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Diese 11 Filme waren ursprünglich Games

Jake Gyllenhaal verkörperte in "Prince of Persia: Sands of Time" Hauptfigur Dastan.
Jake Gyllenhaal verkörperte in "Prince of Persia: Sands of Time" Hauptfigur Dastan. (©Facebook/PrinceOfPersiaMovie 2016)

Ob "Mortal Combat", "Street Fighter" oder "Resident Evil": Games sind schon seit über 20 Jahren eine gern verwendete Vorlage fürs Kino. Eine gelungene Verfilmung auf die Leinwand zu bringen, ist jedoch gar nicht so einfach. An die folgenden 11 Spiele haben sich in der Vergangenheit bereits einige mutige Filmemacher gewagt – allerdings nicht immer erfolgreich.

1. "Mortal Kombat"

Regisseur Paul W. S. Anderson ist ein Fachmann, wenn es darum geht, Games ins Kino zu bringen. Sein erstes Projekt war 1995 die Verfilmung des Beat-'em-up-Klassikers "Mortal Kombat". Von allen bisherigen Computerspielen, die es ins Kino geschafft haben, ist dieser Action- und Fantasyfilm laut Metacritic der erfolgreichste. Dafür sprechen auch die Einspielergebnisse: Bei Kosten von rund 18 Millionen US-Dollar hat er mit 122,1 Millionen letztendlich ein Vielfaches wieder davon eingespielt.

2. "Resident Evil"

2002 wagte sich Paul W. S. Anderson an ein weiteres Spiel: Seine Wahl fiel auf den Survival-Horror "Resident Evil". Mit den Teilen "Afterlife", "Retribution" und dem 2017 in den Kinos startenden "The Final Chapter" hat er die Spielereihe fürs Kino weiter fortgesetzt – und das ziemlich erfolgreich. Für "Apocalypse" und "Extinction" saß er zwar nicht auf dem Regiestuhl, schrieb allerdings die Drehbücher. Die Rolle der Hauptfigur Alice spielt seit Teil eins Milla Jovovich, mit der Paul W. S. Anderson seit 2003 verlobt und seit 2009 zudem verheiratet ist.

3. "Street Fighter – Die entscheidende Schlacht"

Erinnert sich noch jemand an den Actionfilm "Street Fighter – Die entscheidende Schlacht" aus dem Jahr 1994? Damals prügelte sich Jean-Claude Van Damme als Colonel William Guile über die Leinwand. Allerdings mit wenig Erfolg: Das Urteil der Kritiker war vernichtend.

4. "Final Fantasy: Die Mächte in dir"

Ende September 2016 erscheint der inzwischen 15. Teil der "Final Fantasy"-Reihe für PC und Konsolen. Schon im Jahr 2001 wurde sich einer Verfilmung angenommen, die mit Steve Buscemi, Donald Sutherland und Alec Baldwin einige namhafte Stars als Synchronsprecher dabei hatte. Übrigens: "Final Fantasy: Die Mächte in dir" war der erste komplett animierte Film mit einer realistischen Menschendarstellung.

5. "Alone in the Dark"

Wer über die Verfilmung von Games nachdenkt, dem kommt möglicherweise prompt ein Name in den Sinn: Uwe Boll! Schon mehrfach versuchte er sich mehr oder weniger erfolgreich an Kinoadaptionen von Spielen. 2005 stand "Alone in the Dark" auf dem Plan, in dem Christian Slater, Tara Reid und Stephen Dorff in der Hauptrolle zu sehen waren. Bei den Kritikern sollte Uwe Boll aber auch damit kein Glück haben: Von vielen wurde die Verfilmung zum schlechtesten Film des Jahres gekürt.

6. "Lara Croft: Tomb Raider"

Bereits die ersten "Tomb Raider"-Games hatten eine große Anhängerschaft. Doch nachdem Angelina Jolie in die Rolle der schlagfertigen Grabräuberin schlüpfte, war der Hype perfekt. Insgesamt zweimal ging Jolie auf Abenteuerreise und war mit Sicherheit nicht ganz unbeteiligt daran, dass die Filme nicht nur im Kino ein Erfolg waren, sondern auch weitere Games auf dem Markt erschienen.

7. "Hitman: Agent 47"

Seit sieben Games-Teilen schießt sich Auftragskiller 47 durch die Gegend und schaffte es sogar bis auf die Kinoleinwand. Nachdem 2007 eine erste Verfilmung mit Timothy Olyphant im Kino lief, folgte 2015 eine weitere Adaption mit Rupert Friend. Was vielleicht nur wenige wissen: Ursprünglich war Paul Walker für die Hauptrolle vorgesehen, musste aber nach seinem plötzlichen Unfalltod entsprechend ersetzt werden.

8. "Prince of Persia: Sands of Time"

Bei dem Gedanken an den Spieleklassiker "Prince of Persia" aus dem Jahr 1989 werden Kindheitserinnerungen wach, oder? Dementsprechend skeptisch wurde der Verfilmung von Disney aus dem Jahr 2010 entgegengeblickt. Als Dastan begab sich damals Jake Gyllenhaal auf die Suche nach dem Sand der Zeit. Die Euphorie der Kritiker hielt sich zwar in Grenzen, allerdings kam es auch zu keinem Verriss. Ein passabler Sommer-Blockbuster, der nicht nur Fans des Games ins Kino lockte.

9. "Max Payne"

2008 schlüpfte Mark Wahlberg in die Rolle von Detective Max Payne aus dem gleichnamigen Third-Person-Shooter. Doch auch bei dieser Verfilmung zeigten sich die Kritiker nicht gerade gnädig und straften den Actionfilm auf Metascore mit 31 Punkten ab – von möglichen 100!

10. "Silent Hill"

Schon der gleichnamige Survival-Horror aus dem Jahr 1999 ließ die Nackenhaare zu Berge stehen. Als dann 2006 die Verfilmung mit Radha Mitchell in der Hauptrolle ins Kino kam, ging die Suche nach dem Geheimnis von "Silent Hill" auf der Leinwand weiter. Der französische Regisseur Christophe Gans sparte nicht an gruseligen Kreaturen, weshalb es ein schauriges Wiedersehen mit Pyramid Head und den Krankenschwestern gab.

11. "Warcraft: The Beginning"

Eine Verfilmung des Kult-MMORPGs "World of Warcraft" war schon lange in der Planung. Doch immer wieder kam es zu Verzögerungen – unter anderem, weil es Schwierigkeiten bezüglich der Regisseure kam. Uwe Boll wollte sich die Rechte fürs Kino sichern, allerdings wollte Blizzard diese nicht verkaufen. Zumindest nicht an Boll. Dann sollte Sam Raimi die Regie übernehmen, stieg allerdings später aus. Am Ende nahm sich Duncan Jones der Verfilmung des Games an und feierte mit "Warcraft: The Beginning" einen ordentlichen Erfolg. Vor allem in China wurde der erste Teil der geplanten Trilogie abgefeiert und war sogar beliebter als "Star Wars: Das Erwachen der Macht". Am Ende spielte das bildgewaltige Fantasyspektakel allein in China über 65 Millionen US-Dollar ein, weltweit insgesamt 433 Millionen US-Dollar – bei einem Budget von 160 Millionen.

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