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Diese 8 Schauspieler wurden während der Dreharbeiten ersetzt

Nicht witzig genug: Eric Stoltz musste die Rolle des Marty McFly an Michael J. Fox abtreten.
Nicht witzig genug: Eric Stoltz musste die Rolle des Marty McFly an Michael J. Fox abtreten. (©CC/Wikimedia/oscalito, CC/Wikimedia/DanielPetkov 2016)

"Der Herr der Ringe" ohne Viggo Mortensen? Oder gar "Zurück in die Zukunft" ohne Michael J. Fox? Zu all diesen Konstellationen wäre es um ein Haar gekommen. Welche Beinahe-Besetzungen es gab und warum es dann doch nichts wurde – die Liste zeigt es.

 1. Ryan Gosling in "In meinem Himmel"

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Für seine Rolle in "In meinem Himmel" zeigte Ryan Gosling etwas zu viel Einsatz. Mark Wahlberg sprang ein. (©(c) dpa - Report, Youtube/everything-for-everybody 2016)

Der Tod ihrer 14-jährigen Tochter wirft Jack und Abigail völlig aus der Bahn. Dabei ahnen sie nicht, dass die kleine Salmon sie aus ihrem ganz eigenen Jenseits beobachtet – oder doch? Im Fantasy-Drama "In meinem Himmel" wird Vater Jack von Mark Wahlberg verkörpert. Vorgesehen für die Rolle war aber eigentlich Publikumsliebling Ryan Gosling. Doch der hatte sich für die Rolle mal eben 30 zusätzliche Kilos angefuttert. Und das passte Regisseur Peter Jackson überhaupt nicht. Deshalb: Auftritt Mark Wahlberg!

2. Megan Fox in "Transformers 3"

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Die Zusammenarbeit mit Megan Fox gestaltete sich schwierig. Mit Rosie Huntington-Whiteley lief's besser. (©Youtube/DiabolicGrin, Youtube/vipmagazin 2016)

Zugegeben: Megan Fox ist zwischen den ganzen Riesenrobotern, Bundesagenten und dem stets wie zwölf Jahre alt wirkenden Shia LaBeouf ein echter Hingucker. Allerdings scheint es mit ihrem Taktgefühl nicht allzu weit her zu sein. Dass sie im dritten Teil des Mecha-Spektakels nicht mehr am Start ist, hat einen ganz bestimmten Grund: Sie hatte Regisseur Michael Bay angeblich mit Adolf Hitler verglichen. Dafür wurde sie in die Wüste geschickt. Shia LaBeouf bandelte in "Transformers 3 – Die dunkle Seite des Mondes" dann mit Topmodel und Jason-Statham-Partnerin Rosie Huntington-Whiteley an.

3. Russell Crowe und Dougray Scott in "X-Men"

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Hugh Jackman war nur dritte Wahl für die Rolle des "Wolverine". Er bekam sie trotzdem. (©CC/Wikimedia/Tony Shek, picture alliance/kpa 2016)

Inzwischen kann man sich kaum jemand anderen als Hugh Jackman in der Rolle des muskelbepackten Klingenschwingers Wolverine vorstellen. Doch der Australier war keineswegs erste Casting-Wahl. Zunächst wurde der Part Russell Crowe angeboten. Dessen Gagen-Forderungen waren jedoch so astronomisch, dass die Produzenten ablehnen mussten. Da kam Dougray Scott ins Spiel – wohl am besten bekannt als Bösewicht Sean Ambrose aus "Mission: Impossible II". Und genau der Film war es auch, der Scott einen Strich durch die Rechnung machte. Weil für "X-Men" bereits eine Fortsetzung geplant war und er mit "M:I 2" schon mehr als beschäftigt war, fiel die Rolle des Wolverine auch für ihn flach. Und so kam der damals noch recht unbekannte Hugh Jackman an seine Paraderolle.

