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Drachen, Monster und mehr: So sieht 2020 in vielen Filmen aus

Du denkst, 2020 hat es in sich? Dann sieh Dir mal an, was Hollywood sich so für dieses Jahr hat einfallen lassen!
Du denkst, 2020 hat es in sich? Dann sieh Dir mal an, was Hollywood sich so für dieses Jahr hat einfallen lassen! Bild: © Twentieth Century Fox 2019

Science-Fiction-, Horror- und Fantasyfilme spielen oft in einer mehr oder weniger entfernten Zukunft. Viele Filmemacher suchten sich dafür einst das Jahr 2020 aus – und entwarfen zum Teil wirklich dystopische Szenarien. Was uns laut Hollywood erwartet hätte? Unter anderem Drachen, hochhaushohe Monster – und andere spaßige Sachen.

"Die Herrschaft des Feuers" (2002)

In "Die Herrschaft des Feuers" haben Drachen die Erde übernommen. Der Fantasy-Actionfilm kam im Jahr 2002 heraus und präsentiert Zuschauern ein 2020, in dem die Menschheit auf der Liste der bedrohten Arten steht. Denn: Nachdem zwölf Jahre zuvor ein riesiger Drache in London erwacht ist, haben sich die feuerspeienden Flugechsen über die ganze Erde ausgebreitet. Sie legen die Welt in Schutt und Asche, sorgen für Chaos – und stillen ihren Hunger besonders gerne mit Menschen.

Auch wenn es 2020 mit dem Sommer gut meint – ganz so heiß geht es auf der Welt dann zum Glück doch nicht zu. Und selbst Drachen wurden in diesem Jahr bisher noch keine gesichtet.

"Edge of Tomorrow" (2014)

Fiese Aliens versuchen, die Erde zu übernehmen: Nur eines der Lieblingsszenarien von zahllosen Science-Fiction-Filmen. So tobt auch in "Edge of Tomorrow" der Krieg zwischen Menschheit und Außerirdischen. Im (fiktiven) Jahr 2020 erreicht die Schlacht schließlich ihren Höhepunkt. Mittendrin: Tom Cruise als Major Cage, der – gefangen in einer Mischung aus "Independence Day" und "Und täglich grüßt das Murmeltier" – den Laden retten soll.

In der Realität sind bisher weder Aliens gelandet, noch müssen Menschen nach ihrem Tod zwangsweise zurückkehren und denselben Tag immer und immer wieder durchleben. Aber immerhin haben wir es in Sachen Exoskelett-Technologie schon ein wenig in Richtung Alltagstauglichkeit geschafft.

"A Quiet Place" (2018)

Auch in "A Quiet Place" haben Aliens die Erde übernommen. Der Überraschungserfolg aus dem Jahr 2018 sah für unsere aktuelle Gegenwart trotzdem ziemlich leise Töne vor: Statt den spektakulären Krieg à la "Edge of Tomorrow" zu zelebrieren, schickt der Horrorfilm seine Protagonisten auf Flüstertour. Nur wer leise ist, kann den geräuschempfindlichen, aber ansonsten eher unbesiegbaren Aliens entkommen. Die Überlebenden setzen daher viel und oft auf Abschottung in möglichst geräuscharmer Umgebung.

Zwar sitzen zahllose Menschen in aller Welt 2020 tatsächlich unfreiwillig in ihren eigenen vier Wänden fest. Daran sind aber immerhin keine Aliens schuld – und sprechen dürfen wir wenigstens außerdem in normaler Lautstärke.

"Terminator: Dark Fate" (2019)

2020 ist – oder wird – ein entscheidendes Jahr für den weiteren Fortbestand der Menschheit. Zumindest, wenn es nach "Terminator: Dark Fate" geht. Im Film reist mal wieder einer der hartnäckigen Killerroboter in die Vergangenheit, um die Zukunft der Welt zugunsten der Maschinen zu verändern. Allerdings hat er – ebenfalls mal wieder – die Rechnung ohne Sarah Connor und den T-800 gemacht.

Bisher sieht es glücklicherweise nicht danach aus, als müssten wir uns noch in diesem Jahr auf einen Aufstand der Blechdosen gefasst machen – auch wenn mit Alexa, Siri und Co. die KIs tatsächlich immer mehr Haushalte erobern. Vorerst scheint uns die schlaue Technik aber nicht an den Kragen zu wollen.

"Pacific Rim" (2013)

Okay, genau genommen spielt "Pacific Rim" nicht im Jahr 2020 – oder besser gesagt: nicht nur. Wichtige Handlungspunkte fallen auf das Jahr 2013 (die Ankunft der Aliens) und zu einem Großteil auf das Jahr 2025 (das Schlimmste steht uns also noch bevor, yay!). Eine zentrale Wendung findet dann aber doch im Jahr 2020 statt: Raleigh Becket verliert seinen Bruder, steuert seinen Kampfroboter alleine an Land und zieht sich danach für Jahre aus dem aktiven Kampf gegen die Kaiju zurück.

Da sich in den vergangenen sieben Jahren keine hochhaushohen Monsteraliens haben blicken lassen, dürfte 2020 weiterhin relativ glimpflich für uns verlaufen. Die Frage, was 2025 uns zu bieten hat, bleibt allerdings spannend.

"Real Steel" (2011)

Dass Roboter nicht nur als fiese Angreifer und Feinde der Menschheit eine gute Figur in Sci-Fi-Filmen machen können, beweist "Real Steel". Der Film präsentiert uns eine Vision des Jahres 2020, in der mehr als mannsgroße Roboter menschliche Boxer im Ring abgelöst haben. Roboter-Boxen ist zum beliebtesten Sport der Welt avanciert. Gelenkt werden die metallenen Kämpfer im Ring per Sprachbefehl und Gestensteuerung – zum Teil von ehemaligen Boxern außerhalb des Rings.

Klingt unrealistisch? Du hast in letzter Zeit keinen einzigen Box-Roboter gesehen, der Dich vom Wahrheitsgehalt dieser 2020-Variante überzeugen würde? Dann denk doch mal an Smart-Home-Assistenten wie Alexa und Siri! Oder Deinen Staubsaugerroboter. Dass Technik auf Sprachbefehle und Gestensteuerung hört, ist heute tatsächlich keine Zukunftsmusik mehr. Bisher hat zwar noch keiner der praktischen Helfer sportliche Ambitionen gezeigt, das heißt aber nicht, dass da draußen nicht irgendwo ein kleiner Robo-Mike-Tyson nur darauf wartet, Deine Aufmerksamkeit zu ergattern.

"Mission to Mars" (2000)

Als unser direkter Nachbarplanet hat der Mars schon seit Jahren Begehrlichkeiten bei den Menschen geweckt. Aber nicht nur Wissenschaftler forschen fleißig an einem Weg auf den roten Planeten, auch Hollywood hat den Himmelskörper längst für sich entdeckt. Zumindest die Macher von "Mission to Mars" waren davon überzeugt, dass wir es 2020 schaffen würden, endlich die erste bemannte Raumfahrtmission dorthin auf den Weg zu bringen.

Eigentlich keine völlig unrealistische Einschätzung, immerhin kam der Film im Jahr 2000 heraus. Ein Jahr vorher hatte es die NASA-Sonde Mars Climate Orbiter (MCO) gerade bis in die Umlaufbahn des roten Planeten geschafft. Auch wenn MCO seinerzeit verloren ging, hätten wir es doch etwas über 20 Jahre später endlich bis zum Mars geschafft haben müssen, oder? Nein? Na dann vielleicht im nächsten Jahr – oder Jahrzehnt ...

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