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Hollywoodstar aus Down Under: 13 Filme & eine Serie mit Nicole Kidman

Nicole Kidman ist längst im Hollywood-Olymp angekommen.
Nicole Kidman ist längst im Hollywood-Olymp angekommen.

Sie ist einer der erfolgreichsten australischen Exporte: Nicole Kidman. In ihrer inzwischen über 30-jährigen Karriere im Filmbusiness beweist die Schauspielerin wiederholt, dass sie zu den großen Talenten der Traumfabrik gehört. In den letzten Jahren schnuppert sie zudem zunehmend ins Serienbusiness hinein. Wir haben dreizehn Filme und eine Serie zusammengestellt, in denen sie ihr Können zeigt.

"Tage des Donners" (1990)

In Australien ist Nicole Kidman in den 1980er-Jahren durch Filme wie "BMX-Bandits" bereits ein Star. Der internationale Durchbruch gelingt ihr jedoch erst an der Seite ihres späteren Ehemannes Tom Cruise in "Tage des Donners". Sie spielt die Ärztin Dr. Claire Lewicki, die den verletzten Rennfahrer Cole Trickle (Cruise) wieder aufpeppen soll. Die beiden verlieben sich, doch geraten wegen Coles Ehrgeiz immer wieder aneinander.

"Batman Forever" (1995)

Nach zwei "Batman"-Filmen mit Michael Keaton als Titelfigur unter Tim Burtons Regie folgt 1995 "Batman Forever". Val Kilmer als neuem Flattermann muss natürlich eine neue Liebesgespielin zur Seite gestellt werden – und Kidman kann sich den Part sichern. Sie ist erneut als Ärztin zu sehen und zwar als Psychologin Dr. Chase Meridian. Bei dem Versuch, Batman zu durchschauen, verliebt sie sich in ihn. Schade nur, dass sie nichts für sein wahres Ich, Bruce Wayne, übrig hat.

"Eyes Wide Shut" (1999)

"Eyes Wide Shut" markiert die dritte und letzte Zusammenarbeit zwischen Nicole Kidman und Tom Cruise. Für den Regiemeister Stanley Kubrik schlüpfen die Schauspieler in die Rolle des Ehepaares William und Alice Harford. Nach außen führen beide die perfekte Ehe. Als William jedoch von einer geheimen Fantasie seiner Frau erfährt, stürzt er sich in die Nacht und findet sich auf einer sexuellen Orgie wieder.

"Moulin Rouge!" (2001)

Zwar ist Kidman bereits in den 1990er-Jahren in Hollywood erfolgreich. Die Scheidung von Tom Cruise wirkt jedoch als wahrer Karrierebooster für die Laufbahn der Australierin. Insbesondere in Baz Luhrmanns "Moulin Rouge" sorgt sie für Aufsehen. Sie gibt in der Musicalromanze die Kurtisane Satine, den größten Star des Varieté Moulin Rouge. Der mittellose Schriftsteller Christian (Ewan McGregor) verliebt sich in sie – und auch die Academy! Kidman erntet für ihre Darbietung ihre erste Oscar-Nominierung.

"The Others" (2001)

Einen Ausflug ins Horror- und Mystery-Genre macht Kidman 2001 in "The Others": Es ist das Jahr 1945 und Grace (Kidman) lebt mit ihren Kindern Anne und Nicholas auf einem abgelegenen Landsitz auf der Kanalinsel Jersey. Wegen einer schweren Lichtallergie der Kinder sind Vorhänge und Türen im Gebäude ständig geschlossen. Als drei neue Hausangestellte eintreffen, mehren sich ungewöhnliche Ereignisse.

"The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (2002)

"The Hours" erstreckt sich über mehrere Zeitlinien und begleitet drei Frauen verschiedener Generationen im Laufe eines Tages. Kidman verkörpert die britische Schriftstellerin Virginia Woolf. Mithilfe einer Nasenprothese wird sie optisch an die Romanautorin angenähert – und überzeugt auch darstellerisch. Kidman wird 2003 mit dem Oscar als beste Darstellerin in einer Hauptrolle ausgezeichnet.

