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"Ein Mann für gewisse Stunden": 12 sehenswerte Filme mit Richard Gere

Richard Gere in "Arbitrage – Macht ist das beste Alibi"
Richard Gere in Arbitrage

Richard Gere ist vor allem für seine Auftritte in romantischen Komödien bekannt. Der US-Schauspieler kann es aber auch richtig düster, wie er in über 40 Jahren Hollywood-Karriere mehrfach unter Beweis stellte. Wir haben zwölf der bekanntesten Richard-Gere-Filme ausgewählt, die einen Platz auf Deiner Watchlist verdient haben.

"In der Glut des Südens"

Die frühen Filme des "Kinopoeten" Terrence Malick werden von Kritikern für ihre Bildgewalt gefeiert. Das Melodrama "In der Glut des Südens", auch bekannt unter dem Alternativtitel "Tage des Himmels", kann sogar einen Oscar für die "Beste Kinematografie" für sich verbuchen.

Der junge Richard Gere verkörpert Bill, der zur Zeit der Industrialisierung auf der Flucht vor dem Gesetz ist. Mit seiner Geliebten Abby (Brooke Adams) taucht er in Texas bei einem reichen, aber schwer kranken Farmer (Sam Shepard) unter. Da Bill das große Geld wittert, rät er Abby zur Ehe mit dem Farmer.

Erscheinungsjahr: 1978

"Ein Mann für gewisse Stunden"

Paul Schraders Crime-Thriller mit dem treffenden Originaltitel "American Gigolo" beschert Richard Gere den Durchbruch in Hollywood. Im Film genießt er als Callboy Julian Kaye ein Leben in Saus und Braus. Als jedoch eine seiner Kundinnen ermordet wird, gerät der "Mann für gewisse Stunden" unschuldig unter Verdacht.

Erscheinungsjahr: 1980

"Ein Offizier und Gentleman"

Zwei Oscars gab's für "Ein Offizier und Gentleman" – allerdings keinen für Richard Gere. Ein Goldjunge ging an Louis Gossett Jr. als "Besten Nebendarsteller", den anderen bekam der Film für den Titelsong "Up Where We Belong".

Hauptdarsteller Gere spielt in dem Drama einen Offiziersanwärter, der Jetpilot werden möchte. Dafür muss er den knallharten Drill in der Grundausbildung überstehen – doch schnell rücken die ganz großen Gefühle in den Vordergrund.

Erscheinungsjahr: 1982

"Atemlos"

Nein, gemeint ist nicht der im Deutschen gleichnamige Actioner mit "Twilight"-Star Taylor Lautner, sondern der Thriller "Atemlos" mit Richard Gere aus den 1980er-Jahren. Der punktet vor allem durch seinen Rock'n'Roll-Soundtrack!

In dem Drama gibt Gere den Kleinkriminellen Jesse, der in einem gestohlenen Sportwagen in eine Polizeikontrolle gerät. Jesse schießt auf den Polizisten und trifft ihn tödlich. Um der Festnahme zu entgehen, überredet Jesse seine unwissende Geliebte zu einer schicksalhaften Fahrt nach Mexiko.

Erscheinungsjahr: 1983

"Internal Affairs – Trau' ihm, er ist ein Cop"

Der deutsche Untertitel lässt es erahnen: Richard Gere ist als korruptem Cop absolut nicht zu trauen! Ein Spezialagent der Internal Affairs Division, gespielt von Andy Garcia ("The Untouchables"), kommt dem Wolf im Schafspelz langsam, aber sicher auf die Schliche. Inszeniert hat dieses spannende Duell der britische Starregisseur Mike Figgis.

Erscheinungsjahr: 1990

"Pretty Woman"

"Pretty Woman" ist wahrscheinlich DER Kultfilm der 1990er-Jahre! Julia Roberts und Richard Gere glänzen als Prostituierte und Geschäftsmann, die wider aller Umstände ihr ganz persönliches romantisches Märchen erleben.

Märchenhaft soll auch das erste Treffen des Hollywood-Dreamteams gewesen sein. Laut eigener Aussage zögerte Richard Gere, in "Pretty Woman" mitzuwirken, bis er seiner Schauspielkollegin begegnete. "Wir mochten uns sofort", erklärte Gere in der NBC-Show "Today". Als Regisseur Garry Marshall anrief, habe ihm Roberts einen Zettel mit der Aufschrift "Bitte sag ja!" zugesteckt – und das hat er dann getan.

