Topliste

Diese 12 Metal-Alben sollte jeder Fan im CD-Regal stehen haben

Wenn es um die besten Heavy-Metal-Alben geht, dürfen die Altmeister Metallica natürlich nicht fehlen.
Wenn es um die besten Heavy-Metal-Alben geht, dürfen die Altmeister Metallica natürlich nicht fehlen. (©picture alliance/AP/Invision 2017)

Ein Ranking der besten Heavy-Metal-Alben aufzustellen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit – schließlich gibt es viel zu viele Top-Alben von der harten Seite des Rock! Wir haben es trotzdem versucht. Komm mit auf einen Streifzug durch die Metal-Musikgeschichte, in der diese zwölf Alben bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

1. Black Sabbath – "Black Sabbath" (1970)

Fakt: Ohne Black Sabbath und ihr selbstbetiteltes Debütalbum gäbe es den Metal in seiner heutigen Form nicht. Ihre tief gestimmten Gitarrenriffs und düster-okkulten Texte legten den Grundstein für alles, was danach kam. Der Titelsong mit seinem tonnenschweren Riff ist auch heute noch ein leuchtendes Beispiel an Heavyness – und Gitarrist und "Riffmeister" Tony Iommi längst eine lebende Legende.

2. Motörhead – "Ace of Spades" (1980)

"Wir sind Motörhead und wir spielen Rock'n'Roll", pflegte Frontmann Lemmy Kilmister bei Konzerten des Trios stets zu verkünden, bevor er zu knarrigem Bass und schneidenden Gitarrenriffs ins Mikro röhrte. Fans nannten die räudige Mixtur auf dem Meisterstück "Ace of Spades" mal Punk, mal Heavy Metal – aber eigentlich ist es auch egal, welches Genreetikett man draufpappt: Auf jeden Fall sind die Briten und ihr bestes Album eines der Dinge, auf die sich Punks und Metalheads freundschaftlich einigen können.

3. Iron Maiden – "The Number of the Beast" (1982)

Mit ihrem dritten Album und ihrem neuen Sänger Bruce Dickinson hoben Iron Maiden den Heavy Metal 1982 in neue Höhen der Theatralität. Überbordende Melodien, harmonisierende Gitarren und galoppierende Rhythmen sind die Markenzeichen, die die Briten zu einem der bekanntesten Vertreter der New Wave of British Heavy Metal machen sollten – und "The Number of the Beast" zu einem der besten Metal-Alben aller Zeiten!

4. Slayer – "Reign in Blood" (1986)

Hart, schnell und fies: So wollte Heavy Metal Mitte der 1980er-Jahre klingen. Slayer waren härter, schneller und fieser. Ihren Thrash Metal reicherte die US-Band mit Einflüssen aus dem rauen Hardcore Punk an und drosch ihrem Publikum in nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit ein Album um die Ohren, das – bildlich gesprochen wohl – am ehesten mit einem blutigen Wirbelsturm vergleichbar ist.

5. Helloween – "Keeper of the Seven Keys II" (1988)

Die epischen Melodien und theatralischen Gesten, die unter anderem dank Iron Maiden im Metal populär wurden, dachte die Hamburger Metal-Band Helloween Ende der 1980er-Jahre konsequent zu Ende. Der Nachfolger von"Keeper of the Seven Keys" gilt als eines der wichtigsten und besten Metal-Alben im Power-Metal-Genre, das mit hymnischen Songs, kraftvollem klarem Gesang und virtuosen Gitarrensoli auslotet, wie nah sich Metal und Oper so kommen können.

6. Judas Priest – "Painkiller" (1990)

Judas-Priest-Sänger Rob Halford trägt nicht umsonst den Beinamen "Metal God": Der Brite hat mit seiner markanten Power-Stimme und seinem Leder-und-Nieten-Kleidungstil auf der Bühne nicht nur den Sound, sondern auch die Optik des Metal nachhaltig geprägt. Auf "Painkiller" lief er mit seiner Band Judas Priest in rasanten Songs voller Gitarrenriffs für die Musikgeschichtsbücher zu absoluter Hochform auf.

