Topliste

Diese 10 Filme könnten wir immer wieder gucken

Sonnenbrillen, gute Musik, lockere Sprüche: "Blues Brothers" wird auch bei wiederholtem Gucken nicht langweilig.
Sonnenbrillen, gute Musik, lockere Sprüche: "Blues Brothers" wird auch bei wiederholtem Gucken nicht langweilig. (©picture alliance/Mary Evans Picture Library 2016)

Manche Filme muss man einfach mehrmals schauen – egal, ob wegen der vertrackten Story, der umwerfenden Effekte oder schlicht, weil sie längst Kult sind. Hier stellen wir Dir zehn Lieblingsfilme vor, von denen wir einfach nie genug kriegen.

1. "The Big Lebowski" (1998)

Mit ihrem Film um einen Althippie aus Los Angeles, der eigentlich nur seinen Teppich zurückhaben will und sich plötzlich in einem Krimi voller Verrückter wiederfindet, lieferten die Coen-Brüder 1998 ein komödiantisches Meisterwerk ab. Jeff Bridges im Bademantel füllt die Hauptrolle der Gangster-Posse perfekt aus – und auch John Goodman, Julianne Moore und Steve Buscemi begeistern als schräge Charaktere mit dem ein oder anderen Dachschaden. Die Handlung des Films ist so absurd und völlig verdreht, dass man ihn schon allein deshalb mehrfach schauen sollte, um zu verstehen, was eigentlich abgeht.

2. "Zurück in die Zukunft" (1985)

Der kultigste Zeitreisefilm aller Zeiten hält sich nicht lang mit Paradoxien und Unmöglichkeiten auf, sondern erzählt in bester Märchen-Manier einfach eine gute Geschichte mit liebenswerten Charakteren. Allen voran: Michael J. Fox als jugendlicher Zeitreisender Marty McFly und Christopher Lloyd als schrulliger Wissenschaftler Doc Brown. Mit allen drei Teilen hintereinander kann man auch einen sehr langen, sehr dunklen Herbstabend launig verbringen.

3. "Pulp Fiction" (1994)

Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" ist pure Coolness in Filmform. Zahlreiche Szenen der Neo-Noir-Komödie um Gangster, Killer und verdammt leckere Burger haben längst Kultstatus erreicht. Echte Fans sprechen jeden zweiten Dialog von Samuel L. Jackson, Uma Thurman und John Travolta auswendig mit. Absolute Fanatiker legen zur berühmten Tanzszene zwischen Mia Wallace und Vincent Vega selbst eine heiße Sohle aufs Wohnzimmerparkett.

4. "Inception" (2010)

Christopher Nolans Heist-Thriller um Diebe, die sich in die Träume ihrer Opfer einschleichen, ist erzählerisch komplex, philosophisch anspruchsvoll und trotzdem hochspannendes und actionreiches Popcornkino. Leonardo DiCaprio überzeugt in der Hauptrolle als Meisterdieb mit dunklem Geheimnis. Tom Hardy, Ellen Page, Joseph Gordon-Lewitt und Marion Cotillard ergänzen den Allstar-Cast. Und dann wäre da noch die umwerfend druckvolle Filmmusik aus der Feder von Hans Zimmer...

5. "Und täglich grüßt das Murmeltier" (1993)

Dieser Klassiker fordert allein durch seine Story zum Mehrmals-Gucken auf! Bill Murray muss als stinkstiefeliger Fernsehmoderator immer wieder denselben Tag in der US-Provinz durchleben, bis er gelernt hat, seinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen. Aus der simplen aber originellen Grundidee macht Regisseur Harold Ramis ("Ghostbusters")  zusammen mit einem bestens aufgelegten Cast herzerwärmendes Feel-Good-Kino mit schöner Botschaft.

6. "Matrix" (1999)

Vergessen wir einmal kurz die zutiefst mittelmäßigen Teile zwei und drei der Trilogie. Was die Wachowski-Geschwister 1999 mit "Matrix" auf die Leinwand brachten, war in effekttechnischer Sicht nichts weniger als eine Revolution – und auch von der Handlung her alles andere ans Standardkost. Was, wenn unsere Realität nur eine virtuelle Projektion ist, damit unsere echten Körper in einer dystopischen Zukunft von Maschinen als lebende Batterien genutzt werden können? Auch über 15 Jahre nach dem ursprünglichen Release lassen wir uns auf dieses Gedankenspiel immer wieder gerne ein.

7. "Die nackte Kanone" (1988)

Der große Leslie Nielsen in seiner Paraderolle. Als tölpeliger Lieutenant Frank Drebin sorgt der Komiker in "Die nackte Kanone" für nichts als Chaos und ein wahres Feuerwerk an Gags. Die kommen in dermaßen hoher Taktung und sind in schöner Regelmäßigkeit so herrlich doof, dass mehrmaliges Gucken schon dringend empfohlen wird, um alles mitzubekommen! Wir empfehlen ausreichend Salbe für die unausweichlich wundgeklopften Schenkel.

8. "The Dark Knight" (2008)

Klar, eigentlich hängt der zweite Teil von Christopher Nolans "Batman"-Trilogie untrennbar mit "Batman Begins" und "The Dark Knight Rises" zusammen. Dass "The Dark Knight" auch alleine so einen hohen Wieder-Guck-Wert hat, liegt natürlich vor allem an Heath Ledger, der sich mit seiner Darstellung des Jokers ein Denkmal in der Filmgeschichte setzte. Einen derart intensiven und abgründigen Bösewicht werden wir in Superheldenfilmen so bald wohl nicht noch einmal sehen. Grund genug, sich vor diesem hier noch einige Male so richtig schön zu gruseln.

9. "Fight Club" (1999)

Ohne an dieser Stelle zu viel verraten zu wollen: Am Schluss von David Finchers "Fight Club" wirst Du den Film allein deshalb sofort noch einmal schauen wollen, um die Auflösung zu verstehen. Und dann noch einmal, um ihre Auswirkungen auf alles, was davor passierte, zu überprüfen. Und dann noch einmal, um diese schräge Parabel auf die Oberflächlichkeit des modernen Lebens angemessen zu würdigen. Und dann noch einmal ...

10. "Blues Brothers" (1980)

"We're on a mission from God. We're putting the band back together!" Zwei Sätze, die dieses kultige Roadmovie mit zwei saucoolen Hauptdarstellern und fetzigen Musiknummern auf den Punkt bringen. Dan Aykroyd und John Belushi spielen die sonnenbebrillten Helden, die mit den Auftritten ihrer Bluesband genug Geld verdienen wollen, um ein Waisenhaus zu retten. Natürlich geht das nicht ganz so leicht wie gedacht: Die Polizei, eine Countryband und eine rachsüchtige und schwer bewaffnete Ex-Geliebte (Carrie Fisher) gefährden das Unterfangen.

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