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Gepflegter Grusel im TV: 11 schaurig-schöne Horrorserien

"Hannibal" ist die schaurig-schöne TV-Adaption der Romanvorlage von Thomas Harris und punktet mit einem beeindruckenden Mads Mikkelsen.
"Hannibal" ist die schaurig-schöne TV-Adaption der Romanvorlage von Thomas Harris und punktet mit einem beeindruckenden Mads Mikkelsen. (©Facebook_NBCHannibal 2016)

Wenn die Tage wieder kürzer werden und der kalte Wind Dir auf einmal Schauer über den Rücken jagt, ist die Zeit für eine gepflegte Horrorserie gekommen. In dieser Auflistung findet sich etwas für Werwölfe, Muttersöhnchen, verfluchte Untote, Exorzisten und Gourmets ...

1. "Penny Dreadful"

Das Setting von "Penny Dreadful" ist das viktorianische England. Doch seine Bewohner sind nicht so zugeknöpft wie erwartet, sondern scheinen eher einem Groschenroman entsprungen zu sein: Dracula, ein Werwolf, Hexen, Frankensteins Monster und Dorian Grey bevölkern gemeinsam mit der mysteriösen Eva Green in der Rolle der Vanessa Ives die Straßen Londons und sorgen beim Zuschauer für wonniges Erschauern.

2. "American Horror Story"

Mit jeder Staffel erfindet sich die Anthologieserie "American Horror Story" neu. Vom Geisterhaus über eine psychiatrische Anstalt oder ein mörderisches Hotel gibt es immer wieder neue unheilschwangere Schauplätze zu entdecken. Schockmomente sind hier sicher. Doch ein schauriger Tod ist hier nicht das Schlimmste, was einem widerfahren kann, denn die Hauptdarsteller kehren wie Wiedergänger zu jeder neuen Staffel zurück – spooky!

3. "True Blood"

Wer von sexy Vampiren nicht genug bekommen kann, sollte "True Blood" eine Chance geben. Die Serienumsetzung von Charlaine Harris' Südstaaten-Vampir-Romanen hat nämliche eine interessante Prämisse: Vampire leben offen unter uns, da sie sich von künstlichem Blut – sogenanntem True Blood – ernähren können. Dass jedoch nicht alle Blutsauger auf Frischblut verzichten möchten, ist klar. Das birgt Schwierigkeiten – nicht nur für die Sterbliche Sookie und ihren unsterblichen Liebsten Bill.

4. "Supernatural"

Inzwischen über 11 Staffeln kämpfen die Winchester-Brüder gegen übernatürliche Wesen im ganzen Land. War der Antrieb zunächst den Dämon zur Strecke zu bringen, der ihre Mutter tötete, wird der Kampf gegen das Böse zur Berufung für das ungleiche Gespann – trotz der langen Laufzeit ohne Müdigkeitserscheinungen von Jensen Ackles und Jared Padalecki verkörpert.

5. "Scream Queens"

Fast wie die kleine Schwester von "American Horror Story" wirkt die Serie "Scream Queens". Etwas jünger und frecher, dafür ist sie aber auch nicht so ein Schocker wie das Original. In der ersten Staffel der Anthologieserie steht eine Mordserie auf dem College im Fokus des Geschehens. Mit der ausgewiesenen Scream-Queen Jamie Lee Curtis ("Halloween"-Reihe) und Emma Robert ("American Horror Story") wurden zwei Horrorexpertinnen besetzt, die dem Campusleben jeweils als Dekanin und Verbindungskönigin ihren Stempel aufdrücken. Schreien ist hier ausdrücklich erlaubt!

6. "Hannibal"

Eigentlich fast komisch, dass erst 2013 jemand auf die Idee gekommen ist, dem ikonischen Hannibal Lecter aus der Buchreihe von Thomas Harris und den daraus entstandenen Filmen eine eigene Serie zu widmen. Darin spielt der Däne Mads Mikkelsen ("Casino Royale") den hochintelligenten Doktor mit einer Vorliebe für menschliche Organe. Ihn im Zusammenspiel mit dem zunächst labilen Profiler Will Graham zu sehen, ist ein wahrhaft schauriger Gaumenschmaus.

7. "The Walking Dead"

Sie ist in gewissermaßen die Königin aller Horrorserien: "The Walking Dead". Darin kämpfen die letzten Überlebenden einer Zombieapokalypse um ihre nackte Existenz. Das Leben in der ständigen Bedrohung vor den lebenden Toten ist nervenaufreibend – und das nicht nur für die Hauptfiguren, sondern vor allem auch für den Zuschauer. Wer sich für den Fall der Fälle einer Untoten-Invasion vorbereiten möchte, dem sei diese Serie ans Herz gelegt.

 8. "Bates Motel"

Es gibt keine größere Liebe als die der Mutter, so sagt man. Doch dass es auch eindeutig zu viel des Guten geben kann, und zwar vonseiten des Sohnes, zeigt "Bates Motel". In der Serie wird die Vorgeschichte des Horrorklassikers "Psycho" von Altmeister Alfred Hitchcock beleuchtet. Wie wurde der Teenager Norman zum Monster Norman Bates, der von seiner Mutter besessen ist? Dieser Frage und anderen Abgründen geht die Serie im verhängnisvollen "Bates Motel" auf den Grund – Leichen im Keller inklusive.

9. "Constantine"

Leider war der kurzlebigen Serie um den Exorzisten und Dämonenvertreiber John Constantine nur eine Staffel beschieden. Doch die Adaption der Serie, die wie der gleichnamige Film mit Keanu Reeves in der Hauptrolle auf den DC-Comics beruht, hatte trotz schwacher Zuschauerzahlen durchaus treue Fans. Constantines Kampf gegen die Mächte des Bösen ist auf jeden Fall eine unheimliche Unterhaltung an kalten Winterabenden.

10. "iZombie"

Blond, blass und immer Appetit auf Hirn? Das muss Liv Moore sein! Das glückliche Leben der angehenden Ärztin wird von einem Tag auf den anderen zerstört, als sie nach einer Bootsparty, die aus dem Ruder läuft, als Zombie erwacht. Ihr neues Leben stellt die junge Untote vor ganz neue Herausforderungen: Sie verzehrt sich nämlich nun nach menschlichem Hirn. Gut, wenn man sich da einen Job in der Gerichtsmedizin sichern kann. Die Serie von Rob Thomas ("Veronica Mars") ist zugegebenermaßen oft eher lustig als gruselig, aber das muss auch mal sein.

 11. "Teen Wolf"

Zombies, Vampire ... da fehlt nur noch ein Werwolf im Bunde – besser ein ganzes Pack wie in "Teen Wolf". Doch nicht so schnell: Das Leben von Teenager Scott ändert sich auf ungeahnte Weise, als er eines Nachts im Wald von einem unbestimmten Tier gebissen wird. Doch der Zwischenfall beschert dem Außenseiter auf einmal ungeahnte Kräfte, gleichzeitig muss er jedoch lernen, seine neu erwachten Werwolftriebe zu kontrollieren. Zudem machen andere Rudel, Dämonenkrieger und nicht zuletzt die erste große Liebe sein Leben unberechenbar. Gruselig!

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