"I'll be back!" Die richtige Reihenfolge der "Terminator"-Filme

2019 ist Arnie ein weiteres Mal "back", denn dann erscheint der neuste Teil der "Terminator"-Reihenfolge.
2019 ist Arnie ein weiteres Mal "back", denn dann erscheint der neuste Teil der "Terminator"-Reihenfolge. (©Studio Canal 2018)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Tödliche Cyborgs aus der Zukunft, die durch die Zeit reisen, um Jagd auf bestimmte Menschen zu machen – klar, die Rede ist vom "Terminator"-Franchise, einer der beliebtesten Sci-Fi-Filmreihen überhaupt. Ins Leben gerufen wurde sie in den 80er-Jahren von Regie-Meister James Cameron – und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Ein Grund mehr, selbst durch die Zeit zu reisen und die korrekte "Terminator"-Reihenfolge von 1984 bis heute noch einmal Revue passieren zu lassen.

1. "Terminator"

Erscheinungsjahr: 1984

Angefangen hat alles mit gerade einmal 6,4 Millionen US-Dollar (via Box Office Mojo). So "viel" Budget stand Regisseur James Cameron ("Titanic", "Avatar – Aufbruch nach Pandora") zur Verfügung, als er den ersten Teil der "Terminator"-Filme-Reihenfolge drehte. Darin reist ein Cyborg aus der Zukunft in die Gegenwart, um Sarah Connor (Linda Hamilton) zu töten, eine junge Frau, die eine entscheidende Rolle für den künftigen Krieg zwischen Mensch und Maschine spielen soll.

Verkörpert wurde die Killermaschine in Menschengestalt von dem in Hollywood damals noch relativ unbekannten Arnold Schwarzenegger, der von den Machern ursprünglich für die Rolle des Kyle Reese angedacht war. Glücklicherweise kam alles anders – Arnie wurde als T-800 weltberühmt und der Film trotz Mini-Budget ein weltweiter Erfolg.

2. "Terminator 2 – Tag der Abrechnung"

Erscheinungsjahr: 1991

Mit "Tag der Abrechnung" brachte James Cameron erst sieben Jahre später die direkte Fortsetzung in die Kinos, die der bislang erfolgreichste Teil der Reihe werden sollte (via Box Office Mojo). Diesmal war der 12-jährige John Connor, Sarahs Sohn, das direkte Ziel eines neuen Cyborg-Killers, dem T-1000. Zu Johns Schutz schicken die Rebellen aus der Zukunft derweil einen umprogrammierten T-800, erneut gespielt von Arnold Schwarzenegger.

3. a) "Terminator 3 – Rebellion der Maschinen"

Erscheinungsjahr: 2003

Angesichts des großen Erfolgs von "Terminator 2" mussten sich die Fans ganz schön lange gedulden, bis es ein weiteres Sequel in die Kinos schaffte – und dann wurde "Terminator 3" nicht einmal von Cameron inszeniert. Stattdessen übernahm Regisseur Jonathan Mostow ("Breakdown", "U-571") das Zepter und schickte diesmal einen weiblichen Terminator, T-X, auf die Jagd nach dem mittlerweile 25-jährigen John Connor.

Der Film bekam ein fast doppelt so hohes Budget wie "Tag der Abrechnung", reichte aber weder finanziell (via Box Office Mojo) noch in den Kritikerwertungen (via Rotten Tomatoes) an seinen Vorgänger heran.

3. b) "Terminator 6" aka unbenanntes "Terminator 2"-Sequel

Kinostart (D): 21. November 2019

An dieser Stelle gerät die chronologische Reihenfolge etwas aus den Fugen. Denn: Mit "Terminator 6" liefert Franchise-Schöpfer James Cameron im kommenden Jahr sein eigenes, alternatives Sequel zu "Terminator 2 – Tag der Abrechnung", das alle anschließend erschienen Filme der "Terminator"-Reihenfolge ignorieren wird.

Im Zentrum der Handlung wird laut Cameron eine "um die 18-jährige Frau" stehen (via The Hollywood Reporter), doch auch Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton werden in ihren alten Rollen zurückkehren.

4. "Terminator: Die Erlösung"

Erscheinungsjahr: 2009

Mit "Die Erlösung" machte die "Terminator"-Reihe einen Sprung, denn der Film spielt erstmals komplett in der dystopischen Zukunft, in der die Maschinen von Skynet sich über die Menschen erhoben haben. Einzig die Rebellen unter der Führung von John Connor (Christian Bale) halten den Widerstand noch aufrecht. Unverhoffte Unterstützung bekommen sie durch den mysteriösen Marcus Wright (Sam Worthington).

Ursprünglich sollte der Film von Regisseur Joseph McGinty Nichol ("3 Engel für Charlie") der Auftakt einer neuen "Terminator"-Trilogie werden – aufgrund des enttäuschenden Einspielergebnisses wurden diese Pläne jedoch auf Eis gelegt.

5. "Terminator: Genisys"

Erscheinungsjahr: 2015

Mit "Genisys" wagten die Filmemacher 2015 einen weiteren Anlauf: Der Film löschte mit seinem Plot die gesamte Handlung der vorherigen Teile aus und schuf eine alternative Zeitlinie – ein Ansatz, der bei Fans und Kritikern gemischte Gefühle hervorrief. Selbst das Comeback von Arnold Schwarzenegger, der in "Die Erlösung" fehlte, konnte daran nichts ändern.

Zu Beginn greift "Genisys" noch den Faden des ersten "Terminator"-Films wieder auf: Rebellen-Anführer John Connor schickt seinen Mitstreiter Kyle Reese zurück in die 1980er-Jahre, damit dieser seine Mutter beschützen kann. Doch dann kommt alles anders: Als Reese ankommt, existiert diese Vergangenheit bereits nicht mehr. Sarah Connors Eltern wurden vom Terminator getötet und ein T-800 hat das Mädchen großgezogen.

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