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"Fast & Furious"-Filme: 7 Dinge, die überhaupt keinen Sinn ergeben

Bei vielen "Fast & Furious"-Stunts müssen die Zuschauer die Logik einfach mal über Bord schmeißen.
Bei vielen "Fast & Furious"-Stunts müssen die Zuschauer die Logik einfach mal über Bord schmeißen. (©Universal Pictures 2017)

Atemberaubende Stunts, coole Locations und ein mit allen Wassern gewaschenes Team: Die "Fast & Furious"-Filme haben sich spätestens seit dem fünften Film der Reihe zu absoluten Blockbustern gemausert und vereinen eine treue Fangemeinde hinter sich. Dabei darf man nicht immer so genau hinschauen, denn manche Dinge machen bei "Fast & Furious" einfach überhaupt keinen Sinn. Wir haben die kuriosesten Drehbuchlöcher und absurdesten Stunts zusammengestellt.

1. Lettys Gedächtnisverlust

Lettys Storyline in "Fast & Furious" ähnelt im Großen und Ganzen einer Seifenoper: Erst wird sie tot geglaubt und lange und ausgiebig betrauert, dann kehrt sie Ewigkeiten später wie Phönix aus der Asche zurück, kann sich jedoch an ihre alten Mitstreiter und vor allem ihren Liebsten Dom nicht mehr erinnern. So soll erklärt werden, warum Letty sich nach ihrem vermeintlichen Tod im Auftaktfilm nicht sofort wieder der Gruppe anschloss, sondern erst in "Fast & Furious 6" zurückkehrte – und hier passenderweise ihr Gedächtnis zurückerlangte. Wir finden: Glaubwürdigkeit geht anders.

2. Der zeitliche Ablauf

Eigentlich sind die meisten "Fast & Furious"-Filme schön durchnummeriert, doch das muss noch lange nichts heißen. In chronologischer Hinsicht steht "Tokyo Drift", der dritte Film der Reihe, nämlich erst an Stelle sechs. Denn Fanliebling Han verliert eigentlich in diesem sein Leben, was zeitlich aber erst am Ende von "Fast & Furious 7" aufgegriffen wird...da steig noch einer durch.

3. Der Hochhaussprung von Abu Dhabi

Unter all den absurden Autostunts, Verfolgungsjagden und technisch unmöglichen Spielereien sticht eine Szene doch hervor: der berühmte Hochhaussprung von Dom und Brian in "Fast & Furious 7". In Abu Dhabi stehlen die beiden nicht nur einen diamantbesetzten Lykan HyperSport im Wert von rund 3 Millionen Euro, sondern springen mit diesem auch noch von einem Wolkenkratzer in den nächsten.

Als sie dann feststellen, dass der Sportwagen keine Bremsen verbaut hat, müssen sie in ihrer Not sogar noch einen weiteren Sprung in das nächste Gebäude einlegen. Fazit: Jegliche Kräfte, die die Power des Autos bremsen und einen Absturz höchstwahrscheinlich machen würden, werden hier geflissentlich ignoriert.

4. Die längste Landebahn der Welt

Die wahnwitzige Rollbahnszene in "Fast & Furious 6" ist eine der unterhaltsamsten Actionszenen aus dem Franchise, aber auch eine der unglaubwürdigsten. Weder das Verhalten des Flugzeugs, das von Dom & Co. am Abheben gehindert werden soll, noch das der beteiligten Autos macht in irgendeiner Weise Sinn. Zudem müsste die Rollbahn ganze 45 Kilometer lang sein, bedenkt man die Länge der Szene. Die längste Landebahn der Welt hingegen misst lediglich schlappe 5,5 Kilometer ...

5. Die Rehabilitation von Deckard Shaw

Warum Jason Statham alias Deckard Shaw in "Fast & Furious 8" auf einmal ein Verbündeter der Crew ist, Doms Kind rettet und zusammen mit Luke Hobbs sein eigenes Spin-off bekommt? Das weiß wohl niemand so genau, insbesondere wenn man bedenkt, dass Shaw am Ende von "FF6" den brutalen Tod des langjährigen Crewmitglieds Han zu verantworten hat. Normalerweise wäre diese Tat etwas, das Dom und Co. nicht einmal eben so verzeihen können.

6. Genie Tej

Ludacris' Figur Tej tauchte erstmals in "2 Fast 2 Furious" auf und wurde im zweiten Film der Reihe als ziemlich bodenständiger Mechaniker mit eigener Autowerkstatt eingeführt. Entwickelt hat er sich allerdings auf wundersame Weise zum Computergenie und Waffenexperten, der in Sekundenschnelle sämtliche Systeme hacken oder technische Probleme lösen kann. Woher diese wundersame Wandlung auf einmal kommt? Keine Ahnung!

7. Ciphers Auto-Hack

In "Fast & Furious 8" gibt es eine bemerkenswerte Szene, in der Charlize Theron alias Cipher auf der New Yorker 7th Avenue Hunderte Autos hacken und unter ihre Kontrolle bringen kann. Diese sind zwar ohne Frage eine mächtige Waffe und bringen unsere Helden mächtig in die Bredouille, als sie reihenweise Parkhäuser hinunterstürzen und Kreuzungen blockieren, doch nachvollziehbar ist der Hack noch lange nicht.

Schließlich handelt es sich bei den Fahrzeugen auf New Yorks Straßen nicht ausschließlich um selbstfahrende Autos und die Elektronik eines herkömmlichen PKWs lässt sich nun mal nicht hacken, um daraus ein ferngesteuertes Gefährt zu machen.

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