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Diese 10 Superkräfte wären im wahren Leben echt nervig

Hulks Fähigkeiten sind ein Segen und ein Fluch zugleich.
Hulks Fähigkeiten sind ein Segen und ein Fluch zugleich. (©Facebook/Avengers 2016)

Hulks Stärke, Wolverines Selbstheilungskräfte oder die Unsichtbarkeit einer Invisible Woman? Das sind Superkräfte, die sich bestimmt jeder einmal gewünscht hat. Doch nicht alle Fähigkeiten der Superhelden sind auch wirklich ein Segen.

1. Spidermans Fähigkeit, Wände hochzuklettern

Nach dem Biss einer radioaktiven Spinne entwickelt der unscheinbare Peter Parker Superkräfte. So kann er unter anderem dank eines klebrigen Sekrets an seinen Händen mühelos an Wänden hochklettern. So weit, so praktisch, doch im wahren Leben wären die klebrigen Hände ohne Frage eine Vorlage für Slapstickeinlagen, denn von einem Blatt Papier bis zu der Hand eines Bekannten würde schließlich alles daran kleben bleiben. Denn wer sich schon mal mit Kleber die Hände eingesaut hat, weiß, wie hartnäckig dieser sein kann.

2. Wolverines Unsterblichkeit

Die Filme der X-Men-Reihe haben es gezeigt: Seine enormen Selbstheilungskräfte machen den einsamen Wolverine nahezu unsterblich. Selbst sein Alter wird scheinbar weggeheilt. Auch wenn Unsterblichkeit zunächst einmal verlockend klingt, wäre dieses Geschenk auf Dauer doch eher ein Fluch. Alle geliebten Menschen um einen herum würden nach und nach versterben. Nach Millionen von Jahren würde man wahrscheinlich sogar noch den Weltuntergang miterleben müssen. Nein, Danke!

3. Die Unsichtbarkeit von Invisible Woman

Sich ganz ungestört aus dem Staub machen, dem gut aussehenden Nachbarn nachschnüffeln oder der Familie einen Streich spielen: Das ginge alles, wenn man sich wie Susan Storm aka Invisible Woman in den "Fantastic Four" unsichtbar machen könnte. Es gibt nur leider ein kleines Problem: Könnte ein Mensch sich tatsächlich unsichtbar machen, wäre er blind. Um zu sehen, muss nämlich das Licht von der Hornhaut reflektiert werden. Unsichtbarkeit würde das leider unmöglich machen. Blind und unsichtbar durch die Welt torkeln? Nicht wirklich erstrebenswert!

4. Das sensible Gehör von Superman

"Sorry, das habe ich akustisch nicht verstanden." Dieser Satz gehört einfach nicht in Supermans Sprachgebrauch. Mit seinem Supergehör entgeht dem Helden vom fernen Planeten Krypton nichts, selbst wenn es mehrere Kilometer entfernt passiert. Doch solch ein übersensibles Gehör ließe sich im wahren Leben kaum ausschalten. Auf lange Sicht würde einen die vermeintliche Gabe in den Wahnsinn treiben.

5. Sich wie Nightcrawler teleportieren

Ach, das wäre schon praktisch: sich in einem Moment vom zugigen Büro in die sonnige Karibik teleportieren. Der Nightcrawler gelangt über eine Zwischendimension an jeden gewünschten Ort. Doch es gibt eine Gefahr: Teleportiert sich der Nightcrawler an einen Ort, den er nicht kennt, kann er mit etwas Pech auf einmal in der Wand hängen bleiben. Mit Objekten verschmolzen würden Menschen mit dieser Fähigkeit elendig sterben. Bus, Bahn und Flugzeug sind da doch die bessere Option.

6. Hulks übermenschliche Stärke

Es ist die verbreitetste Kraft unter den Superhelden: eine übermenschliche Stärke. Dass diese jedoch nicht nur Vorteile mit sich bringt, macht die Comicfigur Hulk deutlich. Bei jedem Wutanfall verwandelt sich Dr. Bruce Banner in ein unkontrollierbares, grünes Monster. In dieser Form ist er zwar unglaublich stark, aber auch unberechenbar. Doch selbst wenn dieser Faktor entfällt, wäre es schwer seine Kräfte zu kontrollieren. Eine harmlose Umarmung könnte schon die Knochen der Liebsten brechen. Kein Wunder also, dass Hulk überzeugter Single ist.

7. Dr. Manhattans Fähigkeit, sich zu vergrößern

Dr. Manhattan ist ohne Frage ein ganz spezieller Superheld. Der Atomphysiker verlor bei einem Laborunfall seinen menschlichen Körper, konnte aber in Form eines blauen, haarlosen Superwesens überleben. Seine Größe verändert er dabei ganz nach Bedarf. Das wäre natürlich schon praktisch, um Dinge im obersten Regal zu erreichen. Für einen menschlichen Körper wäre dieser Zustand aber auf Dauer schädlich. Das zeigt nicht zuletzt, dass Menschen von überdurchschnittlicher Größe oft unter massiven Rückenschmerzen und Gelenkproblemen leiden. Aus der Traum!

8. Professor X Kunst, Gedanken zu lesen

Gerade beim ersten Date wäre es oft praktisch zu wissen, was er oder sie von einem hält. Doch auch bei Gehaltsverhandlungen wäre ein Blick in den Schädel des Chefs hilfreich. Professor X benutzt seine Fähigkeit natürlich nur für das Gute. Doch die Gedanken seiner Mitmenschen lesen zu können, ist definitiv ein zweischneidiges Schwert. Wer will schon plötzlich rausfinden, dass der Kumpel sich in Deiner Gesellschaft langweilt oder welche perverse Fantasien der Postbote hat? Genau, niemand!

9. Die Maske kann die Realität verändern

In "Die Maske" gerät eine geheimnisvolle, hölzerne Maske in den Besitz von Jim Carreys Figur. Einmal aufgesetzt vermag sie die Realität ganz nach den eigenen Wünschen zu verändern – selbst die Physik kann außer Kraft gesetzt werden. Klingt super und das ist es für die Hauptfigur Stanley Ipkiss zunächst auch. Doch es gibt natürlich wieder eine Kehrseite der Medaille, denn Loki, der nordische Gott des Schabernacks und der Bosheit, ergreift von einem Besitz. Die eigenen Handlungen sind damit einfach unkontrolliert und albern: Am nächsten Morgen muss das Desaster dann ausgebadet werden.

10. Rogues Fähigkeit, Energie aufzusaugen

Okay, jeder, der kein absoluter Psychopath ist, findet es nicht so prickelnd, alle Menschen nur mit einer Berührung zu töten. Das ist nämlich die Fähigkeit von Rogue im X-Men-Universum. Sie kann diese Mutation nicht kontrollieren und muss ihre Hände daher jederzeit mit Handschuhen bedecken. Praktischerweise kann sie sich jedoch auf diese Weise die Fähigkeiten anderer Mutanten kurzzeitig ausleihen. In der echten Welt wäre diese Begabung jedoch eher ein Fluch.

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