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Joker: 7 Stars, die Nachfolger von Joaquin Phoenix werden könnten

Joaquin Phoenix Joker
"Die sollen sich mit mir messen können? Guter Witz!" Bild: © Niko Tavernise/Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved 2019

Ein neuer Joker? Schon wieder? Der Clownprinz des Verbrechens hat über 50 Jahre Film- und TV-Geschichte auf dem Buckel – und manch ein DC-Fan würde gern mal einen anderen der zahlreichen Gegner von Batman zu sehen bekommen. Dennoch ist der Hype um den ultimativen Comic-Bösewicht (sorry, Thanos!) ungebrochen, und Joaquin Phoenix wird nicht der letzte Mr. J auf der Leinwand sein. Wer sich als Nächstes für DC zum Clown machen könnte? Hier sind unsere Wunschkandidaten.

Willem Dafoe

Den Anfang macht ein naheliegender Kandidat: Seine Joker-esquen Gesichtszüge prädestinieren Willem Dafoe ("Aquaman") für die Rolle des Harlekins des Hasses. Zudem hat der Schauspieler bereits in Sam Raimis "Spider-Man" (2002) als Grüner Kobold Comicschurken-Erfahrung gesammelt.

In den 1980er-Jahren soll Willem Dafoe schon einmal als Joker im Gespräch gewesen sein – für Tim Burtons "Batman" (via The Hollywood Reporter). Am Ende ging die Rolle jedoch an Jack Nicholson. Naht nun die zweite Joker-Chance für Dafoe? "The Batman"-Star Robert Pattinson hätte sicher nichts dagegen, erneut mit seinem "Der Leuchtturm"-Kollegen zusammenzuarbeiten.

Sam Rockwell

Sam Rockwell ist einfach großartig. Keine Pointe.

Der Oscarpreisträger kann einfach alles spielen, vom fiesen Killer über den sensiblen Außenseiter bis zum schrillen Nazi (falls Du "Jojo Rabbit" noch nicht gesehen hast: Tu es! Am besten sofort). Entsprechend interessant könnte seine Darstellung des Jokers ausfallen. Ein bunter Spaßvogel-Verbrecher à la Cesar Romero ("Batman"-Serie in den 1960er-Jahren)? Eine diabolische Wild Card wie Jack Nicholson ("Batman" von 1989)? Oder eher ein düsterer Terrorist mit "eigenwilligem" Lächeln à la Heath Ledger ("The Dark Knight" von 2008)? Rockwell ist alles zuzutrauen – und das Ergebnis wäre sicherlich sehenswert!

Sam Rockwell in Mr. Rightfullscreen
Würde auch als Joker eine gute Figur abgeben: Sam Rockwell in "Mr. Right". Bild: © Universum Film 2020

Will Poulter

Der Schauspieler Will Poulter wurde als Horrorclown Pennywise gecastet, als die Stephen-King-Verfilmung "Es" noch von Regisseur Cary Fukunaga ("Beast of No Nation") gedreht werden sollte. Diese Adaption kam nie zustande, aber der Brite hat zweifellos das Zeug dazu, einen Killerclown zu spielen – warum nicht den Clownprinzen des Verbrechens höchstpersönlich?

In der Talkshow "The Project" (via Dailymail) räumte Will Poulter 2017 sogar ein, dass es lange sein Traum war, einen DC-Bösewicht zu spielen. Es gibt allerdings einen Haken: Poulter wollte den Joker nur solange spielen, bis er Heath Ledgers Performance in "The Dark Knight" sah. "Nach dieser Darbietung ist der Joker unantastbar, denke ich", erklärt er. Möglicherweise hat er seine Meinung nach der Performance von Joaquin Phoenix wieder geändert?

Will Poulter in Maze Runnerfullscreen
Wer das Labyrinth in "Maze Runner" überlebt, übersteht auch Gotham City, oder? Bild: © Twentieth Century Fox Home Entertainment 2020

Bill Skarsgård

Apropos Schauspieler mit Killerclown-Erfahrung: Anstelle von Will Poulter schlüpfte letztlich Bill Skarsgård 2017 in die Rolle von Pennywise. Sein fieses "Es"-Grinsen war in diversen Talkshow-Auftritten Gesprächsthema. Was wäre da naheliegender, als den Schweden aus seinem Gulli zu holen, damit er auch den DC-Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubert?

Iwan Rheon

Wo wir gerade bei Schauspielern mit Bösewicht-Erfahrung sind: Iwan Rheon bewies in "Game of Thrones", dass er ein Talent für die Darstellung wirklich sadistischer Psychopathen hat. Sein Charakter Ramsay Bolton war grausam, gerissen und unberechenbar – genau wie der Harlekin des Hasses! Und das ist noch nicht alles ...

Iwan Rheon ist exakt (!) ein Jahr älter als "The Batman"-Hauptdarsteller Robert Pattinson, beide haben am 13. Mai Geburtstag. Da der Joker und Batman in den Comics in der Regel in einem ähnlichen Alter sind, wären die beiden somit ideale Leinwand-Kontrahenten! Regisseur Matt Reeves hat mit Catwoman, dem Riddler und dem Pinguin zwar schon reichlich DC-Schurken für seinen Film gesammelt, aber es ist bekanntlich immer gut, einen Joker in der Hinterhand zu haben.

Johnny Depp

Edward mit den Scherenhänden. Der verrückte Hutmacher in "Alice im Wunderland" (2010). Jack Sparrow. Keiner gibt so schön den irren Paradiesvogel wie Johnny Depp. Kein Wunder, dass Warner Bros. den "Fluch der Karibik"-Star Gerüchten zufolge als nächsten Joker-Darsteller in Erwägung zieht. Depps Version des DC-Narren ist als Antagonist für ein mögliches "The Batman"-Sequel im Gespräch, berichtet unter anderem We Got This Covered. Möglicherweise heißt es dann in naher Zukunft: "Captain Joker, wenn ich bitten darf!"

Daniel Day-Lewis

Ja, mir ist durchaus bewusst: Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass ein Schauspieler vom Kaliber eines Daniel Day-Lewis ("Gangs of New York") sich für eine Comicverfilmung hergibt. Zumal sich der Brite 2018 offiziell aus dem Filmbusiness zurückgezogen hat. Aber hey: Sag niemals nie!

Und es wäre doch zu schön, schließlich ist der dreifache Oscarpreisträger berüchtigt für sein Method Acting. Bei der Methode verknüpft ein Darsteller seine Rolle mit realen persönlichen Emotionen und Erfahrungen, geht so nahezu vollständig in ihr auf. Wer diese Technik auch angewandt hat? Genau: Heath Ledger für seine Joker-Performance in "The Dark Knight". Wenn das kein witziger Zufall ist ...

Daniel Day-Lewis in Gangs of New Yorkfullscreen
Von Daniel Day-Lewis als Clownprinz des Verbrechens wäre sicherlich ein einschneidendes Erlebnis ... Haha! Bild: © Splendid Film 2020
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