Topliste

"Dirty Dancing": 10 Fakten, die selbst Fans aus dem Takt bringen

Selbst drei Jahrzehnte nach dem Filmstart ist "Dirty Dancing" noch immer der Inbegriff des Tanzfilms.
Selbst drei Jahrzehnte nach dem Filmstart ist "Dirty Dancing" noch immer der Inbegriff des Tanzfilms. (©Tele München Gruppe via Concorde 2017)

Vor rund 30 Jahren tanzten sich Johnny und Baby mit "Dirty Dancing" in die Herzen der Fans. Trotz eines Mini-Budgets von nur sechs Millionen US-Dollar avancierte das romantische Drama zum Kultfilm. Warum dieser jedoch beinahe ohne Swayze gedreht worden wäre und wovor Grey Angst hatte, liest Du hier.

1. Überredungskünste nötig

Kaum zu glauben, aber wahr: Patrick Swayze musste Jennifer Grey mit Engelszungen überreden, für "Dirty Dancing" erneut mit ihm vor die Kamera zu treten. Der Grund: Schon 1984, bei den Dreharbeiten zum Thriller "Die rote Flut", kam das spätere Film-Traumpaar nicht gut miteinander aus.

Leider verbesserte sich die Stimmung auch im Laufe des neuen Projekts nicht wesentlich: So ist Swayzes genervter Gesichtsausdruck nicht gespielt, als er seiner Kollegin für eine innige Szene über den Arm streicht und Grey prompt anfängt zu kichern.

2. Swayze nur die zweite Wahl

Heute ist der Tanzfilm-Klassiker ohne seine beiden Hauptdarsteller unvorstellbar. Dabei wurde Patrcik Swayzes Part des Johnny Castle zunächst einem anderen angeboten: "Top Gun"- und "Batman Forever"-Star Val Kilmer! Der lehnte allerdings ab. Anschließend setzte sich Swayze gegen die restliche Konkurrenz durch, zu der auch "Titanic"-Darsteller Billy Zane gehörte.

3. Keine Lust auf Sequel

Nach dem großen Erfolg von "Dirty Dancing" boten die Macher Patrick Swayze rund sechs Millionen Dollar, dass der Schauspieler für ein Sequel noch einmal als Johnny auf der Leinwand den Takt angibt. Doch der Umworbene hält offenbar nichts von Fortsetzungen und wies das Angebot ab.

4. Beinahe-Baby

Oh, Baby! Auch Johnnys weibliches Gegenstück wäre fast eine andere geworden. Sarah Jessica Parker ("Sex and the City") sprach ebenfalls für die Rolle der 17-jährigen Protagonistin vor. Zudem war Jennifer Grey bereits 27 und damit zehn Jahre älter als Baby im Film. Dennoch ergatterte sie letztlich den Part der naiven Jugendlichen.

5. Das Glanzstück unter den "Dirty Dancing"-Songs

Als Sänger Bill Medley einen Anruf von Musik-Supervisor Jimmy Ienner bekam, der sich von ihm einen Song für "Dirty Dancing" wünschte, war Medley zunächst mehr als skeptisch. "Das klang nach einem schlechten Porno", so der Musiker im Interview mit Songfacts. Dennoch ließ er sich später von Ienner überzeugen und nahm zusammen mit Jennifer Warnes den Titel "(I've Had) The Time of My Life" auf. Der Ohrwurm wurde weltweit zum Hit und 1988 sogar mit einem Oscar als "Bester Song" ausgezeichnet.

6. "Mein Baby gehört zu mir"

Neben dem ikonischen Song wäre zudem beinahe ein legendäres Filmzitat entfallen. Den Satz "Mein Baby gehört zu mir", der im englischen Original noch "Nobody puts Baby in a corner" lautete, fand Swayze laut eigener Aussage schrecklich. Im Nachhinein gab der "Dirty Dancing"-Schauspieler jedoch zu, dass das Statement im Kontext des finalen Films durchaus funktionierte.

7. Einfach abgehoben

Apropos legendär: Kaum eine Szene der Filmgeschichte hat sich wohl so sehr ins Gedächtnis eingebrannt, wie die finale Hebefigur von Baby und Johnny. Geprobt wurde diese allerdings nie, denn Jennifer Grey fürchtete sich schlicht zu sehr. Sie wagte den Sprung nur ein einziges Mal – und damit war die Sequenz im Kasten.

Viele Jahre später sollte Oscarpreisträgerin und Großverdienerin Emma Stone ("La La Land") die berühmte Sequenz zusammen mit Co-Star Ryan Gosling für das Drama "Crazy, Stupid, Love." nachstellen – doch wie das Originalpaar geriet auch Stone fast in Panik. Sie habe einen regelrechten Nervenzusammenbruch bekommen, berichtete die Aktrice in der "The Graham Norton Show".

8. Kälteschock am Set

"Dirty Dancing" handelt zwar von einer Sommerliebe, der eigentliche Dreh fand jedoch im Oktober statt und so wurde Swayze und Grey beim Training im See alles andere als warm ums Herz. Laut Swayze war das Wasser eiskalt, dennoch musste der Take mehrfach gefilmt werden. Dies hatte zur Folge, dass sich die Lippen der Darsteller aufgrund der Kälte blau färbten, sodass im Film später keine einzige Nahaufnahme der Szene verwendet werden konnte.

9. Immergrün

Eine Herausforderung des Herbst-Drehs stellte die Umgebung dar, denn die Blätter der Bäume begannen, die Farbe zu wechseln. Damit im Film trotzdem alles sommerlich wirkt, musste ein ganzes Team von Dekorateuren die Blätter grün ansprühen.

10. Gescheitertes Remake

2017 wagte der US-Sender ABC das Unmögliche: Das Netzwerk produzierte eine Neuauflage von "Dirty Dancing". Das Remake mit Colt Prattes und Abigail Breslin in den Hauptrollen flimmerte am 24. Mai über die TV-Geräte – und erntete auf Twitter umgehend Hohn und Spott.

Artikel-Themen

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben