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Kinoflops 2018: Diese 10 Filme waren reine Geldverschwendung

Imposante Bilder wie in "Mortal Engines" machen einen Film leider nicht automatisch zum finanziellen Erfolg.
Imposante Bilder wie in "Mortal Engines" machen einen Film leider nicht automatisch zum finanziellen Erfolg.

Was haben "Black Panther" und "Avengers: Infinity War" mit "Robin Hood" und "Mortal Engines" gemeinsam? Alle waren auf ihre Weise beeindruckend – die ersten beiden Filme beeindruckend gut und die letzten beiden beeindruckend schlecht! In dieser Liste widmen wir uns der zweiten Kategorie und legen einen Fokus auf die Kinoflops 2018.

Die folgende Liste der Kinoflops 2018 ist alphabetisch sortiert, weshalb es zu unterschiedlich hohen Differenzen zwischen Budget und Einspielergebnissen kommen kann. Die Zahlen haben wir am 7. Januar Box Office Mojo entnommen, so kann es zumindest bei "Robin Hood" noch zu Änderungen kommen. In einigen Ländern startet der Film erst am 10. Januar.

1. "Death Wish"

Man nehme Bruce Willis und eine actiongeladene Handlung – und schon sollte einem Kinoerfolg nichts mehr im Wege stehen, oder? Falsch! Denn "Death Wish" von Eli Roth ist in den Kinos kläglich gescheitert. In den USA konnte der Film gerade so die Produktionskosten wieder einspielen, in Übersee gab es nicht einmal die Hälfte davon.

  • Budget: 30 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 48,5 Millionen US-Dollar

2. "Early Man – Steinzeit bereit"

Animationsfilme gehen immer, oder? Und die Steinzeit ist auch kein unbeliebtes Thema, wie 2013 "Die Croods" oder auch "Arlo & Spot" (2015) unter Beweis stellten. Dass die Kombination allerdings auch gehörig schiefgehen kann, zeigte im vergangenen Jahr "Early Man" von dem Macher von "Wallace & Gromit". Die Knetfiguren kamen aller Niedlichkeit zum Trotz beim Publikum nicht an – vielleicht auch, weil "Early Man" zeitgleich mit "Black Panther" in den Kinos gestartet ist. Nicht die beste Entscheidung ...

  • Budget: 50 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 54,6 Millionen US-Dollar

3. "Hunter Killer"

Kann ein Film mit Gary Oldman zum Kinoflop 2018 werden? Ja, er kann! Möglicherweise sogar zum größten des vergangenen Jahres. Denn obwohl "Hunter Killer" mit 40 Millionen US-Dollar ein vergleichsweise kleines Budget hatte, konnte er bis dato nur etwas mehr als ein Drittel davon wieder einspielen. Da halfen auch die flotten Sprüche von Gerard Butler als Captain Joe Glass nichts mehr ...

  • Budget: 40 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 15 Millionen US-Dollar

4. "Mortal Engines"

Was "Mortal Engines" ohne Zweifel liefert, sind bombastische Schauwerte. Was der Film aber nicht bietet, ist eine packende Story! Durch die aufwendigen CGI-Effekte ist aber auch klar, warum das Fantasy-Spektakel etwas mehr als 100 Millionen US-Dollar an Budget verschlungen hat. Obwohl der Kinostart in einigen Ländern noch bevorsteht, kann Universal Studios froh sein, wenn daraus ein Plus-Minus-Null-Geschäft wird.

  • Budget: 100 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 69,3 Millionen US-Dollar

5. "Der Nussknacker und die vier Reiche"

Morgan Freeman, Helen Mirren, Keira Knightley, Matthew Macfayden und Mackenzie Foy: Bei so einem namhaften Cast, den sich Disney für die "Nussknacker"-Verfilmung sichern konnte, hätten die Kinokassen nur so klingeln müssen. Doch diverse Nachdrehs sorgten für einen bitteren Beigeschmack bei Disney, weshalb der potenzielle Weihnachtsfilm nach vorne gezogen und durch "Mary Poppins' Rückkehr" ersetzt wurde.