Erscheinungsjahr: 1990

"Zwielicht"

Im clever inszenierten Psychothriller "Zwielicht" von Gregory Hoblit verteidigt Richard Gere als Staranwalt einen mittellosen Messdiener unter Mordverdacht, gespielt vom jungen Edward Norton ("Fight Club"). Dabei stellt sich immer wieder die Frage: schuldig oder unschuldig?

Der spannende Gerichtsfilm ist zugleich das Leinwanddebüt von Edward Norton. Seine herausragende Performance wurde gleich mit mehreren Auszeichnungen belohnt, darunter der Golden Globe für den "Besten Nebendarsteller".

Erscheinungsjahr: 1996

"Chicago"

Richard Gere bekam seinen Golden Globe für die Musical-Verfilmung "Chicago". Darüber hinaus wurde der hochkarätig besetzte Film von Rob Marshall in 13 Kategorien für den Oscar nominiert, sechs davon konnte "Chicago" für sich entscheiden.

In dem Blockbuster sind Renée Zellweger und Catherine Zeta-Jones als zum Tode verurteilte Mörderinnen zu sehen. Mithilfe eines bekannten Strafverteidigers (Gere) setzen die Frauen ein riesiges Medienspektakel in Gang, um ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Erscheinungsjahr: 2002

"I'm Not There"

"I'm Not There" ist eine der wohl ungewöhnlichsten Filmbiografien, die je produziert wurden. Denn: Regisseur Todd Haynes sucht sich nicht einen einzigen Darsteller für seine Verkörperung von Musiker Bob Dylan – er besetzt gleich sechs Schauspieler für ein und dieselbe Rolle! Oder eben auch nicht, denn Richard Gere, Cate Blanchett, Christian Bale, Heath Ledger, Ben Whishaw und Marcus Carl Franklin verkörpern gänzlich unterschiedliche Facetten von Dylans Persönlichkeit in unterschiedlichen Lebensphasen. So ist Gere als Revolverheld Billy the Kid zu sehen, der stellvertretend für den älteren Bob Dylan steht.

Erscheinungsjahr: 2007

"Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft"

Richard Gere, ein Hund und eine tragische Story, die den Zuschauer in Tränen aufgelöst zurücklässt – so lässt sich der Film "Hachiko" in aller Kürze zusammenfassen. Die US-Produktion ist an das reale Vorbild eines japanischen Akita-Hundes angelehnt, an dessen bedingungsloser Treue und Freundschaft zu seinem Herrchen (in der Verfilmung: Gere) nicht einmal der Tod rütteln kann.

Erscheinungsjahr: 2009

"Arbitrage – Macht ist das beste Alibi"

Der Thriller "Arbitrage" ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Nicholas Jareckis, der zuvor mit einem Dokumentar- und einem Kurzfilm auf sich aufmerksam machte. Für sein Hollywood-Erstlingswerk konnte er sowohl Richard Gere als auch Susan Sarandon ("Thelma & Louise") und Tim Roth ("Reservoir Dogs – Wilde Hunde") als Darsteller gewinnen.

Gere ist als reicher Finanzhai Robert Miller zu sehen, der sich im großen Stil verspekuliert. Nun gilt es, das Unternehmen so schnell wie möglich zu verkaufen. Und als wäre das nicht genug, begeht Miller bei einem Autounfall, bei dem seine Geliebte stirbt, Fahrerflucht. Mit allen Mitteln versucht der Hedgefonds-Manager, seine Taten zu verschleiern.

Erscheinungsjahr: 2012

"Time Out of Mind"

Ein Richard-Gere-Film, der besonders nachdenklich macht, ist "Time Out of Mind". Regisseur und Drehbuchautor Oren Moverman beschäftigt sich ungeschönt und ohne jegliche Sentimentalität mit der Frage, wie es den Menschen ergeht, die aus dem System der Gesellschaft gefallen sind.

Richard Gere überzeugt als alkoholsüchtiger Obdachloser, der durch die Straßen New Yorks streift und vorsichtig den Kontakt zu seiner entfremdeten Tochter sucht.

Erscheinungsjahr: 2014

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