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"Harry Potter" war nur der Anfang: 10 Filme mit Emma Watson

Emma Watson verzaubert nicht nur in "Die Schöne und das Biest" ihre Fans.
Emma Watson verzaubert nicht nur in "Die Schöne und das Biest" ihre Fans. (©Disney 2017)

Mit ihrer Rolle als sympathische Hogwarts-Streberin Hermine Granger wurde Emma Watson über Nacht zum Superstar. Heute hat die gebürtige Britin Hollywood fest im Griff und kann sich über eingehende Rollenangebote nicht beklagen. Grund genug, einmal einen Blick auf alle Filme mit Emma Watson zu werfen.

1. "Harry Potter"-Reihe (2001 – 2011)

Mit "Harry Potter" hat alles angefangen: Es war der Startschuss für eine beeindruckende Karriere für Emma Watson, die vermutlich nicht damit gerechnet hatte, mit ihrer ersten Rolle direkt in einem erfolgreichen Millionen-Franchise zu landen. Acht Filme lang spielte sie Hermine Granger, eine Zauberschülerin aus Hogwarts mit Muggel-Eltern. Emsiges Lernen sowie Loyalität gegenüber ihren Freunden stehen bei ihr an oberster Stelle.

Aus heutiger Sicht ist die "Harry Potter"-Reihe ein schönes Stück Zeitgeschichte, das die Entwicklung von Emma Watson und ihren Schauspielkollegen von Kinder zu jungen Erwachsenen zeigt.

2. "My Week with Marilyn" (2011)

Die große Frage nach "Harry Potter" war: Wird Emma Watson an ihren Erfolg nahtlos anknüpfen können? Die Antwort: sie kann! Doch statt auf große Blockbuster zu setzen, fokussierte sich die Britin hauptsächlich auf Independent-Produktionen wie das Oscar-nominierte Biopic "My Week with Marylin". Zwar ist ihre Rolle vergleichsweise klein, doch selbst Monroe-Lover Colin Clark (gespielt von Eddie Redmayne) kann ihrem Charme nicht widerstehen.

Und nicht nur das: In ihrem ersten Film nach "Harry Potter" stand sie prompt mit der Crème de la Crème von Hollywood vor der Kamera. Darunter Michelle Williams, Kenneth Branagh, Julia Ormond oder eben Landsmann Eddie Redmayne.

3. "Vielleicht lieber morgen" (2012)

Nicht nur privat ist Emma Watson eine echte Leseratte (sie hat einen eigenen Lesekreis ins Leben gerufen), ihre Filmografie weist auch die eine oder andere Literaturverfilmung auf. Für "Vielleicht lieber morgen" kam sogar Roman- sowie Drehbuchautor Stephen Chbosky auf Emma Watson zu, um sie für eine der Hauptrollen zu gewinnen. Es war ihre erste große Rolle seit "Harry Potter" – und sie musste sich extra dafür einen US-amerikanischen Akzent aneignen. Ihren Co-Star Logan Lerman sollte sie zudem noch in einem späteren Film wiedertreffen ...

4. "The Bling Ring" (2013)

Zugegeben, meist spielt Emma Watson das brave Mädchen von nebenan. Dass sie aber auch anders kann, beweist sie in "The Bling Ring". Darin ist sie Teil einer Teenie-Gang, die in die Häuser ihrer superreichen Idole einsteigt und hier und da ein paar Besonderheiten einsteckt – die jedes für sich allerdings schon mehrere Tausend Dollar wert sind.

Um ihre Rolle so echt wie möglich erscheinen zu lassen, sah sich Emma Watson in der Vorbereitung zahlreiche Reality-TV-Formate an – darunter "The Hills" und "Keeping Up with the Kardashians".