"Dogville" (2003)

In Lars von Triers "Dogville" übernimmt Kidman eine Rolle abseits des Mainstream: USA 1930, Grace (Kidman) sucht Unterschlupf in einem abgelegenen Dorf in den Rocky Mountains. Seine Bewohner nehmen sie zunächst freundlich auf, zumal Grace ihnen kleine Dienste erweist. Als jedoch ein Sheriff nach ihr sucht, kippt die Stimmung. Und die Bewohner von Dogville nutzen Graces Zwangslage gnadenlos aus.

"Unterwegs nach Cold Mountain" (2003)

In die Wirren des Amerikanischen Bürgerkriegs verschlägt es Kidman in dem Liebesdrama "Unterwegs nach Cold Mountain". Sie gibt die gebildete Pfarrerstochter Ada Monroe, die sich kurz vor Kriegsausbruch in den Handwerker Inman (Jude Law) verliebt. Der Krieg reißt die Liebenden auseinander. Inmans einziges Ziel ist es fortan, zurück zu seiner Geliebten nach Cold Mountain zu gelangen.

"Australia" (2008)

2008 arbeitet Kidman nach "Moulin Rouge" erneut mit ihrem Landsmann Baz Luhrmann zusammen. Mit dem Epos "Australia" will dieser seiner Heimat ein filmisches Denkmal setzen. Im Mittelpunkt stehen die britische Aristokratin Lady Sarah Ashley (Kidman) und der Viehtreiber Drover (Hugh Jackman). Trotz unterschiedlichen Backgrounds raufen sich die beiden zusammen, um die Rinderfarm von Sarah zu retten. Dabei kommen sie sich auch privat näher.

"Grace of Monaco" (2014)

Grace Kelly gehörte zu den schillerndsten Figuren Hollywoods und später des europäischen Adels. 2014 – über dreißig Jahre nach ihrem Tod – darf Nicole Kidman in die Haut der Fürstin schlüpfen. "Grace of Monaco" zeigt das Monaco Anfang der 1960er-Jahre in einer Krise. Während Fürst Rainier III. (Tim Roth) darum kämpft, die Souveränität des Landes zu bewahren, spielt seine Frau mit dem Gedanken, für eine Rolle in Alfred Hitchcocks "Marnie" nach Hollywood zurückzukehren.

"Lion: Der lange Weg nach Hause" (2016)

"Lion" erzählt die wahre Geschichte von Saroo Brierley, der im Alter von fünf Jahren durch tragische Umstände von seiner indischen Familie getrennt und von dem australischen Paar Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird. Inzwischen erwachsen führt Saroo (Dev Patel) ein glückliches Leben. Doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Über Google Earth versucht er, seine Heimat zu finden.

"Big Little Lies" (2017 - 2019)

Nicole Kidman ist vor allem auf der großen Leinwand zu bewundern. Mit "Big Little Lies" macht sich aber einen ihrer seltenen Ausflüge ins Serienformat. In der HBO-Show spielt sie eine von fünf befreundeten Müttern, die in der wohlhabenden kalifornischen Küstengemeinde von Monterey lebt. Als ein Mord das scheinbar perfekte Leben der Einwohner überschattet, geraten sie alle in Verdacht.

"Aquaman" (2018)

Über 20 Jahre nach ihrem Auftritt in "Batman Forever" macht Kidman erneut einen Abstecher in die Welt der DC-Comicverfilmungen. In "Aquaman" ist sie als Atlanna, eine Prinzessin von Atlantis, zu sehen. Gemeinsam mit dem Leuchtturmwärter Thomas Curry bekommt sie einen Sohn namens Arthur (Jason Momoa). Er hat Anspruch auf den Thron von Atlantis. Doch sein Halbbruder Orm (Patrick Wilson) will diesen nicht anerkennen und einen Krieg mit der Oberwelt anzetteln.

Ausblick: "Der Distelfink" (2019)

Ein neuer Film mit Nicole Kidman lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. In "Distelfink", der Verfilmung von Donna Tartts gleichnamigen Roman, spielt die Australierin allerdings nur eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt steht Theodore Decker (Ansel Elgort), der bei einem Bombenanschlag im Metropolitan Museum of Art in New York seine Mutter verliert. Bei diesem Ereignis kommt er in den Besitz des Gemäldes "Der Distelfink" von Carel Fabritius, das ihn fortan begleiten soll.

Kinostart (D): 26. September 2019

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