  • Budget: 120 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 170 Millionen US-Dollar

6. "Predator – Upgrade"

Im vergangenen Jahr hat uns Shane Black mit "Predator – Upgrade" endlich einen neuen Teil der Sci-Fi-Reihe spendiert – und das, obwohl der Kinostart immer wieder verschoben wurde und sich die Dreharbeiten in die Länge zogen. Offenbar kein allzu gutes Zeichen, was sich auch an den Kinokassen widerspiegelt: Zwar hat der Film fast das Doppelte seines Produktionsbudgets wieder eingespielt, allerdings ist das nicht zuletzt China zu verdanken. Von dort flossen nämlich satte 31 Millionen zurück.

  • Budget: 88 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 160 Millionen US-Dollar

7. "Robin Hood"

Endlich wieder ein neuer "Robin Hood"-Film. Immerhin gibt es davon bisher nur wenige (Achtung, Ironie!). Aber Spaß beiseite: An einer neuen Version ist natürlich nichts auszusetzen, allerdings ist die neueste von Otto Bathurst ziemlich in die (Strumpf-)Hose gegangen – das zeigt auch der Score von gerade einmal 16 Prozent auf Rotten Tomatoes oder die Kritik von unserem werten Kollegen Wolf. Da wundert es kaum, dass der Film das Produktionsbudget noch nicht eingespielt hat – und es möglicherweise auch nicht mehr wird. Selbst wenn der Film in einigen Ländern erst noch startet.

  • Budget: 100 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 73,5 Millionen US-Dollar

8. "Solo: A Star Wars Story"

Okay, bei knapp 400 Millionen US-Dollar Einnahmen von einem Kinoflop 2018 zu sprechen, ist vielleicht etwas gewagt. Bedenkt man jedoch, dass "Solo: A Star Wars Story" allein in der Produktion rund 275 Millionen US-Dollar verschlungen hat, sieht das Verhältnis schon wieder ganz anders aus. Schade eigentlich, denn so schlecht ist der Solo-Film nun wirklich nicht ... Allerdings hat sich Disney vielleicht auch selbst ein Bein gestellt, indem der Mauskonzern fast zeitgleich "Avengers: Infinity War" und (zumindest in den USA) "Die Unglaublichen 2" veröffentlicht hat. Zwei der erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres ...

  • Budget: 275 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 392,9 Millionen US-Dollar

9. "Verschwörung"

Die "Millennium"-Trilogie von Stieg Larsson war als Buchreihe ein absoluter Erfolg und erhielt eine gelungene Verfilmung aus Schweden. Inzwischen gibt es auch zwei US-Remakes, die sich an den Kinokassen mehr schlecht als recht geschlagen haben. Zuletzt traf es die Version von Fede Alvarez mit Claire Foy in der Hauptrolle. In einigen Ländern läuft der Film noch in den Kinos, allerdings sieht es nicht so aus, als würde "Verschwörung" wenigstens die Produktionskosten wieder einspielen ...

  • Budget: 43 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 34,1 Millionen US-Dollar

10. "Das Zeiträtsel"

Und auch für "Das Zeiträtsel" konnte sich Disney mit Oprah Winfrey, Reese Witherspoon, Chris Pine und Zach Galifianakis große Namen sichern. Und auch in Sachen Marketing hat sich der Mauskonzern mächtig ins Zeug gelegt – es gab sogar eine Barbie-Sonderedition. Gebracht hat es allerdings nichts: Das Produktionsbudget von über 100 Millionen US-Dollar konnte nur mit Ach und Krach wieder reingeholt werden. Kein gutes Geschäft für Disney, wie der Konzern selbst im Quartalsbericht vermerkte: "Black Panther" habe alle Erwartungen übertroffen und den Umsatz noch gesteigert – auch wenn "Das Zeiträtsel" die Marge ein wenig geschmälert hätte.

Dem Konzern kann es trotz allem herzlich egal sein, denn das vergangene Jahr war eines der erfolgreichsten der Unternehmensgeschichte.

  • Budget: 103 Millionen US-Dollar
  • Wieder eingespielt: 132 Millionen
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