5. "Das ist das Ende "(2013)

Wenn man alle Filme mit Emma Watson aufzählt, darf natürlich auch "Das ist das Ende" nicht fehlen. In der völlig abgedrehten Fantasykomödie von Seth Rogen hat sie – wie unzählige andere Hollywoodstars – nur eine kleine Rolle, doch die brennt sich prompt ins Gedächtnis ein. Denn während sie sich in Sicherheit wiegt, debattieren James Franco, Jonah Hill, Seth Rogen und Co. darüber, wie sie Emma Watson vergewaltigen könnten. Aber nicht mit ihr: Mit einem Beil macht sie ihren Standpunkt mehr als klar!

6. "Noah" (2014)

Viele Schauspieler wollen mindestens einmal in ihrer Karriere mit Darren Aronofsky zusammenarbeiten. 2014 kam Emma Watson in den Genuss, als sie zusammen mit Russell Crowe, Jennifer Connelly und Anthony Hopkins für "Noah" vor der Kamera stand. Darin spielt sie Ila, ein Adoptivkind von Noah und Naameh, die später ihren Adoptivbruder Shem heiratet und zwei Kinder bekommt.

In diesem Film traf sie zudem wieder auf Logan Lerman, ihren Co-Star aus "Vielleicht lieber morgen".

7. "Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück" (2015)

Bei der Frage: "In welchen Filmen spielt Emma Watson mit?" muss sich auch "Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück" unter den Antworten befinden – auch wenn das Drama nur wenigen etwas sagen dürfte. In der europäischen Co-Produktion spielt Emma Watson an der Seite von Daniel Brühl, den sie während eines Militärputsches im Chile der 1970er-Jahre aus den Augen verliert und ihn in der titelgebenden Sekte wiederfindet. Um ihn dort herauszuholen, tritt sie selbst der "Colonia Dignidad" bei – ein schwerwiegender Fehler.

Angeblich soll Watson unter anderem an der Rolle interessiert gewesen sein, da der Film das Klischee "Mann rettet Frau" auf den Kopf stellt.

8. "Regression" (2015)

Ebenfalls um einen religiösen Kult geht es in "Regression" aus dem gleichen Jahr. In dem Thriller spielt Emma Watson ein 17-jähriges Mädchen, das von ihrem Vater sexuell misshandelt wurde. Doch der kann sich an solche Handlungen nicht erinnern. Nun liegt es an Bruce Kenner (Ethan Hawke), das verstörte Mädchen zu befragen und mit psychoanalytischen Mitteln herauszufinden, was wirklich passiert ist.

9. "Die Schöne und das Biest" (2017)

Das größte Highlight in der Filmkarriere von Emma Watson seit "Harry Potter" dürfte wohl die Verfilmung des Disney-Klassikers "Die Schöne und das Biest" gewesen sein. In dem Live-Action-Film von Bill Condon spielt sie die schöne Belle, die sich in einer selbstlosen Rettungsaktion in die Gefangenschaft des Biests begibt. Nur um am Ende dessen wahren Charakter kennen und lieben zu lernen – und damit den jahrelangen Fluch zu brechen.

Um Belle spielen zu können, sagte Emma Watson sogar das Rollenangebot für "La La Land" ab. Sie selbst ist großer "Die Schöne und das Biest"-Fan, weshalb es eine Herzensangelegenheit für sie war, die Hauptrolle zu übernehmen. Auch wenn das bedeutete, dass sie singen musste.

10. "The Circle" (2017)

Ein vergleichsweise neuer Film mit Emma Watson ist "The Circle", der am 7. September in den deutschen Kinos startete. Trotz der gelungenen Romanvorlage von Dave Eggers, der auch beim Drehbuch seine Finger mit im Spiel hatte, konnte die Verfilmung weder bei den Kritikern noch bei den Kinofans punkten. Zu oberflächlich war die Auseinandersetzung mit dem Thema und zu unstrukturiert das Drehbuch, lautete das Fazit in unserer Kritik.

Fehlen darf "The Circle" in einer Liste aller Filme mit Emma Watson trotzdem nicht.

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