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"Game of Thrones": Die 7 größten Logikfehler bis Staffel 7

Zumindest in einer Fantasy-Serie machen Drachen Sinn. Dennoch gibt es einige Logikfehler in "Game of Thrones".
Zumindest in einer Fantasy-Serie machen Drachen Sinn. Dennoch gibt es einige Logikfehler in "Game of Thrones". (©HBO/Sky 2017)

Viel zu lange mussten wir auf die neuen "Game of Thrones"-Folgen warten. Und kaum einen Wimpernschlag später ist Staffel 7 auch schon wieder vorbei. Doch trotz des Hypes um die Erfolgsserie von HBO bleiben noch immer ein paar Logikfehler, die etwas das Gesamtbild trüben – so wie diese sieben.

1. Reisen in Lichtgeschwindigkeit

Vor allem in Staffel 6 und 7 wurde eine Sache deutlicher denn je: Die Figuren reisen in der "Game of Thrones"-Welt inzwischen unfassbar schnell von einem Ort an den anderen. Und damit meinen wir nicht in die Nachbarstadt, sondern kurzerhand auf einen völlig anderen Kontinent. Zum Beispiel ist Varys am Ende von Staffel 6 von der Stadt Meereen in der Sklavenbucht von Essos nach Sonnenspeer gereist. Das ist die Hauptstadt von Dorne und befindet sich im südlichen Westeros.

Und auch Arya erreichte in Lichtgeschwindigkeit Braavos, die mächtigste der Freien Städte von Essos. Andere Figuren hingegen brauchen gefühlt Jahre (oder zumindest mehrere Folgen), um zumindest innerhalb eines Kontinents in die benachbarte Region zu gelangen.

2. Schwere Bauchwunde? Kein Thema für Arya

In jeder Serie und jedem Film wird dem Zuschauer weisgemacht, dass Bauchwunden meist tödlicher als zum Beispiel Schusswunden in der Brust sein können. Umso erstaunlicher, dass Arya den brutalen Messerangriff der Heimatlosen so problemlos überstehen konnte. Dabei stach diese nicht nur mehrfach auf die Stark-Tochter ein, sondern drehte das Messer auch noch im Bauch. Egal, wie tough Arya auch sein mag, das hätte sie wahrlich nicht überleben können – erst recht nicht ohne Operation.

3. Bran überlebt Sturz aus Turm – echt jetzt?

Und wenn wir schon bei überraschenden Überlebenskünsten sind: Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass jemand – genau genommen ein Kind – den Sturz aus schwindelerregender Höhe überlebt? Der Turm, aus dem Bran in der ersten Episode von Staffel 1 gestoßen wurde, gleicht einem mehrstöckigen Hochhaus. Selbst Jaime Lannister war sich seiner vermeintlich tödlichen Tat äußerst sicher. Wer rechnet denn schon damit, dass die Stark-Kinder offenbar unkaputtbare Innereien und ein Titanskelett haben?!

4. Melisandre war schon mal ohne Halskette zu sehen – und ist nicht gealtert

Was für ein gruseliger Moment, als Melisandre ihre Halskette abnahm und plötzlich um gefühlt 200 Jahre gealtert ist. Offenbar hat ihr schmückendes Accessoire verjüngende Kräfte. Irgendwie wenig überraschend bei einer Hexe. Im Gegensatz zu der Tatsache, dass Melisandre schon früher einmal ihre Kette abgenommen hat und damals nicht gealtert ist. Jung wie eh und je nahm sie ein wohltuendes Bad. Ob sich die "Game of Thrones"-Macher erst im Nachhinein überlegt haben, wie cool eine magische Kette wäre?

5. Khal Drogo kann Gold im Nu schmelzen

Das Mitleid hielt sich bei den Fans in Grenzen, als Viserys Targaryen von Khal Drogo mit einem Eimer flüssigem Gold übergossen wurde. Selbst Schuld, wenn man immer nach einer goldenen Krone jammert ... allerdings erscheint es doch ein wenig unglaubwürdig, dass der Anführer der Dothraki innerhalb weniger Minuten seine Goldmünzen verflüssigt bekommen hat. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus kann dies nicht möglich sein.

6. Die Wiederauferstehung von Jon Snow

Ein kleiner Zauberspruch von Melisandre und schwuppdiwupp stand Jon Snow wieder von den Toten auf. Wahnsinn, was eine Hexe so alles kann. Komisch nur, dass es kein langwieriges und mehrteiliges Ritual erfordert hat – wie damals bei Stannis Baratheon. Damit er König werden konnte, gebar Melisandre ein Geisterbaby, Stannis musste Blut trinken und sogar seine eigene Tochter als Opfer verbrennen lassen. König wurde er am Ende dennoch nicht ... aber jemanden ins Leben zurückzuholen, soll so viel einfacher sein? Wohl kaum ...

7. Warum tötet Daenerys den Nachtkönig nicht einfach mit Feuer?

Daenerys Targaryen hat nicht nur einen Großteil der Lannister-Armee mithilfe ihres Drachens zu Soldaten am Spieß verarbeitet. Auch gegen die Wiedergänger hat die Feuerattacke von Drogon wahre Wunder gewirkt. Im "Game of Thrones"-Finale von Staffel 7 stellte auch Jon Snow noch einmal unter Beweis, dass sich die Untoten ganz einfach verbrennen lassen. Da stellt sich uns doch die Frage: Warum machen sich alle in Westeros so einen Kopf und hecken Schlachtpläne gegen den Nachtkönig und seine Gefolgschaft aus? Ein beherzter Atemzug von Drogon und seinem Zwillingsdrachen und schon gehört die Bedrohung aus dem Norden der Vergangenheit an. Hach, wenn es doch nur so einfach wäre ...

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