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Er ist in jedem Genre zu Hause: 16 Filme und Serien mit Kevin Bacon

Kevin Bacon Boston
Seit über 40 Jahren als Schauspieler tätig: Kevin Bacon ist ein echtes Arbeitstier. Bild: © Studiocanal GmbH / Karen Ballard 2020

Wahnsinn: Kevin Bacon hat inzwischen in beinahe 100 Filmen und TV-Produktionen mitgewirkt. Gar nicht leicht, sich da auf einige Highlights zu beschränken. Wir haben es versucht und unsere Empfehlungen für Deine Watchlist herausgepickt.

"Freitag, der 13." (1980)

Jeder fängt mal klein an: "Freitag, der 13." ist nicht das Schauspieldebüt von Kevin Bacon, allerdings startet er nach Cunninghams Slasher richtig durch. Der Schauspieler ist damals gerade einmal 22 Jahre jung. Im Film läuft es weniger gut für Bacon: Jason Voorhees hat es auf ihn abgesehen und stattet ihm in seinem Jugendzimmer einen blutigen Besuch ab.

"Footloose" (1984)

In Bomont herrschen andere Gesetze: In der Kleinstadt darf weder getanzt noch Alkohol oder Drogen konsumiert werden. Als der Musik liebende Ren (Kevin Bacon) mit seiner Mutter aus Chicago nach Bomont zieht, will er die Gegebenheiten nicht akzeptieren und versucht, die Bewohner für Tanz und Musik zu begeistern.

Spätestens mit "Footloose" hat Kevin Bacon den Sprung nach Hollywood geschafft – und Kenny Loggins mit dem titelgebenden Song einen Welthit geschrieben.

"Im Land der Raketen-Würmer" (1990)

Die Horrorkomödie mit Kevin Bacon ist längst Kult: In einer verschlafenen Stadt wird ein Bewohner nach dem anderen von einer mysteriösen Kreatur verspeist. Mithilfe einer Wissenschaftlerin kommen die Einwohner hinter den Spuk: Unter der Stadt lebt ein wurmartiges Monster in der Erde, das ohne Vorwarnung aus dem Boden schießt und nach Nahrung schnappt. Die Bewohner sind in ihrer Stadt gefangen – doch Val (Kevin Bacon) ist gewillt, einen Ausweg zu finden.

"Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben" (1990)

Regisseur Joel Schumacher schickt Hollywoods Superstars ins Jenseits: Kiefer Sutherland, Julia Roberts, William Baldwin, Oliver Platt und Kevin Bacon spielen in dem Sci-Fi-Drama fünf Medizinstudenten, die hinter das Mysterium Nahtoderfahrung kommen wollen. Sie spielen ein fragiles Spiel mit dem Tod, doch die Situation gerät aus den Fugen, als sie den Zeitpunkt der Rückkehr immer weiter hinauszögern.

2017 gab es übrigens ein Remake des dänischen Regisseurs Niels Arden Oplev, das trotz Starbesetzung (Ellen Page, Diego Luna, Nina Dobrev und einem Cameo von Kiefer Sutherland) bei Kritikern und Zuschauern gnadenlos durchfiel.

"Am wilden Fluß" (1994)

Seine fiese Seite zeigt Kevin Bacon im Abenteuer-Thriller mit Meryl Streep. Familie Hartman will ein paar spannende Urlaubstage verbringen und unter Leitung von Mama Gail (M. Streep) reißende Stromschnellen flussabwärts nehmen. Dann gesellen sich Wade (Kevin Bacon) und Terry (John C. Reilly) zu ihnen. Sie geben an, ihren Flussführer verloren zu haben und bitten Gail, sie durch die bevorstehende Höllenschlucht begleiten zu dürfen. Dann kommen die Hartmans hinter das Geheimnis von Wade und Terry – und setzen alles daran, lebend aus der Situation herauszukommen.

