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Entspannter Filmabend? Nicht mit diesen 13 nervigen Typen

Ein Kinoabend mit Freunden ist immer ein Fest – sofern niemand dazwischenquatscht oder mit Popcorn raschelt!
Ein Kinoabend mit Freunden ist immer ein Fest – sofern niemand dazwischenquatscht oder mit Popcorn raschelt! (©Getty Images/iStockphoto 2017)

Klasse, endlich Wochenende! Für viele heißt das: Ab ins Kino oder ein gemütlicher Filmabend in den eigenen vier Wänden mit Freunden. Klingt eigentlich nach einem spaßigen Ereignis – wenn es da nicht immer vereinzelte Kinogänger oder -freunde gäbe, die auf unterschiedlichste Art und Weise nur eins tun: furchtbar nerven! Hand aufs Herz: Wie viele der folgenden 13 Typen kennst Du auch – oder findest Du Dich sogar selbst wieder?

1. Der Zu-spät-Kommer

Der Klassiker: Alle sitzen endlich in ihren Sesseln, die Werbung ist vorbei und die ersten Minuten des Kinofilms sind angelaufen. Und dann hat er seinen großen Auftritt: der notorische Zu-spät-Kommer! Und nein, er sitzt nicht etwa in der letzten Reihe und am Rand, sondern – wie sollte es anders sein – mitten in der Mitte! So stolpert der Zu-spät-Kommer auch noch fröhlich die Reihen entlang, rempelt im schlimmsten Fall gegen die Köpfe der Vorderreihe und tritt auf Taschen und Popcorn-Tüten am Boden! Herzlichen Dank! Nächstes Mal gerne ein paar Minuten früher ins Kino kommen ...

 Auf der Suche nach seinem Platz: der klassische Zu-spät-Kommer. fullscreen
Auf der Suche nach seinem Platz: der klassische Zu-spät-Kommer. (©Getty Images/Purestock 2017)

2. Der Handy-Süchtige

Es ist ein Graus: Kaum ist das Licht im Kinosaal aus, da flimmert irgendwo ein Handy-Display. Da hilft auch die Werbung zum Handy-Verbot nichts und auch die Tatsache, dass 99 Prozent der Besucher im Saal sowieso keinen Empfang haben: irgendwer muss immer noch eine letzte Nachricht schreiben. Nächstes Mal einfach gleich das Handy ausschalten und komplett auf den Film konzentrieren – zwei Stunden offline sind kein Beinbruch.

 Im Kino gehört ein Handy ausgeschaltet – oder wenigstens auf lautlos gestellt. fullscreen
Im Kino gehört ein Handy ausgeschaltet – oder wenigstens auf lautlos gestellt. (©Getty Images/iStockphoto 2017)

3. Der Popcorn-Cruncher

Für die meisten gehört Popcorn zu einem typischen Kino- oder Filmabend einfach dazu. Doch wieso können einige Schleckermäuler ihre süßen oder salzigen Leckereien nicht geräuschlos essen? Damit offenbar auch das übrige Publikum Zeuge seiner Leibspeise wird, landet das Popcorn geräuschvoll im Mund und wird so lange gemampft, bis auch das letzte Krümelchen zerkaut ist. Pssssst!

 Popcorn im Kino darf auch gerne mit geschlossenem Mund gegessen werden. fullscreen
Popcorn im Kino darf auch gerne mit geschlossenem Mund gegessen werden. (©Getty Images/iStockphoto 2017)

4. Der Wühler

Und wo wir gerade schon bei Popcorn sind: Die Cruncher sind es auch meist, die offenbar eine Vorliebe für aufgeploppte Maiskörner ganz am Boden der Tüte haben. Statt sie nämlich einfach still von oben wegzunehmen, wird fleißig gewühlt. Lieber Popcorn-Fan: Ob von oben oder unten – die Nascherei schmeckt überall gleich.

 Viele Kinofreunde fragen sich immer wieder: Warum muss bis zum Grund der vollen Popcorn-Tüte gegraben werden? fullscreen
Viele Kinofreunde fragen sich immer wieder: Warum muss bis zum Grund der vollen Popcorn-Tüte gegraben werden? (©Getty Images/iStockphoto 2017)

5. Der Schlürfer

Der Mensch muss trinken. Viel trinken. Am besten bis zu zwei Liter am Tag! Genauso wie Popcorn gehört für viele zum entspannten Kino- oder Filmabend auch ein gekühltes Getränk, das es praktischerweise gleich mit Strohhalm gibt. Aber irgendwann ist die Cola, Spezi oder das Wasser alle – da kann man noch so erfolglos am Halm ziehen. Außer nervigen Geräusche, die vom Film ablenken, hat das jedoch keinen Effekt. Vielleicht sollten Kinobetreiber Refill-Becher erfinden, die sich selbst kurz wieder auffüllen?

 Genuss bis ganz zum Schluss! fullscreen
Genuss bis ganz zum Schluss! (©Getty Images/iStockphoto 2017)

6. Der ewige Fragensteller

Wer sich einen Film zu Gemüte führt, tut dies meist zum ersten Mal. Aber haben wir nicht alle den einen Freund im Bekanntenkreis, der einem immer wieder Fragen stellt, die man aber partout nicht beantworten kann? "Warum sagt er das? Wieso hat sie das denn jetzt gemacht? Wird der Nachbar etwa noch sterben?" Sorry, aber wir kennen den Film auch nicht. Und je mehr Fragen gestellt werden, desto weniger kann man sich auf den Film konzentrieren und am Ende für Antworten sorgen!

