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Gar nicht so weit, weit entfernt: Traumhafte "Star Wars"-Drehorte

Als Schauplatz für den Planeten Ahch-To diente die irische Insel Skellig Michael.
Als Schauplatz für den Planeten Ahch-To diente die irische Insel Skellig Michael. (©Flickr/Hauke Musicaloris 2018)

Der große Reiz des "Star Wars"-Universums besteht darin, dass man mit unseren Helden Luke, Leia, Han Solo und Rey in fremde Galaxien reisen kann. Die Drehorte, die für diese faszinierenden Welten Pate standen, sind aber tatsächlich gar nicht so weit entfernt, wie man glauben könnte.

Diese sieben über den ganzen Globus verteilten Schauplätze erwecken die Welt der Jedi und ihre Planeten zum Leben.

1. Crait – Salar de Uyuni, Bolivien

Der Salar de Uyuni sieht aus wie von einer anderen Welt. (© 2018 Flickr/roman korzh)

In "Star Wars: Die Letzten Jedi" lernen wir den unbewohnten Mineralienplaneten Crait kennen, der seine rot gefärbten Erde unter einer weißen Salzkruste verbirgt. Diese mineralische Welt war einst der Standort eines Außenpostens der Rebellenallianz.

Eine eindrucksvolle Kulisse für den Schauplatz bot die Salar de Uyuni im Südwesten Boliviens. Hinter diesem Namen verbirgt sich die größte Salzpfanne der Erde, die mehr als 10.000 Quadratkilometer umfasst. Das Besondere an dem Salzsee: Bei hoher Sonneneinstrahlung reflektiert das Salz das Licht auf eine Weise, dass der Salar de Uyuni wie ein gefrorener See aussieht.

2. Naboos Seeufer – Villa del Balbianello, Italien

Eine Villa am Comer See bot in Episode II eine malerische Kulisse für Naboo. (© 2018 Flickr/dominiqueb)

Romantik ist in "Star Wars" tatsächlich rar gesät, doch wenn eines der größten Liebespaare der Saga den Bund der Ehe eingeht, wird geklotzt und nicht gekleckert. So gaben sich Anakin Skywalker und Padmé Amidala in "Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger" heimlich an einem idyllischen Seeufer in Naboo, der Heimat der jungen Politikerin, das Jawort.

Und wo sonst als in Bella Italia, ist ein passenderer Ort für die Liebesschwüre des Paares zu finden. Als Drehort wurde die Villa del Balbianello gewählt, die mit ihrem terrassenförmigen Garten den Comer See malerisch überblickt. Währen der Saison kann dieser auch besichtigt werden.

3. Tatooine – Ksar Haddada, Tunesien

So stellt sich George Lucas Sklavenquartiere vor. (© 2018 Flickr/Bartek Kuzia)

Im Outer Rim, also dem äußersten Rand der "Star Wars"-Galaxie, befindet sich der Wüstenplanet Tatooine. In dem kargen Klima fern der galaktischen Republik leben vor allem Sklavenhändler, Schmuggler und Kopfgeldjäger. Dort wächst Anakin Skywalker als Sklavenkind auf, bis er aufgrund seiner Machtbegabung von Obi-Wan Kenobi aufgenommen und zum Jedi-Ritter ausgebildet wird. Und auch sein Sohn Luke verbringt dort seine Jugend.

Als Schauplatz des kargen Planeten diente seit dem Start der Saga Tunesien, das mit seinem trockenen Klima und seinen Höhlenwohnungen in Matmata, Speicherburgen in Ksar Ouled Soltane und ehemaligen Berberdörfern wie Ksar Haddada einen idealen Background für Tatooine liefert.

