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Diese 8 Filme machen mit Surround Sound besonders viel Spaß

Ganz so massig muss Deine Anlage nicht sein, um "Mad Max: Fury Road" angemessen genießen zu können. Aber: Surround Sound wertet das Wüstenspektakel enorm auf!
Ganz so massig muss Deine Anlage nicht sein, um "Mad Max: Fury Road" angemessen genießen zu können. Aber: Surround Sound wertet das Wüstenspektakel enorm auf! (©Youtube/Tom Ebbrell 2016)

Atemberaubende Filmmusik, druckvolle Soundeffekte und endlose Klangräume: Manche Filme brauchen einfach Surround Sound, um richtig zu wirken! Diese acht Beispiele kommen mit dem Rundum-Klang besonders gut zur Geltung.

1. "The Dark Knight"

"The Dark Knight" gilt vor allem wegen Heath Ledgers Schauspielleistung in der Rolle des Jokers als Highlight von Christopher Nolans "Batman"-Trilogie. Mit einem Surround-Sound-System wirst Du aber auch die akustische Seite des Films neu zu schätzen lernen. Der Thriller schnürt ein stimmiges Klang-Gesamtpaket, das sich nie in den Vordergrund drängt, aber als Unterstützung der finsteren Bildsprache unverzichtbar ist – von der düsteren Filmmusik aus Hans Zimmers Feder über druckvolle Explosionen bis hin zu spannend inszenierten Verfolgungsjagden mit dem charakteristisch surrenden Batpod.

2. "Wall-E"

Pixars herzerwärmender Film um einen Schrottroboter auf der zerstörten Erde geht mit seinen akustischen Möglichkeiten so spielerisch um, wie man es erwarten würde. Neben einem wahnsinnigen Detailreichtum bei der Vertonung der desolaten Erde und ihrer Bewohner, kommen dabei auch witzige Surround-Effekte zum Einsatz – besonders eindrucksvoll zum Beispiel in einer Szene, in der sich Wall-E mithilfe eines Feuerlöschers durchs All katapultiert.

3. "Mad Max: Fury Road"

In "Mad Max: Fury Road" wird nicht lang gefackelt und nicht viel geredet. Dafür schöpft der dystopische Endzeitfilm um schnelle Autos und ihre irren Piloten in Sachen Sound aus den Vollen: Aufheulende Motoren, wilde Schießereien und gewaltige Explosionen kommen in Surround Sound einfach noch viel besser zur Geltung als in Stereo. Und natürlich ist da noch der völlig wahnsinnige Doof Warrior, der vor einer gewaltigen Verstärkerwand auf einem Truck festgeschnallt in die Saiten seiner E-Gitarre haut. Die derben Riffs dieses Gesellen schreien nach einer ordentlichen Anlage!

4. "Gravity"

Das oscarprämierte Sounddesign von Alfonso Cuaróns Weltraumthriller "Gravity" zeichnet sich vor allem durch die häufige Abwesenheit von Klang aus. Der Fakt, dass man im luftleeren Raum nichts hört, wurde hier – im Gegensatz zu den meisten anderen Science-Fiction-Filmen – nämlich ernst genommen. Wenn die Stille aber durchbrochen wird, dann richtig: Die Funkdialoge der Astronauten hören wir so deutlich, als würden wir mit Sandra Bullock oder George Clooney im Raumanzug stecken. Gewaltige Explosionen nehmen wir nur akustisch wahr, wenn sie durch Knochenschall übertragen werden. Und in der Einsamkeit des Weltraums hören wir nichts als Atmung und Herzschlag. Der dramatische Soundtrack wiederum überrollt uns förmlich.

5. "Interstellar"

Auch Christopher Nolans Sci-Fi-Epos "Interstellar" spielt in den Weiten des Weltraums, nimmt es mit der wissenschaftlichen Genauigkeit aber nicht ganz so ernst wie "Gravity". Kolossale Soundkulissen auf fremden Planeten gibt es trotzdem; außerdem schrieb Filmmusik-Maestro Hans Zimmer den Soundtrack und stellte dafür das gewaltigste Instrument überhaupt in den Mittelpunkt: eine Kirchenorgel, die den Boden im Surround-Heimkino zum Vibrieren bringt.

6. "Pacific Rim"

Gigantische Roboter, die gegen gigantische Ungeheuer kämpfen – diese simple Grundidee schreit geradezu nach gigantischen Bildern, die von eben solchem Sound untermalt werden! Und Regisseur Guillermo del Toro lässt sich nicht lange bitten: Sein Blockbuster gewordener Kleine-Jungs-Traum schüttelt reihenweise Explosionen, Strahlenwaffen und kollidierende Gliedmaßen aus dem Ärmel und hat das Klangarsenal parat, um Dir diese Urgewalt mit Nachdruck in die Ohren zu schmettern. Um Spannung aufzubauen, wird das akustische Dauerfeuer aber auch immer mal wieder fast auf Null zurückgedreht – und schlägt dann umso eindrucksvoller zurück.

7. "House of Flying Daggers"

Dieser 2004 veröffentlichte Film des chinesischen Regisseurs Zhang Yimou beeindruckt auf den ersten Blick vor allem mit akrobatischen Kampfsequenzen und einer halb-übernatürlichen Handlung, die ans Gleichnishafte grenzt. Wie virtuos hier mit dem Sound agiert wird, kommt erst richtig zum Tragen, wenn man den Film in Surround genießt. Bestes Beispiel: die Szene, in der eine blinde Tänzerin mit einem Schleier zielsicher eine Reihe von Trommeln trifft, die zuvor mit Bohnen beworfen wurden. Viel eindrücklicher kann man räumlichen Klang nicht filmisch inszenieren!

8. "Master and Commander"

Auch "Master and Commander" erhielt seinen Oscar für das beste Sounddesign völlig zu Recht. Der dynamische Klangreichtum des Historienepos an Bord eines Schiffs versetzt das Publikum mitten in die Szenerie und reicht von sanftem Meeresrauschen über das Knacken der Planke bis hin zu brausenden Stürmen und krachenden Kanonenschüssen. Wer ein Surround-Sound-System sein Eigen nennt, wird sich mehr als einmal fragen, ob der Boden eigentlich gerade wirklich schwankt.

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