 Leute, wenn wir den Film auch nicht kennen – warum fragt ihr uns ständig irgendwas dazu? fullscreen
Leute, wenn wir den Film auch nicht kennen – warum fragt ihr uns ständig irgendwas dazu? (©Getty Images/iStockphoto 2017)

7. Der Geräuschemacher

Auch ein klassischer Typ, der im Kino oder beim Filmabend anzutreffen ist: der Geräuschemacher. Damit meinen wir nicht etwa jemanden, der ständig mit irgendwas knistert oder raschelt – ja, das nervt auch – sondern jemanden, der bei jeder spannenden Szene im Gruselfilm schreit, lauthals bei Komödien lacht oder bei Filmen, die ihm nicht gefallen, genervt herumstöhnt. Das muss doch nicht sein ...

 SCREAM! Einige Kinobesucher lassen andere anderen an ihren Gefühlen teilhaben. fullscreen
SCREAM! Einige Kinobesucher lassen andere anderen an ihren Gefühlen teilhaben. (©Getty Images/iStockphoto 2017)

8. Der Aufs-Klo-Renner

Heutzutage geht ein Film in der Regel rund zwei Stunden. Aber offenbar schaffen es einige Leute nicht, für diese Zeit still in ihren Sesseln zu verweilen: die Blase drückt. Zum Teil rennen einige Besucher schon nach einer halben Stunde aus dem Saal, um das WC aufzusuchen. Schon geht wieder das aufs Füße treten oder Stolpern über Taschen los. Und ähnlich wie beim Typ 1, dem Zu-spät-Kommer, sitzen sie meist mitten im Kinosaal. Kleiner Tipp: Wenn man zu schwacher Blase neigt, könnte man sich nächstes Mal doch einfach einen Platz am Rand suchen, oder?

 "Ups! 'Tschuldigung! Darf ich mal durch? Ich müsste zur Toilette!" fullscreen
"Ups! 'Tschuldigung! Darf ich mal durch? Ich müsste zur Toilette!" (©Getty Images 2017)

9. Die Plappertasche

Ein entspannter Filmabend ist nur dann ein eben solcher, wenn nicht die typische Plappertasche dabei ist. Irgendwer hat meist den gewählten Film schon gesehen und kann es sich im schlimmsten Fall dann nicht verkneifen ein paar Spoiler rauszuhauen. Oder er meldet schon mal an, dass gleich eine super erschreckende Szene kommt. Gut, danke, somit ist der Schockeffekt dann auch dahin.

 Spoiler mag niemand! Wirklich!! fullscreen
Spoiler mag niemand! Wirklich!! (©Getty Images/iStockphoto 2017)

10. Der Klugscheißer

"Das ist doch sooo unrealistisch! Physikalisch vollkommen unmöglich. Was für Stümper!" Kennt ihr auch jemandem in eurem Bekannten- oder Freundeskreis, der sich über jeden kleinen Logikfehler im Film aufregen kann? Das ist ja auch sein gutes Recht. Aber nächstes Mal einfach bis zum Abspann warten und lieber eine kleine Diskussionsrunde im Anschluss starten, als immer wieder den Film mit besserwisserischen Kommentaren zu stören.

 "Ich bitte Dich, wer hat denn da die Recherche gemacht? Das weiß doch jedes Kind, dass das so nicht funktioniert!" fullscreen
"Ich bitte Dich, wer hat denn da die Recherche gemacht? Das weiß doch jedes Kind, dass das so nicht funktioniert!" (©Getty Images/iStockphoto 2017)

11. Sherlock Holmes 2.0

Und auch sie gibt es immer wieder: Die spitzfindigen Detektive, denen selbst der kleinste Filmfehler nicht entgeht. Von der Armbanduhr im Mittelalterfilm oder einem Stück Mikrofon, das sich im Fenster spiegelt – den Nachwuchs-Sherlocks entgeht nix! Allzu nervig sind sie nicht, solange sie ihr Wissen bis zum Abspann für sich behalten könnten.

12. Der Rumknutscher

Klar, viele Paare gehen bei ihren ersten Dates ins Kino. Der Film ist dabei oft zweitrangig, da sie vor allem die Zweisamkeit in der Dunkelheit genießen möchten. Ein bisschen Fummeln hier, ein bisschen Knutschen da. Aber mal im ernst: Muss das mitten im Kinosaal vor unserer Nase sein, wenn wir den Film gucken möchten? Wenn euch der Film egal ist, dann sucht euch doch ein gemütliches Plätzchen in der letzten Reihe am Rand. Da stört ihr mit Sicherheit niemanden.

 Manche ziehen dem gewählten Film andere Aktivitäten vor ... fullscreen
Manche ziehen dem gewählten Film andere Aktivitäten vor ... (©Getty Images/iStockphoto 2017)

13. Der Wegschläfer

Der Abend könnte nicht schöner sein: Da hat man sich mit seiner Liebsten oder seinem Liebsten auf einen Film einigen können und es sich mit Popcorn und einem Glas Wein auf der Couch gemütlich gemacht. Beide wollen den Film unbedingt gucken – und nach spätestens der Hälfte des Films liegt einer der beiden schnarchend auf dem Sofa. Na, toll! Die Romantik ist dahin und den Fernseher kann man auch ausschalten, da man durch die Schnarcherei sowieso nichts mehr versteht ...

 So viel zum entspannten Filmabend mit dem Liebsten ... fullscreen
So viel zum entspannten Filmabend mit dem Liebsten ... (©Getty Images/iStockphoto 2017)

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