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Hurra, die Welt geht unter! 13 Filme von Roland Emmerich

The Day After Tomorrow
Endzeitszenarien und Roland Emmerich gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Bild: © 20th Century Fox Home Entertainment 2019

Wenn es auf der Leinwand kracht und scheppert und ein Endzeitszenario mit patriotischem Happy End präsentiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Regisseur Roland Emmerich am Werk war. Seine Vorliebe für Science-Fiction-Filme und Heldengeschichten in Kombination mit bombastischen CGI-Effekten zieht sich durch all seine Spielfilme. Die 13 bekanntesten Roland-Emmerich-Filme haben wir hier für Dich aufgelistet.

"Universal Soldier" (1992)

Der erste, ernst zu nehmende Film, mit dem sich Roland Emmerich einen Namen gemacht hat, war "Universal Soldier". Durch die Besetzung von Jean-Claude Van Damme in der Hauptrolle trug er zum Hype um dessen Person bei, der Ende der 1980er-Jahre seinen Anfang nahm.

In "Universal Soldier" spielt Jean-Claude Van Damme einen Soldaten, der im Vietnamkrieg ums Leben kommt. Im Zuge eines geheimen Programms wird er allerdings 23 Jahre später als Cyborg-Killermaschine zum Leben erweckt.

"Stargate" (1994)

Der Ägyptologe Dr. Jackson (James Spader) wird vom Militär gebeten, ein geheimes Artefakt auf dem ägyptischen Gizeh-Plateau zu untersuchen. Schnell entpuppt sich das Objekt als Portal in andere Galaxien, das von Außerirdischen erbaut wurde. Gemeinsam mit dem Militär geht Jackson durch das Tor und erkundet den dahinter liegenden Wüstenplaneten. Dort treffen sie auf ein vom ägyptischen Sonnengott Ra unterdrücktes Volk, das sie befreien wollen.

"Independence Day" (1996)

In seinem Science-Fiction-Blockbuster "Independence Day" zeigte Roland Emmerich bereits, was sich wie ein roter Faden durch seine folgenden Filme zieht: Der Regisseur liebt Endzeitszenarien, die er mit viel Action auf die Leinwand bringen kann. 1996 sind es Aliens, die mit ihrem gigantischen Raumschiff die Erde ansteuern und die Menschheit auslöschen wollen. Captain Steven Hiller (Will Smith) von den Marine Corps will der Invasion ein Ende setzen.

"Godzilla" (1998)

Unter den insgesamt 35 "Godzilla"-Verfilmungen findet sich auch eine von Roland Emmerich. Der in Stuttgart geborene Regisseur lässt die Riesenechse durch New York stapfen und den Madison Square Garden für ihren Nachwuchs beschlagnahmen. Der nicht genehmigte Einzug ruft allerdings prompt das Militär auf den Plan, das mit allen Mitteln versucht, Godzilla ins Jenseits zu befördern.

"Der Patriot" (2000)

Roland Emmerich dreht nicht immer nur Science-Fiction-Blockbuster. Im Jahr 2000 widmet er sich der Zeit, in der der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg (1775 - 1783) stattgefunden hat. Im Fokus steht der siebenfache Familienvater und Witwer Benjamin Martin (Mel Gibson), der mit allen Mitteln versucht, seine Kinder vor dem Krieg zu schützen. Sein Sohn Gabriel (Heath Ledger) tritt trotzdem den amerikanischen Truppen bei – und wird nach einiger Zeit der Spionage bezichtigt. Durch mehrere fatale Ereignisse wird Martin plötzlich vom Familienvater zum Anführer der Armee.

"The Day After Tomorrow" (2004)

Die Welt sieht sich mit einem dramatischen Klimawandel konfrontiert – diese eindringliche Warnung spricht Paläoklimatologe Jack Hall (Dennis Quaid) während einer Klimakonferenz aus. Allerdings stößt er damit auf wenig Verständnis, geschweige denn Interesse. Das ändert sich jedoch, als sich überall auf der Welt schwere Naturkatastrophen ereignen.

Jacks Sohn Sam (Jake Gyllenhaal) befindet sich während einer solchen Katastrophe mitten in New York: Erst bricht eine gigantische Flutwelle über die Millionenmetropole herein, dann nähert sich ein Supersturm, dessen Auge binnen Minuten das Umfeld gefrieren lässt. Jake nimmt den beschwerlichen Weg nach New York in Kauf, um schnellstmöglich zu seinem Sohn zu gelangen.