"Murder in the First" (1995)

Mitte der 1990er-Jahre liefert Kevin Bacon eine seiner besten Performances ab. In dem Gefängnisdrama, das angeblich auf einer wahren Begebenheit beruht, spielt er Henri Young, der im Alter von 16 Jahren nach Alcatraz kommt. Nach einem Fluchtversuch muss Young drei Jahre in einer dunklen Isolationszelle verbringen und wird regelmäßig in allen erdenklichen Formen misshandelt. Aus seinem Loch entlassen ist Youngs erste Tat, seinen Peiniger umzubringen – und ihm wird erneut der Prozess gemacht, dieses Mal soll es die Todesstrafe geben. Doch die Ankläger haben die Rechnung ohne den unerfahrenen, aber ambitionierten und engagierten Pflichtverteidiger James Stamphill (Christian Slater) gemacht. Er will seinen Klienten retten. Koste es, was es wolle.

Gewusst?
Schauspieler Udo Schenk ("In aller Freundschaft") ist der gängige Synchronsprecher von Kevin Bacon. Schenk leiht ebenfalls den Hollywoodstars Gary Oldman, Ralph Fiennes und Ray Liotta regelmäßig seine Stimme.

"Apollo 13" (1995)

Im gleichen Jahr geht es für Kevin Bacon auch hoch hinaus: Regisseur Ron Howard schickt ihn zusammen mit Tom Hanks und Bill Paxton auf eine folgenschwere Mission. "Houston, wir haben ein Problem" ist noch untertrieben, auf dem Weg zum Mond wird die Apollo 13 schwer beschädigt, und die Astronauten müssen mit einfachsten Mitteln versuchen, sicher auf die Erde zurückzukehren – und die Aussicht auf die erste Mondwanderung hintanstellen.

"Sleepers" (1996)

Den Sadisten lässt Kevin Bacon in "Sleepers" raushängen. Nach einem misslungenen Streich landen vier Jungs in einem Heim für jugendliche Straftäter. Dort erwartet sie die Hölle auf Erden, vier Aufseher vergreifen sich an den Kindern und verprügeln, vergewaltigen und misshandeln sie – allen voran Sean Nokes (Kevin Bacon). Viele Jahre später, die Jugendlichen sind erwachsen, treffen die Freunde wieder aufeinander und schwören Rache an ihren Peinigern.

"Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt" (1999)

Darf's ein bisschen mehr Mystery sein? Jake (Kevin Bacon) hört ihn diesem Film nach einer vermeintlich harmlosen Hypnose plötzlich die Stimme einer jungen Frau. Sie wird immer lauter, sodass er bald nicht mehr zwischen Realität und vermeintlicher Wahnvorstellung unterscheiden kann – bis er der Stimme genau zuhört und herausfindet, was sie von ihm will. Offenbar wurde das Mädchen getötet, und Jake soll dem Mord auf die Spur gehen und die Leiche der jungen Frau finden.

"Hollow Man – Unsichtbare Gefahr" (2000)

Zur Jahrtausendwende gibt's eine Neuauflage von H. G. Wells "Der Unsichtbare": Kevin Bacon spielt den egozentrischen Wissenschaftler Sebastian Caine, der mit seinem Team alles daransetzt, mithilfe von Phasenverschiebung Lebewesen unsichtbar zu machen. Nachdem die Versuche an Tieren erfolgreich sind, will Caine einen Test an Menschen vornehmen – und stellt sich selbst zur Verfügung. Allerdings gibt es Probleme, Caine wieder sichtbar zu machen, woraufhin der Wissenschaftler immer paranoider wird und zusehends durchdreht. So sehr, dass er seine Mitarbeiter zu stalken beginnt – und zu töten.

Paul Verhoeven musste für seinen Film viel Kritik einstecken, der Regisseur nahm deshalb im Anschluss eine Auszeit vom Filmedrehen.

