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Forbes-Liste: Die Hip-Hop-Topverdiener des Jahres 2016

Rapper Diddy ist laut Forbes der absolute Cash King 2016!
Rapper Diddy ist laut Forbes der absolute Cash King 2016! (©picture alliance/AP/Invision 2016)

Wer sich schon immer gefragt hat, wie viel Geld Rapper wie Kanye West, Jay Z oder Wiz Khalifa im Jahr so verdienen, erhält jetzt die Antwort: Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Liste der bestbezahlten Rapper des Jahres 2016 veröffentlicht. 

Dass die aktuell erfolgreichsten Rapper nicht am Hungertuch nagen, wird in ihrer Attitüde und Selbstdarstellung oft sehr deutlich. Speziell Kanye West macht keinen Hehl aus seinem Reichtum – ausgerechnet er landet jedoch nicht einmal in den Top Ten der jüngst erschienen Forbes-Liste der bestbezahlten Rapper des Jahres 2016. Und das, obwohl Kanye in den vergangenen zwölf Monaten immerhin 17,5 Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat.

10. Birdman

Mit 18 Millionen US-Dollar geht Platz zehn an den Südstaaten-Rapper Birdman alias Baby – und das weniger aufgrund seiner Plattenverkäufe, sondern mehr wegen der Einnahmen aus seinem eigenen Musiklabel Cash Money Records. Dort stehen unter anderem Stars wie Drake, Tyga, Nicki Minaj oder T-Pain unter Vertrag.

Vor Birdman setzt sich Kendrick Lamar, der in den vergangenen zwölf Monaten dank seines Bestseller-Albums "Untitled Unmastered" sowie Gigs und Werbeverträgen satte 18,5 Millionen US-Dollar einstreichen konnte. In der Musikszene wird er vor allem aufgrund seines Talents im Songwriting sehr geschätzt.

Pharrell Williams hat allen Grund, "Happy" zu sein. Sein Jahresverdienst: 19,5 Millionen US-Dollar. Dafür saß er als Coach in der Fachjury von "The Voice", kooperierte aber auch mit einigen Fashionlabels. Zudem ist er seit Kurzem Teilhaber der niederländischen Modemarke G-Star Raw.

Mit 20 Millionen US-Dollar Jahresgehalt lief es für Pitbull 2016 ziemlich rund! Ergebnis: Platz sieben im Forbes-Ranking. Ein Blick auf seine Werbeverträge verrät, dass er neben Snoop Dogg die meisten besitzt und dadurch einen Großteil seines Vermögens bezieht. Playboy, Voli Vodak, Dr. Pepper und Dodge sind nur einige der Werbepartner.

Die einzige Frau unter den Rappern in der Forbes-Liste ist Nicki Minaj. Als Queen unter den Cash Kings flossen im vergangenen Jahr 20,5 Millionen US-Dollar auf ihr Konto – auch dank ihrer erfolgreichen "The Pinkprint"-Tour und lukrativer Werbeverträge mit MAC.

Nicht mehr in 500.000-Dollar-Sprüngen, sondern gleich hoch auf 24 Millionen US-Dollar Jahresgehalt geht es für Wiz Khalifa. 2016 war das bisher erfolgreichste Jahr für den Rapper: Er stand nicht nur für zahlreiche Konzerte auf der Bühne. Mit seinem Album "Khalifa" landete er im Februar dieses Jahres prompt auf Platz sechs der US-Billboard-Charts.

Drake ist nach wie vor auf einem Höhenflug: Sage und schreibe 38,5 Millionen US-Dollar hat der Kanadier laut Forbes in den vergangenen zwölf Monaten  eingenommen – unter anderem auch, weil er nach Adele mit seinem "Views" das meistverkaufte Album des Jahres abgeliefert hat.

So erfolgreich wie vor zwei Jahren lief es für Dr. Dre 2016 zwar nicht. 2014 kassierte der Mitgründer der erfolgreichen Kopfhörermarke Beats durch den Verkauf an Apple rund 500 Millionen US-Dollar. Immerhin: 41 Millionen US-Dollar durch das Biopic "Straight Outta Compton" sowie sein Album "Compton", das im August 2015 erschien, katapultieren Dre immer noch auf Platz drei.

Wie man sich ganz ohne neues Album oder große Konzerte den zweiten Platz sichert, weiß Jay Z. Seine Beteiligungen an mehreren Unternehmen brachten ihm ein Jahreseinkommen von steilen 53,5 Millionen US-Dollar ein. Teurem Champagner und Cognac sei Dank.

Getoppt wird das nur noch von einem: Sean Combs, alias Diddy, kann ein jährliches Einkommen von 62 Millionen US-Dollar vorweisen. Der Spitzenreiter der Forbes-Liste macht inzwischen allerdings das meiste Geld durch Unternehmensbeteiligungen, die wenig mit Musik zu tun haben – wie zum Beispiel durch einen Deal mit Diageo's Ciroc Wodka.

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