass beschlossen wird, einen Roboter in die Vergangenheit zu schicken. Dieser soll die Mutter des Widerstandskämpfers John Connor töten, um damit den Lauf der Geschichte zu ändern.

Der Fehler: Es stellt sich heraus, dass der Terminator absolut keine Ahnung hat, wie seine Zielperson aussieht. Daraufhin bringt er ganz einfach jede Sarah Connor um, die im Telefonbuch steht. Auch der eigentlichen Sarah wird das schnell klar, sie hätte also einfach den Namen ihres späteren Sohnes oder sogar ihren eigenen ändern können. Die Maschinen hätten dann eventuell nach einer Sarah Müller gesucht und mit ihrer Zeitreise rein gar nichts erreicht.

9. "Krieg der Sterne" (1977)

Darum geht's: Das sollte bekannt sein – es geht immerhin um "Star Wars". Im Nachhinein betrachtet ist die Story des ersten Teils der Saga trotz des unumstößlichen Kult-Faktors allerdings etwas hanebüchen. Zumindest wenn es darum geht, wie Luke überhaupt auf den Wüstenplaneten Tatooine gekommen ist.

Der Fehler: Als Anakin zu Vader wird, beschließt Obi Wan dessen Kinder an geheimen Orten im Universum zu verstecken. Er ahnt, dass Leia und Luke später noch wichtig werden könnten. Vaders Tochter bringt er stilecht als Prinzessin des Königshauses von Alderaan unter, bei Luke gibt er sich allerdings nicht ganz so viel Mühe: Diesen versteckt er ausgerechnet auf dem Heimatplaneten von Anakin und sucht als Pflegefamilie auch noch die des Stiefbruders aus. Darüber hinaus stellt er sicher, dass seine neue Familie ihn weiterhin mit dem Nachnamen Skywalker anspricht. Hinzu kommt, dass Vader trotz der Macht nicht spürt, dass seine Kinder sich während des Films mit ihm auf dem Todesstern befinden.

10. "Batman vs Superman – Dawn of Justice" (2016)

Darum geht's: Nach dem Riesen-Hype um diesen Superhelden-Blockbuster fielen die meisten Kritiken zu "Dawn of Justice" eher mittelmäßig aus. Vielleicht war die etwas schwache Story ein Grund dafür: Batman findet, dass Supermans Macht zu groß ist und beschließt daraufhin, ihn in die Schranken zu weisen.

Der Fehler: Um Superman zu besiegen benötigt Bruce Wayne das Element Kryptonit. In einem genialen Moment verpasst er dem damit beladenen Transportfahrzeug daher einen Peilsender. Nun könnte er sich eigentlich zurücklehnen und abwarten – stattdessen beginnt er im Batmobil eine nutzlose Verfolgungsjagd, durch die Zerstörung und Chaos über Gotham City gebracht wird. Und hinterher verwendet er dann doch den Peilsender um still und leise an das Kryptonit zu kommen.

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