"Mystic River" (2003)

Als Dave, Jimmy und Sean noch Kinder sind, erwischt sie ein angeblicher Polizist bei einem Streich. Als Strafe nimmt er Dave mit und misshandelt ihn tagelang – bis der Junge fliehen kann. 25 Jahre später treffen die Freunde wieder aufeinander: Jimmy geriet zwischenzeitlich auf die schiefe Bahn und war im Knast, Sean arbeitet als Cop in Boston. Als Jimmys Tochter ermordet wird, übernimmt Sean den Fall, und schnell gerät Dave ins Visier: Mit seinem Verhalten wirkt er mehr als verdächtig und für eine Wunde an seiner Hand hat er eine Erklärung, die ihm nicht einmal seine Frau abkauft. Dann knöpft sich Jimmy selbst Dave vor ...

"X-Men: Erste Entscheidung" (2011)

Kevin Bacon unternimmt sogar einen Abstecher in den Kosmos der Comicverfilmungen. Als Sebastian Shaw mischt er die X-Men gehörig auf.

Die 1960er-Jahre: Die politischen Spannungen zwischen den USA und der UdSSR verschärfen sich – eine Krise, die der Mutant Sebastian Shaw (Kevin Bacon) weiter anheizt. Sein Ziel ist es, mit allen Mitteln die Herrschaft der Mutanten über die Menschen zu erlangen. Die beiden Freunde Charles Xavier alias Professor X (James McAvoy) und Erik Lehnsherr alias Magneto (Michael Fassbender) setzen unterdessen alles daran, Shaws Pläne zu vereiteln und einen Krieg zu verhindern. Sie rekrutieren junge Mutanten und legen den Grundstein für ein "Institut für begabte Jugendliche". Unglücklicherweise teilen Professor X und Magneto nicht die gleichen Werte und Ziele, die Gemeinschaft der Mutanten teilt sich in zwei Lager.

"Cop Car" (2015)

Mit Kevin Bacon als Sheriff Kretzer ist nicht zu spaßen – schon gar nicht, wenn es um dessen Polizeiauto geht. Das bekommen zwei Zehnjährige am eigenen Leib zu spüren, als sie zufällig auf den Wagen stoßen. Da die Schlüssel noch stecken, entscheiden sich die Jungs für eine Spritztour – die in einem packenden Katz-und-Maus-Spiel endet. Was die Kids nämlich nicht wissen: Im Kofferraum des Autos befindet sich eine für den Sheriff äußerst wertvolle Ware, für die er sogar über Leichen geht ...

"The Following" (2013-2015)

Kevin Bacon wechselt 2013 das erste Mal vom Film zur Serie. In der Crime-Serie, die in Deutschland auf Sky zu sehen ist, spielt er den ehemaligen FBI-Agenten Ryan Hardy, der vor einigen Jahren den Serienkiller Joe Carroll hinter Gittern gebracht hat. Nach dessen Ausbruch, der nach kurzer Zeit wieder im Gefängnis endet, wird Hardy gebeten, erneut in die Ermittlungen einzusteigen. Er entdeckt, dass sich um Carroll ein Kult entwickelt hat, den dieser aus seiner Zelle über das Internet steuert: Carroll beauftragt seine Anhänger, in seinem Namen Morde zu begehen.

"Boston" (2016)

2013 wurde am Patriot's Day ein Anschlag auf den Boston-Marathon verübt, der drei Menschen das Leben kostete und mehr als 260 verletzte. Regisseur Peter Berg ("Collateral") rekonstruiert in seinem Drama die Ereignisse und zeigt die Jagd nach den Attentätern. Kevin Bacon übernimmt im Film die Rolle des FBI-Ermittlers und Special Agents Richard DesLauriers.

"You Should Have Left" (2020)

Ein weiterer Film mit Kevin Bacon steht schon in den Startlöchern: Zusammen mit Amanda Seyfried mischt er in der Verfilmung von Daniel Kehlmanns Roman "Du hättest gehen sollen" mit. Sie spielen die Eltern der kleinen Ella, die mit ihrer Tochter ein paar entspannte Urlaubstage in einem Haus in Wales verbringen wollen. Doch nach ihrer Ankunft geschehen seltsame Dinge, und schnell wird klar: Irgendetwas stimmt mit dem Gebäude nicht.

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