 4. Anne Hathaway in "Beim ersten Mal"

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Katherine Heigl schnappte Anne Hathaway die Hauptrolle in "Beim ersten Mal" weg. (©CC/Wikimedia/Chrisa Hickey, Youtube/NewMoviesAndMore 2016)

Schwanger nach einem One-Night-Stand – dieses Schicksal ereilt Katherine Heigl in "Beim ersten Mal". Gedacht war die Rolle ursprünglich aber für Anne Hathaway. Doch die fand die Geburtsszene am Ende des Films "zu grausam". Regisseur Judd Apatow zögerte nicht lange und holte "Grey's Anatomy"-Star Katherine Heigl ans Set, die wegen ihrer langen Zeit bei der Ärzteserie wohl so einiges gewöhnt war.

5. Stuart Townsend in "Der Herr der Ringe"

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Stuart Townsend bekam für die Rolle des Aragorn eine unerhört kurzfristige Absage. (©picture alliance/dpa, picture-alliance/Mary Evans Picture Library 2016)

Stuart Townsend schaffte es nicht einmal ans Set von "Der Herr der Ringe". Er wurde einen Tag vor Beginn der Dreharbeiten gefeuert. Monatelanges Kampftraining und schweißtreibende Schwertkampfübungen waren damit umsonst. Doch warum? Die Macher des Fantasy-Spektakels fanden, Townsend wirke zu jung für die Rolle des Aragorn – ein Urteil, auf das sie durchaus auch früher hätten kommen können. Auf der anderen Seite gibt Viggo Mortensen, der letztendlich die Rolle des schwertschwingenden Waldläufers übernahm, einen ausgesprochen ansehnlichen Aragorn ab.

6. Eric Stoltz in "Zurück in die Zukunft"

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Nicht witzig genug: Eric Stoltz musste die Rolle des Marty McFly an Michael J. Fox abtreten. (©CC/Wikimedia/oscalito, CC/Wikimedia/DanielPetkov 2016)

Tatsächlich war Michael J. Fox von Anfang an für die Rolle des Marty McFly vorgesehen. Das Problem: Er war mit der Serie "Familienbande" so beschäftigt, dass er keine Zeit für "Zurück in die Zukunft" hatte. Deshalb wichen die Produzenten auf Eric Stolz aus. Doch nach vier Wochen war für ihn wieder Schluss: Stoltz war Regisseur Robert Zemeckis schlicht nicht lustig genug – der Humor passte einfach nicht. Und so kam Michael J. Fox doch noch dazu, eine seiner größten Rollen zu spielen.

7. Edward Norton in "The Avengers"

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Hochmut kommt vor dem Fall. Edward Norton (links als Hulk) kann ein Lied davon singen. Mark Ruffalo (rechts als Hulk) freut's. (©Youtube/Movieclips Trailer Vault, Facebook/Avengers 2016)

Wenn man es genau nimmt, wurde Edward Norton eigentlich nie vom "Avengers"-Set verbannt, weil er auch nie offiziell gecastet war. Allerdings ist Norton so ziemlich der einzige Schauspieler, der seine Superheldenrolle in "The Avengers" nicht wieder aufgenommen hat. Während zum Beispiel Robert Downey Jr. und Chris Evans erneut als Iron Man bzw. Captain America vor die Kamera traten, wurde Edward Norton als Hulk durch Mark Ruffalo ersetzt. Der Grund? Angeblich gab Norton ganz schön damit an, die Rolle des Hulk in "The Avengers" quasi schon in der Tasche zu haben. Regisseur Joss Whedon bootete den Schauspieler dann endgültig aus, als er hörte, dass Norton am Set angeblich ziemlich schwierig werden kann.

8. Frank Sinatra in "Dirty Harry"

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Smart vs. hart: Frank Sinatra war ursprünglich für die Hauptrolle in "Dirty Harry" vorgesehen. (©CC/Wikimedia/William P. Gottlieb Collection (Library of Congress), picture alliance/Keystone 2016)

Unglaublich, aber wahr: Clint Eastwood war nicht die erste Wahl für die Besetzung des gewieften Inspektors Harry Callahan! Die Filmemacher hatten ursprünglich Musiklegende Frank Sinatra im Sinn, als sie den Film in Angriff nahmen. Sinatra nahm die Rolle sogar an, hatte aber ein entscheidendes Problem: Er konnte den markanten Revolver, das Markenzeichen Dirty Harrys, einfach nicht hochheben – und zwar, weil er sich kurz zuvor beim Dreh von "Botschafter der Angst" das Handgelenk gebrochen hatte. Ärgerlich.

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