7. Metallica – "Metallica (The Black Album)" (1991)

Mit ihren vier ersten Alben hatten Metallica maßgeblich dazu beigetragen, den Heavy-Metal-Sound zu formen. Mit dem fünften, schlicht "Metallica" betitelten "schwarzen Album" wurde die Band zugänglicher als je zuvor und schaffte endgültig den Aufstieg in den Metal-Olymp. Songs wie "Enter Sandman" und "Nothing Else Matters" sind heute Genre-Klassiker und Metallica nicht nur im Metal eine der größten Bands aller Zeiten.

8. Pantera – "Vulgar Display of Power" (1992)

Das Album-Cover und der Titel machen schon vor dem Abspielen ganz gut deutlich, was von "Vulgar Display of Power" zu erwarten ist: ein brutaler musikalischer Schlag ins Gesicht, geführt von einer perfekt eingespielten Band, die ihren rohen Thrash Metal mit einem unnachgiebigen Groove kreuzt. Die Wut und Dunkelheit, die Heavy Metal seit den Anfangstagen auszeichnete, kommt bei Pantera und ihrem vielleicht besten Album geradezu mustergültig zum Ausdruck.

9. Fear Factory – "Demanufacture" (1994)

Heavy-Metal-Bands haben sich schon immer gern den dunklen Seiten des Lebens gewidmet und die Apokalypse mehr als einmal in fetten Riffs auf Platte gepresst. Fear Factory gelang das Mitte der 1990er-Jahre mit "Demanufacture" besonders eindrucksvoll: Im Mittelpunkt steht hier der Kampf Mensch gegen Maschine in einer dystopischen Zukunft. Die US-Amerikaner bilden das bedrohliche Szenario mit einem knallharten Sound ab, der chirurgisch präzise gespielt und kühl wie Chromstahl produziert war.

10. System of a Down – "Toxicity" (2001)

Die 1990er- und frühen 2000er-Jahre waren das Zeitalter des Crossover, in dem Bands wie Linkin Park, Limp Bizkit, Korn und Co. von Funk bis Hip-Hop so ziemlich alles mit Metal mischten. Der Sound von System of a Down war selbst in diesem Umfeld exotisch und kombinierte munter harte Thrash-Riffs, Hardcore-Shouting und sozialkritische Lyrics mit hymnischen Melodien und armenischer Folklore – und das gern innerhalb eines einzigen Tracks!

Mit dem Album "Toxicity" und Songs wie "Chop Suey!" gelang es den US-Amerikanern obendrein noch, echte Hits zu schreiben. Dieses Kunststück muss man erst einmal hinbekommen.

11. Opeth – "Watershed" (2008)

Seit Anfang der 1990er-Jahre arbeiteten Opeth unter Führung ihres Masterminds Mikael Akerfeldt beständig daran, aus brutalem Death Metal, abgedrehtem Progressive Metal und Folk-Einflüssen ihre ganz eigene Spielart zu kreieren. Alben wie "Blackwater Park" und "Still Life" machten die Schweden zu Genregrößen.

Doch ihr Meisterstück lieferten sie 2008 mit "Watershed" ab: Die Balance aus kompromissloser Härte und hinreißenden Melodien treffen Opeth hier perfekt, was die Platte zu einem der besten Metal-Alben der 2000er-Jahre macht.

12. Mastodon – "Crack the Skye" (2009)

Die US-Amerikaner Mastodon sind Experten auf dem Gebiet des Konzeptalbums, bei dem alle Songs zusammengehören und eine Geschichte erzählen. Mit "Crack the Skye" übertrafen sie sich in dieser Hinsicht selbst und gossen eine völlig abgedrehte Handlung in Musik, in der außerkörperliche Astralreisen, Wurmlöcher, Sekten und das russische Zarenreich tragende Rollen spielen.

Ähnlich irre ist auch der Sound der Platte, der monolithische Riffs, wahnwitzige Rhythmen und Gesang von gleich drei Sängern zu einem epischen Metal-Meisterwerk verschmilzt.

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