"10.000 B.C." (2008)

Wie der Titel bereits erahnen lässt, spielt dieser Abenteuerfilm von Roland Emmerich 10.000 Jahre vor Christus. In dem prähistorischen Setting wächst der Mammutjäger D'Leh auf, der sich in die bildschöne, aber geheimnisvolle Evolet verliebt. Als diese von einem anderen Stamm entführt wird, setzt D'Leh alles daran, seine Geliebte aus den Fängen des Tyrannen zu befreien.

"2012 – Das Ende der Welt" (2009)

Laut den Mayas sollte 2012 die Erde untergehen. Na, wenn das kein perfektes Thema für einen neuen Film von Roland Emmerich ist. Im Blockbuster mit John Cusack und Thandie Newton in den Hauptrollen behält das mittelamerikanische Volk recht. Ähnlich wie in "The Day After Tomorrow" geschehen überall auf der Welt schreckliche Dinge. Erdbeben reißen klaffende Schluchten in Städte, Vulkane brechen aus, ganze Erdteile verschwinden im Wasser. Mittendrin: Familie Curtis. Doch es gibt Hoffnung: Die Regierung soll gigantische Archen gebaut haben, mit denen Auserwählte die Katastrophe überleben können. Familie Curtis setzt alles daran, sich einen rettenden Platz zu sichern.

"Anonymus" (2011)

"Romeo und Julia", "Hamlet", "Macbeth" oder "Othello": All diese Klassiker sollen gar nicht von Williams Shakespeare geschrieben worden sein. So zumindest lauten mehrere Urheberschaftstheorien rund um den Schriftsteller. "Anonymus" folgt der Oxford-Theorie, die besagt, dass Edward de Vere der Autor der Meisterwerke ist. Der Film spielt zu Lebzeiten von Königin Elisabeth I. im 16. Jahrhundert, weshalb es auch um die Frage der Thronnachfolge und die Essex-Rebellion geht. Ausgerechnet de Vere soll nämlich ein nichtehelicher Nachkomme der Königin sein.

"White House Down" (2013)

Ein Szenario, das im Jahr 2013 gleich zweimal angegangen worden ist: Das Weiße Haus steht unter Beschuss und es liegt an einer einzigen Person, den US-Präsidenten sowie das ganze Land zu retten. In der Version von Roland Emmerich ist es Channing Tatum, der als Personenschützer John Cale mitten in den Angriff einer paramilitärischen Einheit gerät. Per Zufall trifft er in dem historischen Gebäude auf Präsident Sawyer (Jamie Foxx) und rettet ihm mehr als einmal das Leben.

"Stonewall" (2015)

Das Stonewall Inn in der Christopher Street ist seit den 1960er-Jahren einer der bekanntesten Treffpunkte für Homosexuelle in New York. Größere Bekanntheit erlangte die Bar, als dort im Juni 1969 der Stonewall-Aufstand stattfand, durch die sich ein Jahr später die Gay-Pride-Umzüge entwickelten.

Roland Emmerich widmet sich dieser Thematik und erzählt die Geschichte eines schwulen jungen Mannes, der von seiner Familie verstoßen wird und nach New York zieht. Er hofft dort, seine Liebe zu Männern frei ausleben zu können. Doch dann kommt es infolge von Schikanen seitens der Polizei zu Unruhen, die in dem Aufstand 1969 gipfeln.

"Independence Day: Wiederkehr" (2016)

20 Jahre nach seinem Kinohit "Independence Day" erzählt Roland Emmerich seinen Science-Fiction-Blockbuster weiter – allerdings ohne Will Smith. Wieder einmal stehen außerirdische Lebewesen kurz davor, die Erde in Schutt und Asche zu legen. Mit Jake Morrison (Liam Hemsworth) steht nun ein neuer Charakter im Mittelpunkt. Er ist ein ehemaliger Kampfpilot und praktischerweise mit der Tochter des einstigen US-Präsidenten verlobt. Morrison hat zudem allen Grund dazu, sauer auf die Aliens zu sein: Während des Angriffs vor zwanzig Jahren kamen seine Eltern ums Leben. Also setzt er alles daran, die Außerirdischen endgültig ins Jenseits zu befördern.

"Midway" (2019)

In "Midway" lässt es Roland Emmerich mal wieder richtig krachen: Der Regisseur erzählt die bekannte Seeschlacht mitten im Pazifik bei den Midwayinseln nach, die vom 4. bis 7. Juni 1942 zwischen japanischen und US-amerikanischen Streitkräften ausgetragen wurde. Zwar war der strategische Wert der Inseln für das US-Militär überschaubar, die Schlacht sollte sich aber maßgeblich auf den Ausgang des Kriegs zwischen den USA und Japan auswirken.

Ausblick

  • "Maya Lord" (Actionfilm, tba)
  • "Stargate" (Sci-Fi-Film, tba)
  • "Moonfall" (Sci-Fi-Film, tba)

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