4. Endor – Redwood-Nationalpark, USA

Könnte sich in diesem Wald ein Ewok verstecken? (© 2018 Flickr/AgfaPhoto GmbH)

"Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und damit das (vorläufige) Finale der Original-Trilogie fand auf dem Mond Endor statt, der fast komplett bewaldet ist. Hier verbarg das Imperium den Schutzschildgenerator des Todessterns, der jedoch mithilfe von Han Solo (Harrison Ford), Prinzessin Leia (Carrie Fisher) und natürlich der putzigen Ewoks ausgeschaltet und damit die Zerstörung der Massenvernichtungswaffe eingeleitet werden konnte.

Tatsächlich sind die Urwälder im Redwood-Nationalpark in Kalifornien zu finden. Die Küstenmammutbäume, die hier wachsen, gehören zu den höchsten lebenden Bäumen der Welt.

5. Hoth – Hardangerjøkulen, Norwegen

Als Eisplanet Hoth kam der Plateaugletscher Hardangerjøkulen sogar ins Kino. (© 2018 Flickr/ Björn Picasa)

Während es das Imperium in "Rogue One" auf die Malediven zog, das für den Tropenplaneten Scarif stand, musste sich die Rebellenallianz in der Hauptsaga oftmals mit unwirtlicheren Verstecken begnügen. Eines davon, das in Episode V prominent vertreten war, ist der Eisplanet Hoth. Der komplett von Eis und Schnee bedeckte Himmelskörper ist die Heimat der Yeti-ähnlichen Wampa. Eines von ihnen entführte auch Luke Sykwalker. Nur dank seiner Fähigkeiten als Jedi konnte er sich befreien.

Sehr viel friedlicher geht es in Norwegen zu, in dessen Südwesten der Plateaugletscher mit dem schier unaussprechlichen Namen Hardangerjøkulen steht. Dennoch dreht George Lucas hier kurzerhand die Außenszenen für die Schlacht von Hoth. Der Gletscher gehört zu den größten Gletschern von Norwegen und liegt im Südwesten des Landes.

6. Kashyyyk – Guilin, China

Als Heimat der Wookies ging der Planet Kashyyyk in die Sternensaga ein. (© 2018 Flickr/Alika Seu)

Wer sich schon immer gefragt hat, woher Han Solos treuer Begleiter Chewie herkommt und ob es mehr von seiner Sorte gibt, hat in "Episode III – Die Rache der Sith" die Antwort bekommen. Chewbacca stammt von dem Planeten Kashyyyk, einem fast komplett von Wäldern bedeckten Planeten. Wegen seiner fehlenden geneigten Achse gibt es hier keine Jahreszeiten.

Der Drehort für den aus dem Weltall tiefgrün leuchtenden Planeten wurde in der südchinesischen Stadt Guilin gefunden, das an den Ufern des Li Jiang zwischen Hügeln gelegen ist.

7. Ahch-To – Skellig Michael, Irland

Der Rückzugsort von Luke Skywalker liegt in Wahrheit auf einer Insel in Irland. (© 2018 Flickr/Maureen Jameson)

Ahch-To ist ein größtenteils von Wasser bedeckter Planet, der Luke Skywalker als Rückzugsort dient. Und das nicht ohne Grund, errichteten die ersten Jedi doch ihre Tempel auf einer der Inseln, die über den ganzen Planeten verteilt sind. Bevölkert ist Ahch-To von einigen faszinierenden Kreaturen: vogelähnliche Porgs, die schon vor Release des Filmes Fans im Sturm erobert haben, und die Lanai, amphibienförmige Aliens, die das Heiligtum der Jedis bewachen.

In Wirklichkeit liegt Lukes karger Rückzugsort auf der abgeschiedenen, irischen Insel Skellig Michael im Atlantischen Ozean. Auf dem Eiland befindet sich ein schwer zugängliches Kloster aus dem Mittelalter, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Papageientaucher, die hier heimisch sind, inspirierten "Star Wars: Die letzten Jedi"-Regisseur Rian Johnson übrigens zu den Porgs.

Auf den Geschmack gekommen? Hier findest Du die aufregenden Drehorte aus "Rogue One".

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